1975 | Die »ätherische Frühlingsfrische« eines Leichnams

Rudolf Steiner 1861-1925

Rudolf Steiner, 1861-1925. Foto: Jake Swearingen, modernfarmer.com

1975 jährte sich der Todestag Rudolf Steiners zum fünfzigsten Mal, Anlass zurück und voraus zu blicken. Die anthroposophischen Periodika und Institutionen würdigten dieses Ereignis in vielfältiger Weise. An der Art der schriftlichen Würdigungen lässt sich auch die Spannbreite der Einstellungen von Orthodoxie bis Dissidenz ablesen, die im anthroposophischen Diskursfeld vertreten waren. Christoph Lindenberg, der spätere Chronist und Biograph Steiners, brachte in einem Beitrag für die Monatszeitschrift »Die Drei« das der Aufklärung verpflichtete anthroposophische Selbstverständnis zum Ausdruck. [1]

Die Anthroposophie, so Lindenberg, sollte keine Lehre, kein Selbstzweck sein. Ihr Ziel lag nicht in der Beglückung Einzelner, in der esoterischen Beseligung weniger Auserwählter, sondern in der Umgestaltung, der »Generalreformation der ganzen weiten Welt« [2]. Das Meiste an ihr war unvollendet geblieben, nicht mehr als ein Keim, aber ein Keim, dessen Lebensfähigkeit sich immer mehr erweise. Die Wirklichkeit der Anthroposophie lag für Lindenberg nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Aus der Zukunft kam sie der Menschheit in Gestalt »gewaltiger Fragen« entgegen, deren Beantwortung möglich war, wenn die genannten Keime im »Feuer der Freiheit« heranreiften und durch einzelne Individualitäten zur Entfaltung gebracht wurden. Nur Einzelne, die aus individueller Einsicht handelten, konnten seiner Ansicht nach diese Generalreformation voranbringen, vorausgesetzt, sie schlossen sich mit anderen zusammen.

»Wo sonst auf der Welt«, schrieb er, »gibt es eine so kleine Gruppe von Menschen, die derart viel in allen Lebensbereichen unternehmen, wie die Schüler Rudolf Steiners!

Diese Fruchtbarkeit der Anthroposophie kann man verstehen, wenn man erkennt, dass das Lebenswerk Steiners nicht eine Lehre ist, sondern Keim und Leben – die selbst weiter zu pflegen ihrem Schöpfer nicht vergönnt war. Aber gerade eben dieses Keimhafte, Unvollendete, Unfertige wirkte so anregend auf den Willen, weil hier jeder fühlte: ich kann und darf mitarbeiten und frei weiter schaffen.

Der Tod Rudolf Steiners am 30. März 1925 war für seine Mitarbeiter und Schüler eine Prüfung. Auf einmal fand man sich auf das eigene Urteilsvermögen gestellt. Der immer lebendige Strom der Impulse, Bilder und Gedanken, die von dem Begründer der Anthroposophie für alle sichtbar ausgegangen war und jede Dogmatisierung oder Sektenbildung durch immer neue Umgestaltung der Gedanken weggespült hatte, floss nicht mehr in derselben Weise. Nicht mehr wurden die Mitarbeiter durch seine Gegenwart über sich selbst hinausgehoben – eigene Arbeit musste jetzt weiterführen. Und was jeder Einzelne für sich an Verständnis, an geistiger Erfahrung und an Mut errungen hatte, leitete ihn an, auf eigenem Wege fortzuschreiten, fortzuarbeiten.

Es wäre nicht angemessen, hier Einzelne besonders zu nennen, aber in der Rückschau gewinnt man ein Bild. So wie Steiner in seiner Autobiographie dankbar die Menschen schildert, die ihm begegnet sind, die ihn gefördert und zu seinem Schicksal beigetragen haben, so sieht man jetzt jene zahlreichen Menschen, die von Steiner angeregt ihre Arbeit beginnen. Das Werk Rudolf Steiners wurzelt in den vielfachen Verzweigungen seiner Biographie; es verästelt sich aber in die Zukunft, indem es immer neu auflebt in den Arbeiten seiner Schüler, denen wir, die Heutigen, dafür danken, dass sie ihre Arbeit in das Licht jener fruchtbaren Ideen stellten. So wurde durch die Widerwärtigkeiten der Zeit durchgetragen, was als Keim vor mehr als fünfzig Jahren in Menschendenken und Menschenwollen gelegt war.

Die Keime und Samen des Werkes Rudolf Steiners werden – wie Keime überhaupt – fruchtbar, wenn sie ihre geprägte Form aufgeben und durch einzelne Menschen in neuer Gestalt realisiert werden. Nicht pietätvolle Konservierung dieses Werkes kann je im Sinne des Freiheitsphilosophen Steiner sein – sondern eigenes Mühen um Einsicht in das Werk. Ein freies geistiges Leben ist ganz auf den Grund der individuellen Leistung gebaut, und diese Leistung entspringt der Einsicht. Aus dieser Einsicht folgt aber nicht einheitliche Meinung oder gar treue Durchführung, Vollstreckung, Exekution der Ideen eines Lehrers. Einsicht, Erkenntnis heißt zunächst An-Eignung und dann Arbeit aus dem Eigenen. Durch das Feuer der Freiheit und das Nadelöhr der Individualität geht so schließlich alles, was in die Zukunft führt. In der individuellen, freien Weiterführung werden die Ideen Steiners Lebenskraft und Einblick in die Zeitfragen: man beginnt die Zeitsymptome zu durchschauen, im Innern fühlt man die Kraft, an die Aufgaben heranzugehen.

So wird für uns heute der Eindruck immer mächtiger: dass wie in Gestalt gewaltiger Fragen das Lebenswerk Steiners aus der Zukunft auf uns zukommt. Forderungen sind es, die das Leben an uns stellt. Wird nicht heute das Dringliche einer biologisch-dynamischen Landwirtschaft so deutlich vor unsere Augen gestellt, dass wir durch das Negativ der Gegenwartskatastrophen hindurch die 1924 [durch den Koberwitzer Kurs] prophetisch gezeichneten Notwendigkeiten nun nicht mehr allein denkend begreifen, sondern mit Augen sehen? Sehen wir nicht hinter der immer unpersönlicher werdenden Kranken-Industrie und den Gefahren der Chemotherapie konkret, warum Steiner von Heilkunst und Heilerwillen sprach? Ferner: demonstriert nicht die Not der Jugend, dass diese Erde immer weniger ein Ort für Kinder, für heranwachsende Menschen ist? Das Gefühl für das Menschentum schwindet: die beiden Grenzsteine des menschlichen Lebens, Geburt und Tod, werden mit technischen Mitteln immer öfter manipuliert – und dadurch immer weniger erlebt und verstanden. Schließlich: schaut uns nicht in vielfacher Weise – in Lüge und Verbrechen ebenso wie in einer den Menschen verneinenden Intelligenz – das Rätsel des Bösen an?

Man könnte am Beispiel dessen, was in der Waldorfpädagogik veranlagt ist, oder am Beispiel der Intentionen der sozialen Dreigliederung heute deutlich machen, wie wirklich in den Keimen und Samen der Jahre 1919 bis 1925 [3] der Ansatz für die Lösungen der Gegenwartsaufgaben schlummert oder sich entfalten will. Das ist das Große unserer Zeit, dass nun für jedermann sichtbar Anthroposophie eine objektive Forderung ist. Das war von Anfang an in ihr veranlagt«. Und diese »objektive Forderung«, die Aufgabe der »Anthroposophen« – jener Menschen also, die einen klaren Blick für die Forderungen der Zeit entwickelten – fasste Lindenberg in die Formel zusammen: »die Welt so zu verwandeln, dass sie wieder eine Stätte wird, in der Kinder aufwachsen, in der Menschen menschlich leben können«. [4]

Indem Lindenberg den Blick auf das »Keimhafte« und »Unvollendete« im Lebenswerk Steiners lenkte und betonte, Keime könnten nur fruchtbar werden, wenn sie ihre »geprägte Form aufgeben« und »durch einzelne Menschen in neuer Gestalt realisiert« würden, indem er sich gegen »pietätvolle Konservierung«, gegen »treue Durchführung, Vollstreckung und Exekution der Ideen eines Lehrers« aussprach und stattdessen das »eigene Mühen um Einsicht« in den Vordergrund stellte, umging er die Notwendigkeit, sich mit einer Frage auseinanderzusetzen, die Christof Lindenau (geb. 1928) in den »Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland« aufwarf, ohne sie zum Ausgangspunkt einer »rückhaltlosen« Selbstprüfung zu machen. [5]

Diese Frage lautete: »50 Jahre Anthroposophie ohne die physische Anwesenheit Rudolf Steiners: In welcher Art ist uns seither durch diese Anthroposophie eine Erfahrung des Geistigen in der Welt geworden?«

Die Anthroposophie wende sich, so Lindenau, »als moderne Wissenschaft vom Geist« zunächst »in Form der Idee an den Menschen«, sie bleibe aber nicht »bloßer Gedanke«, sondern werde zur Wirklichkeitserfahrung. Zur Erfahrung der Wirklichkeit des Geistes wolle sie schließlich hinführen. Und zu einer solchen Erfahrung werde sie erstens durch die Meditation – allgemeiner: das Beschreiten des Schulungsweges –, zweitens, indem sie im praktischen Leben ihre Fruchtbarkeit erweise und drittens, indem man ihr durch den anderen Menschen begegne, in gänzlich anderer Art, als sie in einem selbst möglicherweise lebe.

Der erste dieser drei Aspekte hätte danach verlangt, das grundlegende Problem zu behandeln, was aus einer 50jährigen Praxis der anthroposophischen Geistesschulung für Ergebnisse hervorgegangen waren. Aber Lindenau konnte dazu gar nichts sagen. Er sprach vom »Gelingen oder Misslingen« der Meditation, ohne näher zu spezifizieren, was er darunter verstand, vom »eindringlichen Studium« der Anthroposophie selbst – also offenbar der Vertiefung in ein Gedankengebäude – das zu »Erlebnissen« führe, die jenen der Meditation verwandt seien, von zu Organen »umgebildeten Gedanken« der Geisteswissenschaft, die dem »Welterkennen und der Selbsterziehung neue Ziele« wiesen. Aber, so Lindenau, »die Schwierigkeit, sich über dieses Feld Rechenschaft abzulegen, ist groß«. Denn die aus dem »eindringlichen Studium« hervorgehenden Erfahrungen (welche?) würden »leicht vergessen«. Sie entzögen sich »weitgehend dem Zugriff der gewöhnlichen Seelenkräfte« und ließen sich noch am ehesten »durch Bilder einigermaßen festhalten« (was für Bilder?). Im Klartext: Lindenau hatte Schwierigkeiten, sich über die Erfahrungen, die er als Geistesschüler machte – falls er überhaupt welche machte –, Rechenschaft abzulegen, und konnte mit seinen »gewöhnlichen Seelenkräften« nicht in jene Gebiete des spirituellen Lebens vordringen, in welchen diese Erfahrung als reale erst begann, wenn sie – nach seinen eigenen Worten – nicht bloßer Gedanke bleiben sollte. Diese »Mitteilung aus der anthroposophischen Arbeit« eines führenden Mitgliedes des Arbeitszentrums Nordrhein-Westfalen dürfte durchaus repräsentativ sein. [6]

Auch die Praxis erwies sich laut Lindenau als Bestätigungsfeld anthroposophischer Theorie, denn der Mensch sammle Erfahrungen, die er »ohne die Anwendung geisteswissenschaftlicher Ideen« gar nicht machen könne. Und für diese Erfahrungen – gemeint war allerdings die Interpretation oder Deutung von Erfahrungen – sei »die Erarbeitung anthroposophischer Ideen eine notwendige Voraussetzung«.

Schließlich schrieb Lindenau auch der Begegnung mit anderen Menschen eine Dimension zu, durch die sich Erfahrungen erschließen könnten, die zeigten, dass »die Wirklichkeit der Anthroposophie« mehr sei, »als die Wirklichkeit eines großartigen Gedankengebäudes«. Worin diese Erfahrung der Wirklichkeit der Anthroposophie am Anderen konkret bestand, wurde vom Autor nicht näher ausgeführt.

Eine tiefer dringende Auseinandersetzung konnte man vielleicht von einem führenden Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft, von Jörgen Smit erwarten, der bei der Generalversammlung 1975 in den Vorstand berufen werden sollte. Aber mehr als ein voluntaristisches Bekenntnis zum überragenden Geisteslehrer, das mit dem Kunststück verbunden wurde, all jenen, die nach anderen Wegen der spirituellen Erfahrung suchten, Dogmatismus, Unwahrhaftigkeit oder Weltflucht vorzuwerfen, findet sich in seinem Beitrag für das Sonderheft des »Goetheanum«, das zum 70. Todestag Rudolf Steiners am 30. März erschien, nicht. [7]

Smit beschwor die »unerschütterliche Geisteskraft« Steiners, seine »unerbittliche wahrheitssuchende Erkenntniskraft«, die es ihm ermöglicht habe, einen Weg der »Bewusstseinserweiterung in Geistgebiete« zu weisen, nach dem »jeder wahrhaft strebende Mensch« heute suche. Viele andere »moderne bewusstseinserweiternde Methoden« dagegen zeigten »Symptome der Unwahrhaftigkeit«, führten in Weltflucht oder »In-sich-Versponnensein«, forderten die Unterwerfung unter Autoritäten oder Dogmen, übten »suggestiven Willenszwang« aus oder seien subtilere Formen des Selbstgenusses. All diese Tendenzen würden durch den Weg, den Steiner gewiesen habe, als »Kraftwirkungen realer Widersachermächte«, als »Abirrungen und Hindernisse« entlarvt. Aus dem »Chaos der zerfallenden sozialen Ordnung«, der inneren und äußeren »Verschmutzung«, der »Verhärtung und Ohnmacht« religiöser und politischer Bekenntnisse, der »Veräußerlichung des Spezialistentums« der Wissenschaften führe allein die »Wiederaufrichtung der wahren Entwicklungskräfte des Menschen«, die Steiner ermöglicht habe.

Der inzwischen 72jährige Friedrich Hiebel blickte in einem elegischen Beitrag über die »Trauertage vor fünfzig Jahren« auf Steiners Tod zurück und schilderte in schwülstiger Prosa seine Impressionen vom Verstorbenen, der am 2. April 1925 in der Schreinerei aufgebahrt worden war: »Sein Antlitz lag da in einer ins Zeitlose entrückten Verklärung einer Jünglingsgestalt. Die Stirnfalten waren geglättet. Die Furchen um die Mundwinkel, die der Schmerz im Erkenntniskampf um die Wahrheit ihm in das Antlitz grub, wichen. Das schwarze Haar wies nicht die geringste Ergrauung auf. Von der Gestalt, die mit gefalteten Händen ruhte, wehte uns ätherische Frühlingsfrische entgegen. Da lag nicht ein Greis, der an einer Krankheit starb. War es nicht, als ob ein sinnender Jüngling aus den Tiefen eines Weltenraumes im Augenblick aufwachen wollte? Er hatte die Augen vor dem Hingang selbst geschlossen. Sieht er uns nicht durch die geschlossenen Lider aus Ätherhöhen an? Ist er mit uns im Raum, als säßen wir, wie zu hunderten Malen, vor seinem Vortragspult?« [8]

Am Ende seines Beitrages berichtete er davon, wie er am Tag der Kremation, am 3. April 1925, nach seiner Rückkehr aus Basel, ziellos auf dem Goetheanumgelände herumwanderte und am Abend die verlassene Schreinerei betrat, als der einsame Wächter plötzlich die Türflügel des Gebäudes aufriss. »Was sah ich? Der Kraftwagen des Vorstandes, von dem damals noch ganz jugendlichen Hugo Meyer gelenkt, hielt vor den Stufen, die zur Schreinerei heraufführten. Schritte kamen näher. Mit einem Mal sah ich Albert Steffen als ersten hinaufschreiten. Er hielt die Urne Rudolf Steiners unter seinen Armen. Dann folgte ihm Marie Steiner. Ihr schlossen sich Dr. lta Wegman und Dr. Elisabeth Vreede an. Am Schluss des Zuges schritt Dr. Guenther Wachsmuth durch das Tor an mir vorbei, der bestürzt über den unerwarteten Anblick steinern dastand.

Dann verschwanden die fünf Mitglieder des Gründungsverstandes in den Raum des Ateliers. Ich selbst verließ mit Herzklopfen eilig den Platz und lief ins Freie, um zu vermeiden, die Vorstandsmitglieder bei ihrer Rückkehr abermals an mir vorbeigehen zu sehen …

lrgendein Wille des Schicksals hieß mich hier hinaufzugehen, ließ mich hier stehen. Von außen kein Motiv. Von innen keine Triebfeder, die mich zu dieser absichtslosen Augenzeugenschaft zogen!

Seither hat mich niemals das Vertrauen an die geistige Fügung der Schicksalsgemeinschaft des Gründungsverstandes verlassen …«. [9]

Dass es sich bei dem Aufmarsch der Mitglieder des Gründungsvorstandes in der Schreinerei um den letzten Akt des Urnenstreites handelte, des Urkonfliktes, von dem eine Folge quälender Konflikte und Zerwürfnisse der Gesellschaft ausgehen sollte, die nahezu ein halbes Jahrhundert ausfüllte und Hiebels »Vertrauen in die geistige Fügung der Schicksalsgemeinschaft des Gründungsvorstandes« in einem merkwürdigen Licht erscheinen lässt, wird mit keinem Wort erwähnt. Auch Vergessen oder Verklärung sind eine Art von Geschichtsbewältigung.

folgender Beitrag: 1975 | Rudolf Steiner eigentliche Aufgabe

vorhergehender Beitrag: 1975 | Prophete rechts, Prophete links und Weltkind in der Mitten

Anmerkungen:

[1] Christoph Lindenberg, »Rudolf Steiners Gegenwart in den kommenden Aufgaben«, Die Drei 4, 1975, S. 175-179.

[2] Den Begriff »Generalreformation« verwendet Lindenberg nicht, er stammt aus der »Fama fraternitatis des löblichen Ordens des Rosenkreuzes« von 1614, kennzeichnet aber treffend die Intentionen Steiners, die Lindenberg zum Ausdruck bringt, wenn er davon spricht, die Anthroposophie sei nunmehr »für jedermann sichtbar«, eine »objektive Forderung« der Zeit.

[3] Lindenberg bezieht sich auf die Epiphanie der Anthroposophie als soziale Bewegung in Gestalt der Dreigliederung ab 1919, der Gründung der ersten Waldorfschule im selben Jahr, des ersten Medizinerkurses 1920, der Entstehung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft zwischen 1922 und 1924, der Theologenkurse ab 1922, der Neubegründung der Anthroposophischen Gesellschaft 1923/24 und den damit verbundenen Ansätzen für eine Reformation des Hochschulwesens sowie den Heilpädagogischen Kurs von 1924.

[4] Ebd., S. 179.

[5] Christoph Lindenau, »Zum Selbstverständnis der anthroposophischen Arbeit«, in »Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland« Nr. 111, Ostern 1975, S. 33 f.

[6] Lindenau veröffentlichte später ganze Bücher zu diesem Thema: »Der übende Mensch. Anthroposophiestudium als Ausgangspunkt moderner Geistesschulung« 1976 und »Im Grenzgang zu erringen. Zur Übungs- und Arbeitsweise geistiger Forschung« 1994.

[7] Jörgen Smit, »Der Erkenntnisweg Rudolf Steiners als wahre Entwicklungskraft«, »Das Goetheanum«, Nr. 13, 30.03.1975, S. 101-102.

[8] Friedrich Hiebel, »Trauertage vor fünfzig Jahren«, Das Goetheanum, Nr. 14, 6.04.1975, S. 109-111.

[9] Ebd. S. 111.

2 Kommentare

  1. „Auf einmal fand man sich auf das eigene Urteilsvermögen gestellt.“
    Was bedeutet dieser Satz?

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