Der Verborgene, der über allen thront – 1912 – Teil 1 (Christologie #29)

Weiter oben wurde die Frage aufgeworfen, ob der Hinweis der Geheimwissenschaft im Umriss auf einen nicht näher bezeichneten »Herrscher im Sonnenreiche« möglicherweise unausgesprochene Aspekte der Christologie verhüllt. Dass dies tatsächlich der Fall ist, geht aus Vorträgen hervor, die vom 3. bis 14. April 1912 in Helsinki gehalten wurden.[1] Der Titel…

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Christus in Gestalt eines Engels – Teil 2 (25)

Wie bereits bemerkt, ist mit den Hinweisen auf die Theophanie Christi in einem ätherischen Leib ein Geheimnis verbunden, das Steiner erst 1913 enthüllte, das hier aber entgegen der chronologischen Ordnung kurz erläutert werden soll, da sich aus ihm ein Hinweis auf das Verständnis der Beziehung Christi zur Engelwelt ergibt. Der…

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Trinität und Engelwesen | 1909 | 2. Teil (20)

Noch einmal wird das Thema Trinität und himmlische Hierarchien im letzten Vortrag der Reihe Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt (GA 110) am 18. April aufgegriffen, diesmal wird jedoch nach der »Stellung des Menschen zu den Wesenheiten der höheren Hierarchien« gefragt. Die Seraphim, Cherubim und Throne »genießen«,…

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Trinität und Engelwesen – 1909 – Zur Christologie Rudolf Steiners (19)

Der Überblick über das Jahr 1909 wäre nicht vollständig, wenn wir hier nicht auch auf die Vortragsreihe Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt hinwiesen, die vom 12. bis 18. April in Düsseldorf stattfand [1]. Die Vorträge wurden vermutlich von Walter Vegelahn mitstenographiert, verifizieren lässt sich die Vermutung nicht,…

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Das göttliche Schöpfungswort und der Baum des Lebens – 1909 – (18)

Wie bereits erwähnt, fanden im Mai 1909 zwölf Vorträge über die Apokalypse des Johannes in Kristiania und im September vierzehn zum Lukas-Evangelium in Basel statt. Obwohl die ersteren tiefe esoterische Bedeutungsschichten des siebenfach versiegelten Buches freilegen, lassen sich aus ihnen keine unsere wesenskundliche Fragestellung weiterführenden Hinweise gewinnen, ganz abgesehen davon,…

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Christus, der Sonnenlogos – 1908 (i) – Zur Christologie Rudolf Steiners (13)

Mit den Hamburger Vorträgen über das Johannes-Evangelium im Mai 1908 (GA 103) stößt Steiners Darstellung der Christologie in eine gänzlich neue Dimension vor. Zwar begegnen uns viele Motive, die auch schon früher behandelt wurden, aber gleichzeitig treten vollkommen neuartige auf, insbesondere solche, die auf die Frage »Wer war Christus?« im Anschluss an…

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Das mystische Lamm – 1908 – Zu Rudolf Steiners Christologie (12)

In den Kontext experimenteller esoterischer Erläuterungen der spirituellen Wesenskunde, die verschleiern, indem sie enthüllen, fügt sich auch ein Vortrag, den Steiner am 27. Januar 1908 hielt. Aufgezeichnet wurde er von Walter Vegelahn. Im Druck nimmt er 13 ½ Seiten ein (GA 102). Er gehört zu einer Reihe fortlaufender Montagsvorträge, die…

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Christus als Regent der okkulten Sonne – 1907 (11)

Wie bereits dargestellt, begann Steiner Ende 1906 damit, Christus in Vorträgen zur Hierarchienwelt in Beziehung zu setzen. Am 6. Oktober 1906 wies er in München auf die Entsprechung zwischen den höheren Wesensgliedern des Menschen – Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch – und den christlichen Termini »Heiliger Geist, Sohn und Vater« hin.…

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Das Mysterium von Golgatha – 1906 (10)

Die Entfaltung der Christologie im Werk Rudolf Steiners 1906 (10) In Band 97 der Gesamtausgabe, der erstmals mit dem Titel »Das christliche Mysterium« 1968 erschien, wurde auch ein Vortrag aufgenommen, den Steiner am 2. Dezember 1906 in Köln hielt. Der Text dieses Vortrages wurde 1945 von Marie Steiner im Nachrichtenblatt der…

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Die Entfaltung der Christologie im Werk Rudolf Steiners 1906 (9)

5. Christus, das Brot des Lebens Der fünfte Vortrag der Reihe, die zwischen dem 27. Oktober und 6. November 1906 in München stattfand, [1] kommt auf die Ausgießung des Lebensgeistes und die Entwicklung des Geistselbstes im Verlauf der Menschheitsgeschichte zurück. Steiner geht von Sätzen des Johannes-Evangeliums aus: »Denn das Gesetz ist…

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