Das Christentum als zentrales Moment der Evolution – 1906 (6)

Bereits eine Woche vor Beginn des Kongresses der europäischen Föderation der Theosophischen Gesellschaft in Paris, am 25. Mai 1906, begann Steiner mit einer Reihe von 18 Vorträgen für russische Emigranten, die bis zum 14. Juni dauern sollte. Unter die Zuhörer gesellten sich zeitweise unter anderem die Symbolisten Konstantin Balmont, Dimitrij…

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Masken der Täuschung, entschleierte Wahrheit – Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung VII

Ähnlich wie die dritte Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen«, die sich mit der »hellseherischen Erkenntnis der elementarischen Welt« befasste, unterbricht auch die siebente den systematisch aufsteigenden Gang, der sich an den Wesensgliedern des Menschen orientiert, um einen methodischen Exkurs einzuschalten. Der erste Teil dieser Meditation befasst…

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Die sieben Geistorgane des Menschen

Der persische Sufimystiker ’Alāoddawleh Semnānī (1261-1336) verfasste, wie viele andere vor und nach ihm, einen umfangreichen Kommentar zum Koran. Diese Kommentare sind nach Auffassung ihrer Autoren notwendig, da der Koran als offenbartes Buch lediglich die Außenseite der religiösen Wahrheit darstellt, die sieben esoterische Bedeutungen verbirgt, welche sich allein einer spirituellen…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung VI – der Zauberspiegel und das Wesen, das sich spiegelt

Die sechste Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen« wendet sich dem »Ich- oder Gedankenleib« zu. Die beiden Termini (»Ichleib«, »Gedankenleib«) kommen in Steiners Gesamtwerk äußerst selten vor, der erstere lediglich sechsmal, der letztere vierzehnmal. (Der »Ichleib« bemerkenswerterweise zuerst im 1907 erschienenen Aufsatz »Die Erziehung des Kindes …«,…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung V – schauervolle Einsamkeit und erlösende Liebe

Die fünfte Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen« versucht, eine »Vorstellung« des »astralischen« Leibes zu vermitteln. Ähnlich, wie der Ätherleib im physischen das Leben erweckt, ruft dieser astralische Leib im ätherischen das »höhere Leben« der geistigen Schau hervor. Daher wird er von Steiner auch als »Erwecker« des…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung II – die Fluten des Äthermeeres

Die zweite Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis …« greift die Verunsicherung angesichts des Todes auf und führt durch Betrachtungen zum Ätherleib über den Horizont des gewöhnlichen Bewusstseins hinaus. Dieses Bewusstsein, so Steiner, kann zwar wissen, dass der Leib mit dem Tod »in den Naturzusammenhang« übergeht, der an dem,…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung I – die Schauer des Todes

Noch vor dem I. Weltkrieg unternahm Steiner zwei weitere Anläufe, die interessierte Öffentlichkeit in Buchform an den esoterischen Schulungsweg heranzuführen. Das erste Buch erschien 1912 unter dem Titel »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen« (GA 16) und das zweite – »Die Schwelle der geistigen Welt« – 1913 (GA 17). Einen…

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Geistesforschung als Wissenschaft – V – die zwei Quellen der Täuschung, die Hüter der Schwelle

Aus den bisherigen Ausführungen dürfte hinreichend deutlich geworden sein, dass Steiner Geistesforschung als spirituellen Erfahrungsweg der Seele und als exakte Wissenschaft versteht. Der spirituelle Erfahrungsweg führt in existentieller Dramatik zu einem fundamentalen Umbau des Erkenntnissubjekts, zu einer Transformation seines gesamten Wesens, die nicht mit metaphorischen, sondern realen Erfahrungen des Todes…

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Geistesforschung als Wissenschaft – III – Mittel und Methoden – die Imagination und ihre Organe

Unter »Einweihung« versteht Steiner, wie er im Kapitel »Die Erkenntnis der höheren Welten« der »Geheimwissenschaft …« erläutert, »die Erweckung der Seele zu einem höheren Bewusstseinszustand«. Der Begriff eines solchen »höheren Bewusstseinszustandes« wird hypothetisch eingeführt. Gegenwärtig kennt der Mensch drei Bewusstseinszustände: Wachen, Schlafen und Träumen. Der Schlafzustand ist durch den Wegfall…

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Geistesforschung als Wissenschaft – II – Erfahrung, Experiment und Beweis

Im einleitenden Kapitel der »Geheimwissenschaft im Umriss« (»Charakter der Geheimwissenschaft«) setzt sich Steiner nicht nur mit einer Reihe von Einwänden gegen die Möglichkeit einer solchen Wissenschaft auseinander, sondern legt auch dar, worin seiner Auffassung nach ihre Wissenschaftlichkeit besteht. Eine Bemerkung sei vorausgeschickt. Unter »Geheimwissenschaft« versteht Steiner nicht etwa ein »geheimzuhaltendes…

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