Die Masse – das sind die anderen

Zuletzt aktualisiert am 14. April 2021.

»Die Masse – das sind die anderen« ist ein Gastbeitrag von Vladimir Raichts.

Die UN-Agenda 21, der Great Reset und die Anthroposophie

Im Grunde ist alles ganz einfach. Wir brauchen die Zeitereignisse nur auf dem durch die Anthroposophie gegebenen Hintergrund zu betrachten, dass die Entwicklung der Individualität und ihr freies Sich-Wieder-Verbinden mit der geistigen Welt die unaufschiebbare Notwendigkeit der Gegenwart ist. Da diese Entwicklung den bestehenden Machtstrukturen von sogenannten Eliten entgegensteht, deren Absicht es ist, die Entwicklung zur Freiheit zu Gunsten des eigenen Machterhaltes und Zukunftsprogrammes mit absolut allen Mitteln zu verhindern, befinden wir uns tatsächlich im Krieg.

Die Fronten sind dabei oft undeutlich und Angriffe kommen aus unerwarteter Richtung. Wer mit der Anthroposophie verbunden ist, erlebte solche Überraschungen in letzter Zeit öfter im Kontext altehrwürdiger anthroposophischer Gründungen.

Zum Beispiel:

  1. Die GLS-Bank sperrte das Spendenkonto des »Demokratischen Widerstands«, einer Widerstandsbewegung der ersten Stunde gegen die Zerstörung der deutschen Verfassung, Gesellschaft und Wirtschaft unter der false flag einer Pandemie.
  2. Die Internationale Vereinigung Anthroposophischer Ärzte (IVAA) und die Medizinische Sektion am Goetheanum gaben im Rahmen einer unreflektierten Pandemie-Behauptung die Empfehlung zu einem als »Impfung« umetikettierten Giftcocktail aus Nervengiften, Nanopartikeln, GMOs und genetisch modifizierenden Substanzen.
  3. Der deutsche Demeter-Bund publizierte ein Statement, in welchem er sich von »Querdenkern« und anderen »rechten Verschwörungstheoretikern« auf das Schärfste distanziert und sämtliche Maßnahmen »zur Eindämmung der Pandemie« inklusive der »Impfung« vollumfänglich gutheißt.

Auch wenn es möglicherweise den Impf-Empfehlern inzwischen etwas mulmig geworden sein sollte angesichts der sich häufenden und nicht mehr vertuschbaren schweren Nebenwirkungen bei sämtlichen Impfstoffen: Ignoranz schützt vor Strafe nicht. Und wie soll man jemanden nennen, der nicht mal weiß, dass die »Impfung« in Wirklichkeit eine Gentherapie ist?

Wer dazu eine Empfehlung abgibt, könnte und sollte unter Umständen auch dafür haftbar gemacht werden.

Die o.g. Institutionen schließen sich also bereitwillig dem Narrativ an, welches Politik und Mainstream-Medien seit einem Jahr aus allen Rohren feuern. Das steht nicht nur konträr zum anthroposophischen Erkenntniswillen, sondern ist auch bar jeder naturwissenschaftlichen Sach- und Fachkenntnis. Da man aber offenbar eher bereit ist, in kindlichem Glauben und Gehorsam das Pandemiemimi der Massenmedien-Diktatur zu wiederholen und – bestenfalls – voller Angst vor der gesellschaftlichen Ächtung im »rechte aluhuttragende Verschwörungstheoretiker«-KZ des linksgrünen Haltungsterrorismus zu landen und damit »der Bewegung zu schaden«, schadet man der anthroposophischen Bewegung um so mehr. Verschwörungsleugner sind offenbar frei von jeglicher historischen, politischen und anthroposophischen Bildung und daher im Grunde lächerlich. Das »Verschwörungstheoretiker«-Gekreisch aber wird schon lange als Totschläger-Waffe gegen jeden eingesetzt, der die zur öffentlichen Meinung hochgesponserten (durch Soros’ Open Society Foundation u.a.) Lebenswerte und Welterklärungsmodelle wie »Black Lives Matter« und Klimakrise auch nur kritisch hinterfragt. Wir haben uns daran inzwischen so gewöhnt, es hat sich in unserem Denken so fest verankert, dass wir uns schon vor Corona in ständiger Selbstzensur eingerichtet hatten. Da sind sie, die »Denkverbote« vor denen Steiner bereits vor hundert Jahren warnte. (GA 167, S.98)

Was haben nun die oben genannten Institutionen sonst noch gemeinsam? Machen wir einen mittelgroßen Umweg:

Ein Zauberwort der »Davos Agenda 21«, so der Titel des virtuellen Januar-Treffens des Weltwirtschaftsforums im Jahre 2021, lautet »SDG«: Sustainable Development Goals, Ziele zur nachhaltigen Entwicklung. Diese 17 Ziele sind die Schlagwörter der UN-Agenda 21, die im Jahr 1992 in Rio de Janeiro von fast allen Ländern der Welt gemeinsam verabschiedet wurde. Und sie klingen richtig gut. Im Stil von vielen bunten Smarties prangen sie derzeit nicht nur auf der Webseite der UN und als schicke kreisförmige Anstecknadel am Revers der Davos-Eliten, sondern auch auf der Homepage der GLS-Bank Bochum, deren Identifikation mit diesen Zielen scheinbar bei 100% liegt.[1]

Die Masse – das sind die anderen

Viele bunte Smarties – die SDGs der UN-Agenda 21

Viele bunte Smarties – die SDGs der UN-Agenda 21

Auf dem sinnigerweise »Davos Agenda 21« genannten Treffen wurden diese Ziele in jeder Veranstaltung heruntergebetet und man hätte meinen können, die Chefetagen der Weltwirtschaft und ihre Handlanger in den Regierungen hätten allesamt eine Saulus/Paulus-Transformation durchgemacht, so bedacht war man auf Nachhaltigkeit, Chancengleichheit, Nahrungsmittelsicherheit, Weltgesundheit etc. Ist es nicht großartig, dass man in den weltweit führenden Kreisen derart bestrebt ist, die Welt zu retten? Die Gesundheit? Das Klima? Die Nahrungsmittelsicherheit? Den ewigen Frieden? Die Flüchtlinge? Die Frauen, die Schwarzen, die Kinder? Bei der GLS-Bank klingt das Engagement auch völlig plausibel.

Wo ist das Problem?

Je länger man bei den Veranstaltungen der Davos Agenda 21 zuhörte, desto deutlicher wurde, was mit den UN-Zielen zur nachhaltigen Entwicklung wirklich durchgesetzt werden soll: Man hat sich nicht weniger als den kontrollierten und vollständigen Umbau aller irdischen Belange, von Klimazielen bis Bevölkerungspolitik, von Welternährungs – bis zu Weltgesundheitssystemen, von Geschlechtergleichheit bis Bildung, von smart grid bis zu smart cities usf. auf die Fahne geschrieben. Dieser Umbau ist ein größenwahnsinniges Projekt, dem jedes menschliche Maß fehlt. Er muss top-down, hierarchisch straff geordnet durchgeführt werden, ganz oben sitzt die Davos-Finanzelite, man benötigt an allen wesentlichen Schaltstellen weltweit die richtigen Leute, die entweder aus eigener Überzeugung (bei NGOs, Thunberg, Fridays for future) oder aufgrund ihrer Korruptheit (bekanntermaßen die meisten Politiker) alle an einem Strang ziehen um das Programm durchzuführen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass jeder das große Ganze überblicken kann, teilweise sogar eher hinderlich. Die beiden genannten Gruppen werden auf verschiedene Weise zielführend manipuliert. Die Politiker seit eh und je mit dem Trigger von Geld, Erpressung und Macht, die Graswurzelbewegungen und NGOs neben der Angst vor der Zukunft mit dem vielleicht noch mächtigeren Trigger Idealismus. Der Rest, d.h. die Bevölkerung, muss durch das Mittel der Angst in die gewollte Richtung getrieben werden. Angst vor der Klimakatastrophe, Angst vor dem Krieg, Angst vor dem Virus. Und zuletzt die Angst davor, (sozial) vernichtet zu werden, wenn man versucht, gegen den Strom zu schwimmen.

Aktuelles Beispiel der Vernichtung: der tansanische Präsident John Pombe Magufuli. Nachdem er ein halbes Jahr mit wissenschaftlicher Fachkenntnis und Humor der Pandemie-Elite auf der Nase herumgetanzt war, fand sich im »Guardian« Anfang Februar der Artikel »Es ist Zeit für Afrika, Tansanias Anti-Impf-Präsident zu zügeln«. Gesponsert wurde das Machwerk von der Bill&Melinda Gates Foundation. Am 27. Februar verschwand Magufuli aus der Öffentlichkeit, am 17. März war er tot. Er war der vierte afrikanische Spitzenpolitiker, den der Tod ereilte, nachdem er sich dem Corona-Welt-Regime entgegengestellt hatte. Welch ein Zufall.

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Wem ein Zusammenhang unwahrscheinlich vorkommt, den erinnere ich an die sonst üblichen Mittel der westlichen Weltpolitik, um ihre Ziele zu erreichen, siehe besonders Irak und Libyen (Öl), wo man widerspenstige Herrscher jahrelang international ächtete um sie schlussendlich grausam und öffentlichkeitswirksam zu ermorden. Der Zweck heiligt die Mittel und die Medien bringen die Bevölkerung dafür auf den richtigen Kurs. Das Recht auf einen eigenen Fernseher hat jeder Hartz-IV-Empfänger.

Viele Menschen besonders im Westen glauben interessanterweise mittlerweile, dass man die Masse der Menschen nur durch Zwang zum Umdenken, zu einer nachhaltigeren Lebensweise, zu Chancengleichheit etc. bringen kann. Allen voran die Grünen. Dabei sind diese Masse immer die anderen, ausgenommen immer man selber und der eigene Cluster – was per se menschlich ist: »Der Mensch ist des Menschen Wolf, wenn man sich nicht kennt«. Darauf nun baut die Strategie hinter der UN-Agenda 21, das ist im Grunde ihr Ausgangspunkt. Der Mensch wird immer als Masse gedacht, als Bevölkerung, Frauen, Flüchtlinge, Hungernde, Arbeiter … Und quasi naturgegebener Maßen sehen sich diejenigen, die in der Position der Entscheider, Regierenden und Superreichen sind, als die individuellen Gestalter und Herrscher der Welt.

Dass diese Welt aus den Fugen gerät, daran kann man heute kaum noch zweifeln. Dass aber gerade diejenigen, die jetzt die ultimative Rettung des Planeten verkünden, die gleichen sind, die den globalen Raubbau vorangetrieben und davon am meisten profitiert haben, wissen sie geschickt zu verbergen. Die Manipulation der Massen ist ihr Kerngeschäft, ob hin zum Krieg oder hin zum unendlichen Konsum mit der Folge des weiteren Raubbaus und der Umweltzerstörung. Auch die Zerstörung sozialer und wirtschaftlicher Kleinstrukturen, die Entwurzelung der Kulturen, der Familien und die Gestaltung der Bildungssysteme zur Erzeugung gehorsamer Untertanen und Arbeiter geht auf ihre Rechnung. Natürlich kann man aus anthroposophischer Sicht einwenden, dass all das nötig war, um zu einer individuellen Freiheit zu kommen und dass das Böse eben das Gute schafft. Dem sei gegenübergestellt, dass es das Bemühen Steiners war, in diesen Ansturm der Widersachermächte dennoch die Orientierungspunkte für den heilsamen Fortgang der Menschheit zu setzen, wie er es eben z.B. mit der Waldorfpädagogik, der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und der anthroposophischen Medizin getan hat. Und diese Orientierungspunkte gilt es zu begreifen, weiterzuentwickeln und zu verteidigen.

Der Ausgangspunkt für alles weitere: Das Bildungssystem. Seit Schillers ästhetischen Briefen, seit Goethes pädagogischer Provinz ist ein Bild in der modernen Welt, welches das Ziel aller Bildung als Bildung der Individualität umschreibt. Seit der vor hundert Jahren in die Welt gebrachten anthroposophischen Pädagogik ist durch Rudolf Steiner ein Menschenbild in das vorhandene Bildungssystem geflossen, welches dem des Arbeiters als untertänigem Massenprodukt entgegensteht und eben der o.g. unaufschiebbaren Notwendigkeit der Gegenwart antwortet. Der Mensch soll, mit moralischer Phantasie ausgestattet, zu einem Gestalter seiner Umwelt werden, der die ihm innewohnenden Fähigkeiten frei entfalten kann.

Aber für die Ziele der UN-Agenda 21 und besonders ihre moderne Auslegung durch die weltweiten Finanzeliten ist dieses Menschenbild nicht massentauglich. Und so wird nun mit Hilfe von Panik und Gewalt das dafür notwendige social engineering der Massen mit besonderem Fokus auf die Kinder vorgenommen: Mit Masken zu gesichtsloser Masse reduziert, mit Horrorgeschichten und Tests zur Überzeugung von der eigenen Gefährlichkeit gehirngewaschen, mit Distance learning stundenlangem einsamen Brüten vor dem Bildschirm und inhaltlichem Nonsense ausgesetzt, wächst schlimmstenfalls eine traumatisierte und ihrer Würde beraubte Generation heran, die – kaum noch selbständig lebensfähig – im neuen Normal der alten Herrscher bestenfalls noch »organischer Anhang der Künstlichen Intelligenz« sein kann. (Ray Kurzweil/google/Transhumanismus)

Die Masse – das sind die anderen

Der Palast, den es für diese Herrschaft zu errichten gilt, heißt world governance, was man mit Weltführung besser als mit Weltregierung übersetzen kann. Das goldene Schlüsselchen für dieses große Werk ist die Digitalisierung von allem und jedem. Die Türe, die es zu durchschreiten gilt, um in diese Zukunft zu kommen, ist in dieser Erzählung die globale Katastrophe, sei es in Form von Klimakrise, Wirtschaftskrise, Coronakrise, Bevölkerungsexplosion oder totalem Blackout. Die Türschwelle, die die Menschheit als Ganzes überschreiten muss, ist seltsamerweise eine »Impfung«, so das Dogma. Sieben Milliarden auf einen Streich. Und immer und überall mittendrin das tapfere Schneiderlein Bill Gates, dass sich in Pharmafirmen ebenso einkauft wie in Regierungen, NGOs, Medien usw.

Vorneweg bei der angeblichen Neugestaltung der Welt trommelt der Deutsche Klaus Schwab, Gründer des WEF, Guru der Finanzeliten, der im Januar sein neues Werk »Stakeholder-Kapitalismus«[2] herausbrachte, welches die Weltwirtschaft nach dem von ihm ausgerufenen Great Reset skizziert.

Ein kurzer Blick auf diesen Stakeholder-Kapitalismus zeigt, dass mit gezielten, nachhaltigen Investments in diejenigen Firmen, Initiativen und Produkte gearbeitet wird, die den SDGs entsprechen. Kommt Ihnen das bekannt vor? An sich ist das ja eine plausible Idee. Die Kapitalismus-Seite daran ist, dass mittels vollständiger Digitalisierung, d.h. Datenerfassung, eine präzise Aus- und Bewertung des Investments stattfinden kann, um den Return individuell zu ermitteln und individuelle Portfolios anlegen zu können, so Larry Fink, CEO des weltgrößten und mächtigsten Investmentfonds Blackrock. Laut Fink wird die Bereitschaft der Firmen, an dieser Erfassung und Offenlegung ihrer sämtlichen Daten mitzuarbeiten, entscheidend für ihr Gedeihen sein. Was man durchaus als Drohung auffassen darf. Mit dem Slogan »do well by doing good«, der »Impact Economy« des WEF und dem Stakeholder-Kapitalismus sind bereits große Schritte gemacht worden, um via »social impact bonds« Geldströme bei sozialen und staatlichen Projekten dahin zu lenken, wo es die beste Rendite gibt. Um nun herausfinden zu können, wo sich Investitionen in das »Humankapital« lohnen, bedient man sich des sog. »pay-for success«-Systems, welches dem Investor ermöglicht, neben einer Rendite in Kapital eine noch größere in vollständigen personenbezogenen Daten (mittels ganzheitlichem Echtzeit-Monitoring, siehe Corona-App) zu erhalten, um so z.B. bei Arbeitskräften »die Spreu vom Weizen zu trennen«. Und das wird nötig sein, da zukünftige »globale Arbeiter« mit Robotern und KI konkurrieren können sollen.

Die Masse, das sind die anderen. Fink, Gates, Soros, Bezos, Zuckerberg, Musk et al.: sie alle haben nie etwas anderes im Sinn gehabt, als aus allem das Größtmögliche herauszuholen. Ihr einziger Gott ist Mammon, sonst stünden sie nicht da, wo sie stehen. Wer wirklich glaubt, Leute wie Bill Gates und die von ihm bezahlten Wissenschaftler und Politiker wollten die Menschheit mit einer Impfung retten, der glaubt wahrscheinlich auch an den Klapperstorch.

Und nun zurück zu den anfangs genannten Irritationen bezüglich der einstmals anthroposophischen Gründungen. Ihr offensichtliches Dilemma ist es schon längst, im Mainstream angekommen zu sein und dabei die anthroposophische Substanz zurückgelassen zu haben. Das konnte man bisher mit Resignation so stehen lassen. Mit den aktuellen Vorfällen aber scheint mir in jedem Fall eine rote Linie überschritten, aus dem Dilemma ist Scheideweg geworden, Worte und Taten zeigen, dass man sich nicht mehr nur von der Anthroposophie entfernt hat, sondern ihre Anliegen bekämpft.

Die Suche nach einer Gemeinsamkeit im Hinblick auf diese Situation zeigt sich bei der GLS-Bank systemimmanent in der expliziten Ausrichtung auf die »Ziele zur nachhaltigen Entwicklung« der UN, im Falle der IVAA führt sie unter anderem zu einer interessanten Personalie, die schon 2019 diskutiert wurde, als ein Statement der IVAA zur Masernimpfung hohe Wellen schlug. Die Masern-Impfpflicht, die als Testballon für die Einführung weiterer Impfpflichten (z.B. gegen Corona) gesehen werden kann, wurde zwar von der IVAA und der Medizinischen Sektion nicht gutgeheißen, allerdings staunte man über die kritiklose bis leicht positive Haltung gegenüber dem Thema Impfen an sich.

Recherchen ergaben damals, dass die genannte Ansprechperson zum Thema Masernimpfungs-Statement, die neue Generalsekretärin der IVAA in Brüssel Elisa Baldini, eine sehr gut ausgebildete, erfahrene Lobbyistin mit zumindest loser Verbindung zur Bill&Melinda Gates Foundation ist.[3] Das könnte ja ein Zufall sein, aber im Kontext mit dem Statement zur Masernimpfung und aktuell der tatsächlichen Empfehlung für die sogenannte Corona-»Impfung« ist man versucht, zu denken, die sympathisch wirkende Frau Baldini sei nicht so zufällig in dieser für die anthroposophischen Mediziner wichtigen Schlüsselposition.

Inwiefern auch auf Spendenebene Verbindungen z.B. zwischen der Medizinischen Sektion und o.g. Kreisen bestehen, kann man nur vermuten.

Die Masse – das sind die anderen

Der Blog »Impatient Optimists« ist zwar inzwischen offline, aber im Internet-Archiv noch auffindbar.

Interessanterweise kann man bei der Spitze des Demeter-Bundes mindestens eine Personalie entdecken, die sehr ähnlich ist: Anne Flohr ist seit 2018 bei Demeter. Sie blickt auf einen ähnlich beachtlichen Werdegang zurück wie Frau Baldini, hat u.a. für die WHO gearbeitet, einige Bücher publiziert und bei der TMG Research gGmbH, einem Think Tank for Sustainability gearbeitet, bevor sie zu Demeter stieß, wo sie den Posten einer Referentin Vorstand und Strategie bekleidet.[4] Auch Elisa Baldini hat u.a. bei Plan International an »Entwicklung, Koordination, Monitoring, Implementierung und Evaluierung der Advocacy-Strategie des Plan EU-Büros für Globale Gesundheit« gearbeitet, sie war »Vertretung von Plan Europe und AfGH (Action for Global Health) in relevanten NGO-Netzwerken, bei Treffen/Veranstaltungen mit EU-Institutionen und anderen externen Stakeholdern (…)« und im World Food Program der UN tätig.

Weder Frau Baldini noch Frau Flohr haben einen ersichtlich anthroposophischen Hintergrund. In beiden Fällen möchte man dennoch die Arbeitgeber zu der Wahl dieser hochkarätigen und ausgezeichnet vernetzten Mitarbeiterinnen beglückwünschen und kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der neue Job ein Karriereknick in deren glänzender Laufbahn ist. Grund dafür könnte der Idealismus sein, die Begeisterung für einen spirituellen Ansatz in Landwirtschaft bzw. Medizin.

Wäre es aber nicht durchaus auch denkbar, dass die beiden (und sicher auch noch viele andere) dafür stehen, gewachsene alternative Institutionen mit einem in dieser Szene großen Wirkungskreis, wie die Medizinische Sektion und der Demeter-Bund es sind, endgültig ins Boot der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) und der dahinter stehenden Agenda zu holen? Auch eine dadurch entstehende Spaltung bei den Mitgliedern wäre dieser Agenda willkommen, da bin ich sicher. Denn absurderweise ist gerade in der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft, bei den Maßnahmen-Kritikern der Corona-Politik, die Klientel dieser Institutionen zu finden. Und genau für diese ist die Impffrage die Schnittstelle und die Gretchenfrage. Da inzwischen hinreichend bekannt ist, wie gut vorbereitet seit Jahren der gegenwärtige Umsturz ist, der in allen wichtigen Positionen und Ämtern in Ländern weltweit das passende Personal antrifft, von denen viele zum engen Dunstkreis des WEF gehören, wäre eine gezielte Platzierung von Frau Baldini und Frau Flohr nicht ganz abwegig. Unterstellen wir das Beste, so sind sich diese Akteure nicht bewusst, vor welchen Karren man sie gespannt hat, sondern handeln im Glauben, die Rettung der Welt voranzubringen. Auskunft darüber können natürlich nur Frau Baldini und Frau Flohr geben. Sowohl die medizinische Sektion am Goetheanum als auch der Demeter-Bund haben definitiv ein Kommunikationsproblem, auf Anfragen im weiteren Sinne wurde gereizt oder gar nicht geantwortet. So bleibt dies eine forensische Untersuchung.

Die Wortwahl und die dazugehörigen Tätigkeiten in den Vitae von Frau Lohr und Frau Baldini sowie auf der Homepage der GLS-Bank findet man jedenfalls bei den Veranstaltungen der Davos Agenda 21 wieder, wo einem in guter alter NLP-Manier Sustainability, Stakeholder, Partner, Governance, Global Health, Grassroots und Leadership im Dauerfeuer um die Ohren fliegen. Es ist die Fachsprache der UN-Agenda 21, dieses technokratischen, allgemein wohlklingenden Programms.

Das Problem ist, dass diese Agenda als Ganzes der Entwicklung des freien Individuums feindlich gegenübersteht und die Menschen auf die Masse reduziert, die befürsorgt, vollständig kontrolliert, reduziert und reglementiert, also beherrscht werden muss. Wen das an die gegenwärtige gleichgeschaltete Weltpolitik erinnert, der ahnt, was auf uns zukommt. Es ist im Grunde die luziferisch-ahrimanische Kooperation, die einerseits den Menschen automatisch (ohne seinen freien Willen) gut machen will und zum anderen »in dem Menschen ertöten, verdunkeln (will) das Bewusstsein, dass er ein Abbild der Gottheit ist.« (Rudolf Steiner) Wer die Werbefilmchen des World Economic Forums gesehen hat, weiß wovon ich rede.

Einer der Kernpunkte der Agenda ist dabei die sogenannte Weltgesundheit (Global Health). Die dafür zentrale private Organisation WHO mit ihrem größten privaten Sponsor Gates Foundation soll dafür zu einer Art Weltgesundheitsministerium aufgebaut werden. Zentrales Gesundheitsanliegen: Impfen.

Das ist gesundheitlich so absurd, dass man kaum noch Worte dafür findet. Im Hinblick auf die oben angesprochene Verdunkelung des Bewusstseins aber macht das sehr wohl Sinn. Und wer dagegen ist, der wird mit allen Mitteln bekämpft, wie wir es ja grade erleben.

Sicher gibt es durch jahrzehntelange Gehirnwäsche mittlerweile eine schier unüberschaubare Anzahl an Menschen, die Impfungen für einen ebenso großen Fortschritt halten wie die Mondlandung und glauben, sie hätten wesentlich zur Ausrottung schlimmer Krankheiten beigetragen. Eine unhaltbare Behauptung, was aber den religiösen Eifer der Impfbefürworter nicht erschüttert, die zudem offensichtlich noch nie einen Beipackzettel gelesen haben.

Wenn nun aber durch die großangelegten, mit Steuergeldern finanzierten weltweiten false-flag-Impfkampagnen die Verabreichung experimenteller, genetisch modifizierter und modifizierender Substanzen zur Voraussetzung für die Wiedererlangung verfassungs- und menschenrechtlich verbriefter bürgerlicher Freiheiten gemacht wird, so stellt dies den größten denkbaren Verfassungsrechtsbruch und eine verabscheuenswürdige Missachtung des Nürnberger Kodex dar, der vor ein entsprechendes Tribunal gehört. Und jeder, der sich mit dieser Politik gemein macht, handelt auf politischer Ebene gegen das Verfassungsrecht, auf ethischer Ebene gegen den Nürnberger Kodex und auf seelisch-geistiger Ebene gegen die Entwicklung der freien Individualität. Wer sich aus Naivität, Ignoranz, Angst, in die rechte Ecke gestellt zu werden oder seine Hauptspender zu verlieren, auf die Seite dieser totalitären Agenda stellt, arbeitet nicht mehr im Sinne der Anthroposophie.

Was ist zu tun? Ich schlage vor, zum Abschied leise Servus zu sagen und neue Verbände zu gründen. Die Masken sind gefallen.


Zum Autor: Der Name Vladimir Raichts ist ein Pseudonym.

Zu den Quellen: Die Quellen sprudeln reichlich auf den Webseiten der UN, der WHO, des WEF, der genannten Verbände und Firmen. Jeder, der sich dort unter spirituellen Aspekten umschaut, wird meine Darstellung nachvollziehen können.

Denjenigen, die der Meinung sind, ohne ordentliche Quellenangabe sei eine Ausführung nichts wert, lege ich ans Herz, diesen Maßstab an die Ausführungen von Politikern, sog. Experten, Medien und Organisationen zu legen, die seit über einem Jahr den öffentlichen Diskurs steuern.

Es empfiehlt sich das (erneute) Studium von Rudolf Steiner und besonders seines Vortrages: »Was tut der Engel in unserem Astralleib?« (Zürich, 9. Oktober 1918, GA)


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Anmerkungen:

  1. https://www.gls.de/privatkunden/gls-bank/gls-nachhaltigkeit/
  2. Klaus Schwab, Stakeholder Capitalism: A Global Economy that Works for Progress, People and Planet, Hoboken 2021.
  3. https://web.archive.org/web/20191223180211/https://www.impatientoptimists.org/Authors/B/Elisa–Baldini
  4. https://www.linkedin.com/in/anne-flohr-a616255b/

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3 Kommentare

  1. Artikel der zum Nachdenken anregt

  2. Martin Barkhoff

    Wladimirs Diagnose ist treffend und substanzreich erstellt. Ausgezeichnet.
    Seine Therapie aber, »neue Verbände«, verkennt die Lage. Die Erkenntnisfrucht, die wir als Medikament verdauen müssen, ist um so bitterer. Aber sie hilft!

    Einem Patienten, der seine Hände verloren hat, kann man nicht Klavierspielen verschreiben. In einer Meinungsterrorgesellschaft, in einer tiefen-verlogenen »Öffentlichkeit« wie der unsrigen heute, kann man Anthroposophie nicht in Verbänden organisieren. Das geht sozialtechnisch nicht. Wer den Verband erhalten will, kommt früher oder später nicht umhin, die Anthroposophie zu verraten.

    Der diagnostische Blick zeigt folgendes: Manche unserer großen Verbände werden, sagen wir undeutlich, tendenziell eher so von Hohlköpfen mit steinernen Herzen geleitet. Andere von durchaus ernstzunehmenden Geistesschülern. Doch die verlangten Verlautbarungen und das Knien vor der Lüge erfolgen in beiden Fällen gleich. So ergibt es sich notwendig aus der Natur des Verbandes.

    Die Anthroposophie kann nur als Strom von Freundesherz zu Freundesherz leben. Das liegt in ihrer Christus-Natur. In »guten« Zeiten kann und soll sich Anthroposophie in den Verbänden entfalten. Dann kann sie deren Doppelgängerart veredeln. Doch, wie man dem von Wladimir vorgeschlagenen Steinervortrag entnehmen kann und wie es der Alltag offensichtlich zeigt, sind wir in eine infernalische Zeit eingetreten, in der Verbände nicht nützen, sondern schaden. Das hatte Ita Wegman schon erkannt: Allein die Beziehungen von Herz zu Herz werden durch die dunklen Tage tragen. Die Freunde-Anthroposophie. Wir müssen für eine Weile auf die Kundenanthroposophie verzichten (Pharmaziekunden, Pädagogik-Kunden, Bio-Marken-Kunden, Patienten-Kunden, Bank-Kunden, Kurse-Kunden, Beratungs-Kunden). Wir tun das Richtige, wenn wir die Kundenanthroposophie aus eigenem Entschluss aufopfern, bevor sie – wie es sehr bald geschieht – von den Lügenmächten für deren Zwecke aufgeopfert wird. Die grüne Schlange gibt uns das Beispiel. Was jetzt in richtiger Weise »stirbt«, wird in ein, zwei Jahrzehnten hundertfältig Frucht tragen.

    Das hier skizzierte habe ich in meinem Buch »Kulmination, Grab und goldene Zeit der Anthroposophie – Voraussagen Rudolf Steiners werden Wirklichkeit« genauer ausgeführt.

  3. Esgibtnoch Mehrdavon

    Ja , (Vladi)mir Raichts auch, genauso wie dem anonymisierten Autor. Doch Ahriman reichts nicht. Er kommt und wenn die Ziele der UN-Agenda 2030 planmäßig erreicht werden sollen, wird er schon in seinem vorbereiteten Gefäß inkorporiert sein (s. z.B. unter dem Eintrag „Inkarnation Ahrimans“ bei anthrowiki). Ahriman wird den Strang immer enger ziehen und wir werden es noch schwieriger haben, seinem Griff zu entkommen.

    Das Hauptproblem der Agenda 2030 ist, dass ihre sonst so schön klingenden Ziele nicht durch eine totalitäre Weltregierung, die der sozialen Dreigliederung völlig entgegengesetzt ist, verwirklicht werden können. Eine totalitäre Herrschaft haben die osteuropäischen Völker bereits erlebt und die bisher verschonten West- und Mitteleuropäer sollten sich aus erster Hand informieren, wie es damals war, wie der Widerstand funktionierte und wie man in der Diktatur überleben konnte. Je länger man im sorglosen Wohlstand geschlafen hat, desto unsanfter ist das Erwachen. Jammern hilft also nicht, erwachen, andere wecken und vorbereitet sein, mit Christus im Ich.

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