Suchergebnisse für: Jacob Boehme
Fortsetzung von Alchemie, Paracelsus und die deutsche Naturphilosophie Während des 17. und 18. Jahrhunderts waren die christliche Theosophie und der Pietismus ein Hort der Esoterik. Sie stellten laut Goodrick-Clarke, der sich hier Antoine Faivre und anderen Esoterikforschern anschließt, die protestantische Antwort auf die sich verhärtende Orthodoxie der lutherischen Reformation dar.…
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Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli Meine teure und liebe Vernunft, recke her deine fünf Sinne und beschaue dich …, was du seist: dass du als Bild Gottes erschaffen wurdest und wie du dir in Adam durch die Einflüsterungen des Teufels dein Paradies vom Geist dieser Welt hast wegnehmen lassen, der…
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Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli. Wenn wir uns auf den ewigen Willen Gottes, des Wesens aller Wesen besinnen, finden wir im Ursprung nur ein Wesen. Aus diesem Wesen wird von Ewigkeit her ein anderes Wesen geboren, das ebensosehr Gott ist. Und wir finden, dass beide Wesen allmächtig sind, aber nicht…
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Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli. Die Tinktur scheidet das Reine und Lautere vom Unreinen; sie entzündet das Leben und die Essenzen aller Geister zur höchsten Blüte. Sie ist die Ursache des Leuchtens oder Glanzes und bewirkt, dass alle Kreaturen leben und sehen. Aber ihre Gestalt ist vielfältig – im Vieh…
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Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli. Ein jeder Geist sieht nicht weiter als bis zu seiner Mutter, aus der er entsprungen ist und in der er wurzelt; denn es ist keinem Geist möglich, aus seiner natürlichen Kraft in ein anderes Prinzip zu sehen und es zu schauen, es sei denn, er…
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Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli. Als sich die ganze Gottheit in dieser Welt zur Schöpfung bewegte, da bewegte sich nicht nur ein Teil und ruhte der andere, sondern da war alles zugleich in Bewegung, die ganze Tiefe … Die Bewegung der drei Geburten währte sechs Tage und sechs Nächte lang,…
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Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli. Es haben die Menschen immer gemeint, der Himmel sei viele hundert und tausend Meilen von diesem Erdboden entfernt und Gott wohne allein in demselben Himmel: es haben auch wohl etliche Physiker sich unterstanden, dessen Höhe zu messen und gar seltsame Dinge hervorgebracht. Zwar habe ich…
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Mit der »Mystik im Aufgang des neuzeitlichen Geisteslebens«, die 1901 erschienen ist, beginnt Rudolf Steiner die gnostischen Tiefendimensionen seiner Philosophie auszuloten. Er beschäftigt sich in diesem Buch im wesentlichen mit jenen Geistesströmungen, die auch von der heutigen Esoterikforschung untersucht werden. Zentrales Motiv dieses Werkes ist die Geburt des Geistes in der…
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Clements 191 Seiten umfassende Einleitung zu Steiners kosmanthropogonischen[1] Schriften ist zweigeteilt: der erste (allgemeine) Teil enthält den »Versuch« eines »neuartigen, kritisch-hermeneutischen Zugangs« zu diesen »Standardwerken anthroposophischer Literatur« (113 Seiten); der zweite eine »detaillierte Rekonstruktion der textuellen Entwicklungsgeschichte« der anthroposophischen Kosmogonie von 1883-1910 (78 Seiten). Letzterer referiert ausführlich die theosophischen Versuche,…
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Henry Corbin kommentierte in seinem Buch »Avicenne et le récit visionnaire« die Erzählung Avicennas, die den ersten Teil einer Trilogie bildet. Hier folgt eine Übersetzung seines Kommentars in Auszügen. [Anmerkungen bzw. Ergänzungen des Übersetzers in eckigen Klammern]. Die Erzählung Avicennas will auf den Orient im wahren Sinn des Wortes hinweisen…
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