Über die Ursprünge der Anthroposophie – II. Steiners »Mystik im Aufgang …«

Steiners Mystik im Aufgang des neuzeitlichen Geisteslebens (1901), das erste Werk aus seiner »theosophischen« Zeit, knüpft unmittelbar an die gnostischen Motive der philosophischen Schriften an. Im Vorwort zur ersten Auflage betont Steiner, bereits in der Philosophie der Freiheit sei die Ideenwelt der Mystik enthalten. Aber um diese Ideenwelt so darstellen…

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Von der gnostischen Philosophie zur christlichen Mystik. Über die Ursprünge der Anthroposophie – I

The following investigation is methodologically based upon what Arthur Versluis calls »empathical empiricism« (Versluis, 2002). The hermeneutic of esotericism – as any hermeneutic worth its name – requests a kind of participatory scientific research which, though avoiding unmitigated identification with the subject, has to walk with it as far as…

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Traditionalistischer Sufismus in den USA

Die Gemeinschaft der Maryami gedieh zwischen 1960 und 1980 nicht nur im Iran, sondern auch in Europa und Amerika. 1979 existierten Niederlassungen in mehreren europäischen Ländern (drei in der Schweiz, zwei in Frankreich und eine in England), eine in Argentinien und weitere in Nordamerika. Auch in islamischen Ländern gab es…

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Rudolf Steiner. Seine Bedeutung für Wissenschaft und Leben heute

Rudolf Steiner (1861–1925) war einer der universellsten Denker des 20. Jahrhunderts. Sein umfassendes Lebenswerk enthält zahlreiche Impulse für die Weiterentwicklung unterschiedlicher Gebiete wie Medizin, Biologie, Kosmologie, Landwirtschaft, Kunst, Pädagogik oder Sozialgestaltung – und viele seiner Ideen sind in praktische Lebenskonzepte und Reformbewegungen bis hin zu Hochschulgründungen umgesetzt worden. Steiners Werk…

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Die Macht der Imagination

In seinen »Studien zur westlichen Esoterik«, die im Jahr 2000 in einer Buchreihe der State University of New York erschienen, ließ Antoine Faivre auch drei Artikel zum Thema »Imagination« abdrucken. Der erste dieser drei Artikel (»Vis imaginativa. A Study of Some Aspects of the Magical Imagination and Its Mythical Foundations«),…

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Frithjof Schuon und der Sufismus

Nach Guénons Tod 1951 entwickelte sich Schuons Sufiorden unabhängig von der restlichen traditionalistischen Bewegung weiter. In den Augen seiner Anhänger wurde Schuon zum Vater des Traditionalismus. Einige ältere Mitglieder des Ordens bewahrten Guénon zwar lebendig im Gedächtnis, aber für die jüngere Gefolgschaft wurde er zu einem Schemen der Vergangenheit. Schuon…

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Der Traditionalismus bis zu Guénons Tod 1951

Während Evola in der Zeit des II. Weltkriegs eine hektische Aktivität entfaltete, versanken die übrigen Traditionalisten in eine Art Schlafzustand. Guénon lebte in Ägypten, das von britischen Truppen besetzt war, viele der übrigen Traditionalisten in Frankreich, das die Deutschen besetzt hielten. Schuon hielt sich in der neutralen Schweiz auf, Vâlsan…

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Guénon unter Gnostikern, Taoisten und Sufis

Nachdem sich Guénon von seinem ersten Meister Encausse getrennt hatte, schloss er sich 1909 der »Universellen gnostischen Kirche« an. Hier traf er eine zentrale Figur des frühen Traditionalismus, den Taoisten Graf Albert-Eugène Puyou de Pouvourville. Guénon übernahm von ihm das zweite zentrale Element der traditionalistischen Philosophie, die Idee der Inversion,…

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