1986 | Moralische Fanfaren der Geschichtsdeutung

Die Diskussion über die spirituellen Dimensionen und Folgen von Tschernobyl führte weit in das Jahr 1986 voraus. Vor dem Super-GAU erklang jedoch die moralische Fanfare der Geschichtsdeutung. Im Januar hatte die Zeitschrift Info3 die 50jährige Wiederkehr des Verbots der Anthroposophischen Gesellschaft (1935) etwas verspätet zum Anlass genommen, ein Schwerpunktheft zum…

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1979 | Vergangenheit, die nicht vergehen will

Am 25. Februar 1979 lud der Vorstand der anthroposophischen Gesellschaft, bestehend aus Rudolf Grosse, Friedrich Hiebel, Hagen Biesantz, Jörgen Smit, Manfred Schmidt-Brabant und Gisela Reuther die Mitglieder zur Generalversammlung ein, die dieses Jahr am 8. April, einem Palmsonntag, stattfand.[1] Zur Diskussion standen drei Anträge: eine vom Vorstand eingebrachte Änderung des…

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1975 | Die Verabschiedung eines Souveräns

Im Jahr 1975 beschäftigte das Goetheanum rund 200 Mitarbeiter, von denen mehr als zwanzig zwischen 70 und 90 Jahre alt waren. Rund fünfzig dieser Mitarbeiter, also ein gutes Viertel, waren über 60.[1] Dieses Viertel befand sich also in einem Alter, das bis vor das Jahr 1915 zurückreichte. Die jüngsten dieser…

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