1984 | Anthroposophie im Zerrspiegel. Derwische und Chimären

Manfred Schmidt-Brabant entließ die Teilnehmer der Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft am 15. April 1984 mit einer Mahnung.[1] In Zukunft werde sie neuen Gefährdungen und Versuchungen ausgesetzt sein. Die Anthroposophie werde nicht nur bekämpft, die Gesellschaft müsse auch lernen, mit »Scheinlob und Scheininteresse« umzugehen. Da ihre Präsenz in der Öffentlichkeit…

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1976 | Andrängende Studentenwogen und drohende Gewitterwolken

Die Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft am 11. April 1976 verlief bemerkenswert friedlich. Frühere Gesellschaftskonflikte klangen nur wie eine ferne Erinnerung in einzelnen Redebeiträgen nach, martialische Töne brachte allerdings ein Bericht Gerhard Kienles in die Versammlung, der von den Schlachten erzählte, die erfolgreich gegen das geplante deutsche Arzneimittelgesetz geschlagen worden waren.…

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1913-1922 | Aufschwung und Krise

Ende 1912 wurde die Anthroposophische Gesellschaft gegründet. Der Name war nicht zufällig. Der Begriff der »Menschenweisheit« (»Anthropos-Sophia«) tauchte schon früh im Werk Rudolf Steiners auf. Bemerkenswert ist der Zusammenhang: In Ausführungen über die »Mysterienweisheit und den Mythos« schrieb Steiner 1902 in seinem Buch »Das Christentum als mystische Tatsache …« über…

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