1981 | Anthroposophie ist keine Religion, aber religiös

  Wie bereits angedeutet, griff Hagen Biesantz in der Generalversammlung 1981 noch einmal die Frage nach dem Verhältnis zwischen Anthroposophischer Gesellschaft und Christengemeinschaft auf, die Grosse bereits berührt hatte.[1] Anlass war eine Sendung, die der Westdeutsche Rundfunk zu Steiners Geburtstag am 27. Februar ausgestrahlt hatte.[2] Darin war in der üblichen…

weiterlesen

1931-1932 | Scherbengerichte und Märtyrerkronen

Infolge der geschilderten Ereignisse brach der Vorstand der deutschen Landesgesellschaft vollends auseinander. Mit ihren über achttausend Mitgliedern hatte sie fast die Hälfte aller Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft gestellt, nun aber begannen ganze Zweige auszutreten. Zwischen Dezember 1930 und Januar 1931 traten Johanna Mücke, Ernst Stegemann und Kurt Piper zurück,…

weiterlesen

1926-1927 | Alexanderlegende und ein Zirkel von Spiritisten

Im Januar 1926 jedoch ließ sich die konfliktträchtige Konstellation nicht länger eindämmen. Missverständnisse und mangelnde Kommunikation zwischen den Vorstandsmitgliedern zeugten die Missgeburt eines ersten Gesellschaftskonflikts, die sich im Lauf der Jahre zum fratzenhaften Monstrum einer tiefgehenden Spaltung auswachsen sollte. Die Kluft tat sich zwischen Ita Wegman und Elisabeth Vreede auf…

weiterlesen

1913-1922 | Aufschwung und Krise

Ende 1912 wurde die Anthroposophische Gesellschaft gegründet. Der Name war nicht zufällig. Der Begriff der »Menschenweisheit« (»Anthropos-Sophia«) tauchte schon früh im Werk Rudolf Steiners auf. Bemerkenswert ist der Zusammenhang: In Ausführungen über die »Mysterienweisheit und den Mythos« schrieb Steiner 1902 in seinem Buch »Das Christentum als mystische Tatsache …« über…

weiterlesen