1984 | Anthroposophie im Zerrspiegel. Derwische und Chimären

Manfred Schmidt-Brabant entließ die Teilnehmer der Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft am 15. April 1984 mit einer Mahnung.[1] In Zukunft werde sie neuen Gefährdungen und Versuchungen ausgesetzt sein. Die Anthroposophie werde nicht nur bekämpft, die Gesellschaft müsse auch lernen, mit »Scheinlob und Scheininteresse« umzugehen. Da ihre Präsenz in der Öffentlichkeit…

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1982 | Mitte, Ost und West. Die Deutschen und ihr Volksgeist. Die Anthroposophische Gesellschaft als Urbild einer »offenen Gesellschaft«

Die Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft fand 1982 am 4. April, einem Palmsonntag, statt.[1] Seit der letzten Mitgliederzusammenkunft waren 600 verstorben, 2550 neue aufgenommen worden. Zu den prominenteren unter den Verstorbenen gehörten – neben Ernst Weißert – der Priester der Christengemeinschaft Otto Palmer (1896-1981), Verfasser einer Monographie zur Philosophie der Freiheit,…

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1976 | Ballen und Spreizen – Zwischen »Verflachung« und »Vertiefung« – Zur Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft

Wie bereits erwähnt, berichtete Heten Wilkens in der Generalversammlung der  Anthroposophischen Gesellschaft am 11. April als Generalsekretär der deutschen Landesgesellschaft ausführlich über deren Tätigkeit. Was diesen Bericht für heutige Leser schwer verdaulich macht, ist nicht die Fülle an Vorgängen oder Daten, die er enthält, sondern seine Theoriebeladenheit oder – etwas…

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1976 | Andrängende Studentenwogen und drohende Gewitterwolken

Die Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft am 11. April 1976 verlief bemerkenswert friedlich. Frühere Gesellschaftskonflikte klangen nur wie eine ferne Erinnerung in einzelnen Redebeiträgen nach, martialische Töne brachte allerdings ein Bericht Gerhard Kienles in die Versammlung, der von den Schlachten erzählte, die erfolgreich gegen das geplante deutsche Arzneimittelgesetz geschlagen worden waren.…

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1972 | Auszug aus Ägypten

Im Jahr 1972 steuerte der Konflikt in der Anthroposophischen Gesellschaft auf einen Höhepunkt zu. Herbert Witzenmann war nicht gewillt, seine »Funktionen in Vorstand und Hochschule als ruhend zu betrachten«. Auf das im Januar veröffentlichte Schreiben seiner Kollegen antwortete er mit einem Brief, der Anfang Februar im »Nachrichtenblatt« abgedruckt wurde. Im…

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