1984 | Ein Coup und seine Verschleierung

Wie bereits berichtet, beschäftigten sich seit den 1970er Jahren einzelne Mitgliedergruppen detektivisch mit der Vereins- bzw. Gesellschaftsgeschichte. Dabei stießen sie auf Unstimmigkeiten zwischen der offiziellen Legende und historischen Dokumenten, die nach ihrer Auffassung darauf hindeuteten, dass kurz vor und nach dem Tod Steiners von verantwortlichen Funktionären des Goetheanumbauvereins und der…

weiterlesen

1974 | »Ohne Angabe von Gründen«

1974 musste sich die Generalversammlung seit längerem wieder einmal mit Anträgen aus der Mitgliedschaft befassen, die sich interessanterweise beide auf das Selbstverständnis der Gesellschaft als soziale Körperschaft bezogen. 1972 hatte Michael Rist, ein enger Mitarbeiter Herbert Witzenmanns, die Einrichtung eines Seminars zum Thema »Gemeinschaftsbildung durch Individualitäten« vorgeschlagen, das den im…

weiterlesen

1957-1962 | Das Schweigen der Lämmer

Die Jahre bis zum Tod Guenther Wachsmuths und Albert Steffens (1963) scheinen für die Anthroposophische Gesellschaft reichlich unspektakulär verlaufen zu sein. Zumindest erweckt die Berichterstattung im »Nachrichtenblatt« für deren Mitglieder diesen Eindruck. Aber diese Berichterstattung ist selektiv, um nicht zu sagen tendenziös. Folgt man den abgedruckten Protokollen, könnte man meinen,…

weiterlesen