Lesenswert
Die Weltmacht der Angst
Die spirituelle Landschaft Zoroasters
Vom Mesmerismus zum Spiritismus
Wissenschaft und Esoterik XXV – Von Peuckert bis Yates
Die Rückkehr der Historiker: Von Peuckert und Thorndike zu Frances Yates Ungeachtet des Niedergangs der esoterischen Diskurse am Ende des 19. Jahrhunderts gab es immer auch Historiker, die in aller Stille ihrem Kerngeschäft nachgingen und Quellen studierten. Während »das Esoterische« in einem Meer von Trivialität versank, beschäftigten sie sich mit…
Wissenschaft und Esoterik XXIV – Religionismus und Aufklärung im 20. Jahrhundert – Eranos und Frankfurter Schule
Eranos und der Religionismus: Scholem, Corbin, Eliade Die Bedeutung der Eranoskonferenzen liegt laut Hanegraaff in einem spezifischen Zugang zur Religion, der von vielen Wissenschaftlern gesucht wurde, die sich seit den 1960er Jahren mit hermetischen und okkulten Traditionen zu beschäftigen begannen. Diesen spezifischen Zugang hält Hanegraaff für »religionistisch«. Er beinhaltet das…
Wissenschaft und Esoterik XXIII – C.G. Jung und das Unbewusste des Westens
Der Archetyp von Eranos: Carl Gustav Jung und das Unbewusste des Westens Das folgende Kapitel in Hanegraaffs Buch setzt mit dem Jahr 1930 ein, als in Ascona auf Einladung von Olga Fröbe-Kapteyn jene sommerlichen Zusammenkünfte begannen, die später unter dem Namen »Eranos« in die Geschichte eingehen sollten. An dieser Stelle…
Wissenschaft und Esoterik XXII – Magnetische Geschichte
Seit der Renaissance hat Europa gewaltige Umwälzungen erlebt. All diese Umwälzungen wurden durch Menschen herbeigeführt, die sich von ihren Traditionen abwandten und den Mut hatten, von Grund auf neue Unternehmungen in Angriff zu nehmen. Diese Beobachtung gibt Hanegraaff Gelegenheit, sich über das Verhältnis von Tradition und Innovation in der Esoterik…
Wissenschaft und Esoterik XXI – Geheime Traditionen und das wüste Land
9. Geheime Traditionen und Geschichten hinter der Geschichte Dieses Unterkapitel behandelt einige Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts, die sich mit der Geschichte der Alchemie, der Freimaurerei, der Magie und des Okkultismus beschäftigten. Von Interesse sind hier nur zwei dieser Autoren: Alphonse-Louis Constant, bekannt als Eliphas Lévi und Arthur Edward…
Wissenschaft und Esoterik XX – Der okkulte Marktplatz
6. Der okkulte Marktplatz Aufgrund des Niedergangs der Universitäten Mitte des 17. Jahrhunderts gingen die öffentlichen Bildungsaufgaben zunehmend auf private Organisationen über, die sich an den Bedürfnissen des Marktes orientierten. Am Ende des 17. Jahrhunderts erlebte Europa eine Explosion von Druckerzeugnissen, die im Dienste der Bildung und Aufklärung standen. Zu…
Wissenschaft und Esoterik IXX – Die Organisation des Geheimnisses
5. Die Organisation des Geheimnisses Wie die Anhänger der alten Weisheit in der Renaissance waren auch die Alchemisten überzeugt, sie müssten die erhabene Weisheit wieder finden, die unter einem Schleier von Bildern und Symbolen verborgen und nahezu vergessen war. Beide betrachteten Hermes Trismegistos als Urheber des verlorenen Wissens und beide…
Wissenschaft und Esoterik XVIII – Alchemie: die Söhne des Hermes
4. Alchemie zwischen Wissenschaft und Religion Die Alchemie war in ihrer Geschichte stets mit Hermes verbunden. Mit dem Aufschwung der Naturwissenschaften im 16. und 17. Jahrhundert gewann diese alte Wissenschaft, die auf einem Studium der Wandlungsprozesse der Natur beruhte, zunehmende Bedeutung. Dass die Alchemie eine eigenständige esoterische Strömung darstellte, kommt…
Wissenschaft und Esoterik XVII – Der Irrtum der Geschichte – »Okkultismus«
3. Verdorbene Begriffe: das Okkulte Schon der Fall der Astrologie hat gezeigt, dass etwas, was einst als rational und wissenschaftlich galt, nicht aus wissenschaftlichen, sondern aus theologischen Gründen dem Aberglauben zugeordnet werden konnte. Am Begriff des »Okkulten« lässt sich zeigen, dass dieselbe Zensur, die einst von der Kirche oder Theologie…
Wissenschaft und Esoterik XVI – Der Irrtum der Geschichte – »Magie«
2. Verdorbene Begriffe: Magie Von der Magie gibt es laut einer Feststellung von Marco Pasi fast so viele Definitionen, wie Autoren, die über sie geschrieben haben. Aber die meisten dieser Definitionen gehen auf drei einflussreiche Versuche zurück. 1. Intellektualistische Definitionen orientieren sich an Tylor, der Magie als einen Irrtum verstand,…