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Guénon unter Gnostikern, Taoisten und Sufis
Corona-Virus: Menschheit am Scheideweg
Avicennas Erzählung »Der Lebende, der Sohn des Wachenden« – ein Kommentar
Warum weiße Privilegien ein Mythos sind – Teil 2
»Rasse« wird in den USA, die sich darin – zur Zeit noch – erheblich von Europa unterscheiden, als Erklärung für alles Mögliche herangezogen. Da amerikanische Diskursströmungen regelmäßig, wenn auch mit einiger Verspätung, in Kontinentaleuropa rezipiert werden, ist zu erwarten, dass sich dieser Trend auch hierzulande stärker durchsetzen und – analog…
Warum weiße Privilegien ein Mythos sind – Teil 1
Sind weiße Privilegien schuld? In den USA, mittlerweile auch in Europa, wird vielfach behauptet, eine hinreichende kausale Erklärung für den unterschiedlichen gesellschaftlichen Erfolg verschiedener sozialer Gruppen sei die Tatsache, dass Weiße gegenüber anderen »Rassen« – wobei der Begriff der Rassen eigentlich als rassistisch gilt – privilegiert seien. Ersatzweise wird auch…
Das Christentum als mystische Tatsache (4). Von der ägyptischen Einweihung zum christlichen Mysterium
Erst im 16., 17. und 18. Vortrag unternimmt Steiner den Versuch, die »schockierende« These zu begründen, von der im vorherigen Beitrag die Rede war, die These nämlich, dass die Gründungsurkunden des Christentums – ja sogar dieses selbst – ein Ergebnis der ägyptischen Initiation waren. Der geistes- oder mysteriengeschichtliche Weg der…
Das Christentum als mystische Tatsache (3). Von Plato zu den Essäern
Von Plato zu den Essäern. Der tiefste Kern des esoterischen Christentum existierte bereits Jahrhunderte vor Christi Geburt. – Der 12. Vortrag Steiners leitet zum Christentum über, indem er sich mit dem Einfluss der platonischen Philosophie auf dieses auseinandersetzt. Hier ist erstmals von Christus die Rede. Zugrunde liegt dem Vortrag eine…
Das Christentum als mystische Tatsache – eine Forschungsaufgabe (2)
Von den Pythagoräern zu Plato. Zu ähnlichen Anschauungen wie Heraklit und die Orphiker gelangten die Pythagoräer, nur dass bei ihnen die Mathematik im Zentrum stand (4. Vortrag). Auch sie pflegten Einsichten, die sich in Steiners philosophischen Werken wiederfinden. »Kein Mensch kann […] irgendetwas von einem mathematischen Gebilde, von einem Raumgebilde…
Das Christentum als mystische Tatsache – eine Forschungsaufgabe (1)
Nun sind sie endlich erschienen, jene 24 Vorträge, die Rudolf Steiner zwischen Oktober 1901 und April 1902 in der theosophischen Bibliothek zu Berlin unter dem Titel Das Christentum als mystische Tatsache hielt. Schon lange kursierten Fotokopien der Mitschriften in anthroposophischen Kreisen, die als exklusives Gut gehandelt wurden, fast wie Geheimdokumente.…
Der Kampf der Kosmiker und Telluriker
Mir scheint, als stünden sich in der gegenwärtigen Klimadebatte zwei geistige Strömungen gegenüber, die ich als »Kosmiker« und »Telluriker« bezeichnen möchte. Zugespitzt gesagt: Während erstere die kosmischen Einflüsse auf das Klima der Erde berücksichtigen, kapseln letztere die Erde vom Kosmos ab und erklären die Menschheit zum alleinigen Verursacher des angeblich…
Ein offener Brief an die Ministerpräsidenten Dänemarks und Norwegens
Im März 2019 schrieb der emeritierte Professor für Geowissenschaften an der Universität Kopenhagen, Johannes Krüger, einen offenen Brief an Lars Løkke Rasmussen, den Ministerpräsidenten Dänemarks. Kurz darauf wurde der Brief, unterzeichnet von 20 weiteren Wissenschaftlern, auch an die norwegische Ministerpräsidentin, Erna Solberg, gesandt. Der Brief ist lesenswert. Er fasst eine…
Linksidentitäre Läuterungsrituale oder die Rückkehr des Tribalismus
Sandra Kostner, Migrationsforscherin und Geschäftsführerin des Masterstudiengangs »Interkulturalität und Integration« an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und Herausgeberin des Debattenbandes über die identitätslinke Läuterungsagenda, erzählt in ihrer Einleitung von einem Schlüsselerlebnis in Australien. 2003 arbeitete sie für ein Museumsprogramm in Cairns. Auf einer Geburtstagsparty, bei der eine Reihe von Lehrern…
»Weiß-Sein« als Problem
Eric Kaufmann, Professor für Politik am Birkbeck College in London, hält eine Diskussion über »weiße Identität« für überfällig. Offenbar sieht er sich durch die ideologiebefrachtete »kritische Weißseinsforschung« in Bedrängnis gebracht. Daher möchte er die »weiße Identität« auch nicht als »Konstrukt« verstehen, das dem »Machterhalt« dient, sondern als eine »ethnische Identität«…