Lesenswert
Ein streitbarer Professor
Die Ukraine als Schauplatz eines Kampfes zwischen Eurasiern und Atlantiern
Der Rassismus als monströses Kind der Aufklärung – I
Anthroposophie – eine »esoterische Großmacht«?
Gastbeitrag von Wolfgang G. Voegele. Der Religionshistoriker und Steiner-Biograf Helmut Zander erhebt den Anspruch, eine Kartographie der anthroposophischen Bewegung zu liefern. Wolfgang G. Voegele hält dessen neuestes Werk für eine misslungene Landkarte, die in die Irre führt. Im Rahmen des 100jährigen Jubiläums der Waldorfschule sind eine ganze Reihe von Publikationen…
Gehirnsexismus! Ein Professor ist empört
Neulich platzte Larry Cahill, einem renommierten Gehirnforscher an der Universität von Kalifornien in Irvine (UCI), der Kragen. In der Zeitschrift Nature stieß er auf einen Beitrag mit dem Titel Gehirnsexismus: der Mythos, dass Männer und Frauen unterschiedliche Gehirne haben.[1] Der Untertitel ließ seinen Blutdruck noch mehr in die Höhe schnellen:…
Die anthroposophische Gesellschaft und Bewegung als diskurstheoretisches Problem
Ein Artikel aus dem Jahrbuch für anthroposophische Kritik 2002, der viele Fragen aufwirft, die bis heute nicht beantwortet sind. Die Identitätskrise der Moderne Ein Diskurs ist eine geistige Auseinandersetzung, die mit den Mitteln der Sprache geführt wird. Er unterscheidet sich in nichts vom Dialog. Während aber der Ausdruck Dialog an…
Die Linke gebar ein Monstrum. Lässt es sich noch einhegen?
Helen Pluckrose[1], Herausgeberin des libertär-humanistischen Onlinemagazins Areo, das nach einer Rede Miltons zur Verteidigung der freien Meinungsäußerung benannt ist, erregte mit einigen Gleichgesinnten weltweit Aufsehen durch eine Aktion, die sich zur sogenannten Quengelstudien-Affäre (grievance studies affair) auswuchs. Zusammen mit James Lindsay und Peter Boghassian reichte sie unter wechselnden Pseudonymen Fakestudien…
Orwells Grammatik 2.0
Vor genau 70 Jahren ist Orwells kleine Grammatik des Neusprech erschienen[1]. Wie die Dystopie, der sie angehängt war, wurde sie inzwischen von der Realität überholt. Zeit also für ein Update. Das Neusprech war die in Transatlantien eingeführte Amtssprache und zur Deckung der ideologischen Bedürfnisse des Ökosoz[2] erfunden worden. Es hatte…
Die offene Gesellschaft und ihre Anthroposophen
Von Verschwörungstheorien, dem »Kampf gegen Rechts« und anderen Unschärfen Gastbeitrag von Ralf Sonnenberg (Auszug). Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift »Die Drei«. Im Juli/August 2018 veröffentlichte das Magazin »Info3« eine von acht prominenten Repräsentanten der Anthroposophie in Deutschland unterzeichnete und wenig später von den Zeitschriften »Anthroposophie« und »Anthroposophie weltweit« nachgedruckte Erklärung,…
Genderismus und Geschlechter-Apartheid
Die Politsekte des Genderismus[1], die angetreten ist, das Individuum von der Identifikation mit seinen biologischen Geschlechtseigenschaften – also seiner Rassifizierung – zu befreien, zerstört nicht nur die Sprache, indem sie sie in ein byzantinisches Gestrüpp sinnwidriger Formeln zu pressen versucht, sie sperrt auch die Gesellschaft immer mehr in die…
Blicke in das Geistesleben – Jordan Peterson
Gastbeitrag von Reto Andrea Savoldelli. Diejenigen Seelen, die mit Rudolf Steiner bei der Aufgabe der Befreiung des Menschengeschlechts kooperieren, treten ungestützt von Interessensgruppierungen kometengleich im kulturellen Leben auf (von anthroposophischen Verbänden unbeachtet, kritisiert oder, wie im Fall von KenFM und Daniele Ganser, bekämpft). Dabei entspringt ihre Antriebsenergie der individuell…
Schlachtfeld der Kränkungen – über die Erosion der Vernunft durch political correctness
In seiner Kritik der politischen Korrektheit geht Stegemann von der Beobachtung ihrer Ambivalenz aus. Zugrunde liegt ihr seiner Auffassung nach ein Gefühl des Gekränktseins. Zwar führt die Rücksichtnahme auf das Gekränktsein des Anderen zu größerer Achtsamkeit und damit potentiell zu einer Zivilisierung der Gesellschaft. Gleichzeitig bringt sie aber auch »ihre…
Moral als Falle – die Paradoxien des identitären Diskurses von links
Bernd Stegemanns neues Buch, Die Moralfalle, nimmt seinen Ausgang von der Analyse paradoxer Kommunikation. Seine Analyse ist kritisch und richtet sich an Leser, die sich als »Linke« verstehen, ist aber für Nichtlinke nicht weniger interessant. Eine salvatorische Klausel darf angesichts des Wagnisses nicht fehlen. »Auch wenn manche Passagen sehr hart…