1980 | Der Zeitgeist Michael und die Freiheit des Denkens

Wie bereits bemerkt, drangen zu Beginn der 1980er Jahre vermehrt politische, jedenfalls sozialwissenschaftliche Fragestellungen in das inneranthroposophische Gespräch ein. Davon zeugen einige Beiträge, die in der zweiten Jahreshälfte 1980 in den Mitteilungen der deutschen Landesgesellschaft erschienen. Dietrich Spitta, der zum Vorstand der im November dieses Jahres gegründeten sozialwissenschaftlichen Forschungsgesellschaft gehören…

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1980 – Zwischen verklärtem Ursprung und apokalyptischem Ende

Die von van Manen kenntnisreich ausgebreitete Selbstdeutung der anthroposophischen Gesellschaft zwischen verklärtem Ursprung und apokalyptischem Ende bildete den Stimmungshintergrund, aus dem viele Angehörige der sogenannten Tochterbewegungen die Kraft für ihre Tätigkeit schöpften. Sie wollten mitwirken an der Vorbereitung jener Kulmination, jener großen Entscheidungszeit, der die anthroposophische Bewegung am Jahrhundertende zustrebte.…

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1979 | Herbert Witzenmann über die Freie Hochschule und das Wesen der Anthroposophie

Fast exakt zwei Jahre nach der Rede Witzenmanns bei der Generalversammlung 1979 erschien die von ihm in Aussicht gestellte schriftliche Ausarbeitung seines »Rechenschaftsberichts« in der Zeitschriftenreihe Beiträge zur Weltlage. Zwar ist diese Ausarbeitung aus einem aktuellen Anlass entstanden, sie enthält aber Überlegungen zum Wesen der Freien Hochschule und zur Anthroposophie,…

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1979 | Die spirituelle Existenz der Hochschule und die Wurzel des Übels

Wer vom Auftritt des »ehemaligen« Vorstandsmitglieds bei der Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft einen Eklat, eine Generalabrechnung oder ähnliches erhofft oder befürchtet hatte, sah sich enttäuscht. Als der hochgewachsene Greis mit seinen schlohweißen Haaren leicht schwankend die lange Treppe von der hintersten Reihe des großen Saals unter der Orchesterempore hinunterstieg, um…

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1979 | Vergangenheit, die nicht vergehen will

Am 25. Februar 1979 lud der Vorstand der anthroposophischen Gesellschaft, bestehend aus Rudolf Grosse, Friedrich Hiebel, Hagen Biesantz, Jörgen Smit, Manfred Schmidt-Brabant und Gisela Reuther die Mitglieder zur Generalversammlung ein, die dieses Jahr am 8. April, einem Palmsonntag, stattfand.[1] Zur Diskussion standen drei Anträge: eine vom Vorstand eingebrachte Änderung des…

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1978 | Horizontale Schwellen und vergessene Erkenntnisfragen

Die geradezu explosionsartige Ausbreitung anthroposophischer Initiativen im deutschen Sprachraum Ende der 1970er Jahre war zwar einzigartig, in abgeschwächter Form fanden aber auch in anderen Ländern Wachstumsbewegungen statt. Zum Beispiel in Frankreich. Als neuer Berichterstatter meldete sich Paul-Henri Bideau zu Wort, der ein Lehramt an der Sorbonne innehatte, mit Publikationen über…

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