Anthroposophie – eine »esoterische Großmacht«?

Gastbeitrag von Wolfgang G. Voegele. Der Religionshistoriker und Steiner-Biograf Helmut Zander erhebt den Anspruch, eine Kartographie der anthroposophischen Bewegung zu liefern. Wolfgang G. Voegele hält dessen neuestes Werk für eine misslungene Landkarte, die in die Irre führt. Im Rahmen des 100jährigen Jubiläums der Waldorfschule sind eine ganze Reihe von Publikationen…

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Die offene Gesellschaft und ihre Anthroposophen

Von Verschwörungstheorien, dem »Kampf gegen Rechts« und anderen Unschärfen Gastbeitrag von Ralf Sonnenberg (Auszug). Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift »Die Drei«. Im Juli/August 2018 veröffentlichte das Magazin »Info3« eine von acht prominenten Repräsentanten der Anthroposophie in Deutschland unterzeichnete und wenig später von den Zeitschriften »Anthroposophie« und »Anthroposophie weltweit« nachgedruckte Erklärung,…

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Schlachtfeld der Kränkungen – über die Erosion der Vernunft durch political correctness

In seiner Kritik der politischen Korrektheit geht Stegemann von der Beobachtung ihrer Ambivalenz aus. Zugrunde liegt ihr seiner Auffassung nach ein Gefühl des Gekränktseins. Zwar führt die Rücksichtnahme auf das Gekränktsein des Anderen zu größerer Achtsamkeit und damit potentiell zu einer Zivilisierung der Gesellschaft. Gleichzeitig bringt sie aber auch »ihre…

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Autoritäre Sprachregime, Tugendterror und identitäre Erregungen

Bernd Stegemann, Professor für Dramaturgie in Berlin[1], hat es auf sich genommen, den kommunikativen Wahnsinn unserer Tage einer schonungslosen Kritik zu unterziehen. Wie zu erwarten, spielen in seiner Analyse autoritäre Sprachregime, Tugendterror und identitäre Erregungen eine herausragende Rolle. Bereits sein Buch Das Gespenst des Populismus (2017) enthielt längere Passagen über…

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Das Jahr 1879 und die Folgen

  »Das Jahr 1879«, schreibt Jacob Katz, einer der bedeutendsten jüdischen Historiker des 20. Jahrhunderts, in seinem Buch Vom Vorurteil bis zur Vernichtung, »ist ein Wendepunkt in der jüdischen Geschichte unserer Zeit: jetzt beginnt der moderne Antisemitismus.«[1] Im Herbst 1879, so Rudolf Steiner in einem Vortrag im Oktober 1917, spielte sich »ein…

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Der Konflikt zwischen Marie Steiner und Steffen (4) – Anthroposophie im Berner Großen Rat

Da Friedrich Eymanns Lehrauftrag am Seminar in Hofwil nicht verlängert worden war, unternahmen einige seiner Schüler und Sympathisanten den Versuch, diese Entscheidung zu revidieren, indem sie sich durch ein Flugblatt mit dem Titel Bernische Schule – Bernischer Staat an die Öffentlichkeit wandten, an dessen Formulierung u.a. Eymann und Jakob Streit…

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Tugendregime – Worum es in der politischen Kampfarena geht

Tugenden waren schon immer politisch. Zumindest seit die alten Griechen über sie nachzudenken begannen. Plato entwickelte seine Staatslehre aus einer Anthropologie der Tugenden, die im Zentrum der »Politeia« stand. Im Aufbau des Gemeinwesens und seiner Funktionsschichten spiegelte sich seiner Auffassung nach der Aufbau des Menschen. Die sozialen Aktivitäten der Bauern,…

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Identität ist individuell

Gastbeitrag von Henning Kullak-Ublick. Seit einiger Zeit geistert eine »Gegenerklärung« der Philosophin und Waldorfmutter Caroline Sommerfeld zu der 2007 verabschiedeten »Stuttgarter Erklärung« und der wortgleichen »Wiener Erklärung« der jeweiligen Waldorfschul-Bünde durch Teile der anthroposophischen Medienlandschaft. Sie wendet sich insbesondere gegen den Satz: »Die Anthroposophie als Grundlage der Waldorfpädagogik richtet sich…

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1977 | Deutscher Herbst

Im Jahr 1977 steuerte der Wahnsinn des Linksterrorismus in der Bundesrepublik seinem Höhepunkt und desaströsen Ende zu. Als Name für die zweite Hälfte dieses Jahres hat sich die Metapher »Deutscher Herbst« etabliert, die für die elegische Befürchtung steht, der von den neuen sozialen Bewegungen und der außerparlamentarischen Opposition vorangetriebene Aufbruch…

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