Christussucher und Michaeldiener (3)

Die weiteren Kapitel des ersten Teils der Studie van Manens können hier übersprungen werden, da sie im Wesentlichen den Versuch einer Zusammenschau der verschiedenen Schilderungen Steiners zur spirituellen Vorgeschichte der beiden Seelenfamilien enthalten, die sich in der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft zusammengefunden hatten. Diese Schilderungen greifen weit in die Vergangenheit…

weiterlesen

Der Konflikt zwischen Marie Steiner und Steffen (5). Geistige Landesverteidigung und der »Kern der Gesellschaftsproblematik«

Wie bereits erwähnt, entwickelte sich auch um das neue Theaterstück Albert Steffens über Johann Heinrich Pestalozzi ein Drama zwischen Marie Steiner und ihm. Steffen pflegte nicht nur als Vorsitzender der Gesellschaft, sondern auch als Dichter seine Empfindlichkeiten. Ursprünglich bestand die Absicht, das Stück im Rahmen der Festspiele zur Schweizer Landesausstellung…

weiterlesen

1935 | Ausschluss und Verbot

Im Februar 1935 erschien eine »Denkschrift über Angelegenheiten der Anthroposophischen Gesellschaft in den Jahren 1925 bis 1935«, zu deren Verfassern Paul Bühler (1903-1966), Curt Englert-Faye, Otto Fränkl, Emil Grosheintz (1867-1946), Ehrenfried Pfeiffer (1899-1961), Hermann Poppelbaum, Paul Eugen Schiller (1900-1992), Günther Schubert und Jan Stuten (1890-1948) gehörten. Der Titel »Kampfschrift« hätte…

weiterlesen

Moderne Esoterik und neue Paradigmen

Erben der Theosophie. Die Theosophie hat laut Nicholas Goodrick-Clarke bei der Verbreitung der westlichen esoterischen Traditionen in der Moderne eine Hauptrolle gespielt. Meister, spirituelle Hierarchien, nachtodliche Zustände und die Vorstellung einer geistigen Entwicklung sind heute geradezu Gemeinplätze, besonders in den sogenannten neuen religiösen Bewegungen. Die Theosophische Gesellschaft war ein zähes…

weiterlesen