Weihnachten im Zeitalter der Identitätskriege

Albrecht Dürer, Anbetung

Albrecht Dürer, Anbetung

Individualität ist unaussprechbar. Diese Einsicht des Neuplatonismus, der das Höchste und Erste daher nur »das Eine« nannte, fand irgendwann auch Einzug in die säkulare Welt. Leibniz sprach die zutreffende Beobachtung aus, man finde an einem Baum keine zwei Blätter, die sich absolut gleichsähen. Max Stirner zog aus seiner Idiosynkrasie gegen Allgemeinbegriffe in »Der Einzige und sein Eigentum« die Konsequenz: »Ich hab’ mein Sach’ auf Nichts gestellt«, und Wittgenstein meinte, worüber man nicht reden könne, davon solle man schweigen.

All dies ist nichts anderes, als mystische Theologie in den Horizont innerweltlichen Denkens übersetzt. Dieser lag die Erkenntnis zugrunde, dass für das Absolute jeder denkbare Begriff zu eng ist, da alle Kategorien des Denkens stets ebenso ausschließend sind wie einschließend, das Absolute aber entweder alle denkbaren begrifflichen Bestimmungen einschließen oder als ihre bestimmungslose Quelle über ihnen stehen und daher bestimmungslos sein müsse. Der neuzeitliche Individualismus mit seinem Kult der Selbstbestimmung und Freiheit ruht auf dem Treibsand der mystischen Theologie.

Tatsächlich ist das begriffslogische Fundament der Autonomie die Freiheit des sich bestimmenden Selbstes von vorgegebenen Identitäten mit irgendwelchen Allgemeinheiten. Auch die politische Selbstbestimmung fußt auf dieser Idee. Wenn der Souverän nicht mehr Gott oder der absolutistische Herrscher ist, der seine Machtvollkommenheit von der Gnade des Allmächtigen ableitet, dann übernehmen Stände oder Klassen, schließlich das Staatsvolk und in der Demokratie die einzelnen Staatsbürger dieses Privileg. Die Individuen der Demokratie sind eigenschaftslose Einzelne, aus deren kumuliertem Willen die vorübergehende Identität des Staatsvolkes und seines Willens stets von neuem hervorgeht, wenn es wählt oder abstimmt, also Entscheidungen trifft. Die Elegie des eigenschaftslosen gesellschaftlichen Existentials hat lange vor Houellebecq Robert Musil verfasst und die aktionistische Konsequenz aus dem Verschwinden des Sagbaren wurde noch vor Musil vom europäischen Anarchismus bzw. Nihilismus gezogen. Wo es nichts mehr zu sagen gibt, wo es kein Allgemeines mehr gibt, für das man sich aussprechen, dem man sich ein- und unterordnen kann, bleibt nur noch die Propaganda der Tat, die sich gegen die Zumutungen des Allgemeinen an sich richtet. Die Tat spricht für sich selbst, sie bedarf keiner Worte, denn sie schafft Tatsachen, die sich in ihrer unaussprechlichen Einzigartigkeit auf dieselbe Ebene wie die Individuen stellen, die das letzte Substrat der sozialen und politischen Wirklichkeit sind.

Genau diese Philosophie liegt übrigens dem Terrorismus zugrunde, dessen Sinngehalt nicht in den vorausgeschickten oder nachgelieferten ideologischen Rechtfertigungen besteht, sondern in der Aktion selbst, durch die Ordnung – also das Allgemeine – zerstört wird. Terrorismus ist säkularisierte mystische Theologie. Denn das Eine, aus dem alles hervorgeht, das in seiner Abwendung von sich zum Quell des Vielen, zum Pluriversum wird, das in Allem als der unaussprechliche Grund der Existenz des Vielen fortexistiert, kann in weniger als einem Augenblick dieses Viele auch wieder ins Nichts zurücksinken lassen. Der Allschöpfer ist auch der Allzerstörer. Zwar zog, solange die Menschheit von der Abundanz des kosmischen Geistes zehrte, niemand ernsthaft in Betracht, die Quelle des Lebens könne versiegen und die Welt in jenes »nihil« zurücksinken, aus dem sie hervorgegangen war, obgleich viele religiöse Kosmologien die Rückkehr in den Ursprung als Annihilation, als Apokalypse imaginierten – aber die universelle Vernichtung war für sie zugleich eine Neuschöpfung und wesentlich war das Dazwischen, der »status viae«, die Existenz der Menschheit auf der Erde in ihrer Gottferne, die sich auf dem vom Schöpfer gewollten Weg befand, der ihr zur Bewährung und Prüfung dienen sollte.

Zu präzisieren wäre also: Terrorismus ist die Inversion der mystischen Theologie, die mit ihrer Säkularisierung einhergeht – dies gilt übrigens auch für einen Terrorismus, der sich auf religiöse Argumente beruft. Die zerstörerischen Folgen des Verlustes des Allgemeinen zeigen sich auch an einer anderen Entwicklung: Je mehr im Zuge der Säkularisierung der Weltbilder die einstigen optimistischen Deutungen, die aus Schöpfungstheologien gespeist waren, in den Hintergrund traten, um so deutlicher traten pessimistische Visionen hervor: der Kampf ums Überleben, der Wärmetod der Welt, der atomare Winter, die ökologische Katastrophe, das Erlöschen des Sonnenofens, der Transhumanismus.

Die Dialektik der Aufklärung besteht darin, dass sie ihre eigenen Existenzbedingungen unterminiert, da die von ihr betriebene universelle Relativierung der Werte auch zu ihrer eigenen Relativierung und damit zu ihrem Absinken in die Bedeutungslosigkeit führt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in den heutigen Massendemokratien, in denen jedes Individuum gleich eigenschaftslos ist und jede Stimme gleich viel gilt, die Suche und Sehnsucht nach dem Allgemeinen eine einzigartige Konjunktur erlebt. Man könnte sogar den Bitcoin-Hype in diesem Zusammenhang anführen. Das Bit, die kleinste digitale Einheit, das kybernetische Bild der eigenschaftslosen Individualität, wird zur Währung, zur Münze und nimmt aufgrund der steigenden Nachfrage einen immer größeren Wert an. Und da die Individuen nach dem Untergang der großen Erzählung sowohl geschichtlich als auch politisch eigenschaftslos geworden sind, ist ihr Bedürfnis nur um so größer, sich in einem selbstgewählten Allgemeinen wiederzufinden, um sich aus der Isolation der sozialen Elementarteilchen zu befreien. Das erklärt auch die Verbissenheit, ja Verzweiflung, mit der die neu gefundenen und erfundenen Identitäten gegen »Diskriminierung« erkämpft und verteidigt werden. »Diskriminierung« ist die Allzweckwaffe im Krieg der erfundenen Identitäten, das Tranchiermesser vagierender Minderheiten im Bürgerkrieg sich selbst zerfleischender Gesellschaften.

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Individualität – bei Steiner zum Beispiel – positiv besetzt. Er sprach vom »verhangenen Allerheiligsten« in jeder Menschenseele, von dem »Tropfen aus dem Meer« des Göttlichen, das jedem Einzelnen eingegossen ist, als dem Quell der moralischen Intuition, aus dem auch eine positive Identifikation mit kollektiven Eigenschaften hervorgehen kann, weil auch diese, unter Berücksichtigung der Präexistenz, selbstgewählt sind. Er ließ aber auch – damit stand er in der Tradition des Neuplatonismus – keinen Zweifel an der kategorialen Hierarchie aufkommen: das Eine in jedem Individuum muss das letzte Bestimmende sein, Zuweisungen und Zuschreibungen müssen durch das Ich erfolgen, es muss die Herrschaft über seine Eigenschaften ausüben. Unübertrefflich brachte dies bereits die »Philosophie der Freiheit« zum Ausdruck. Hier die klassische Passage aus dem Kapitel »Individualität und Gattung« in extenso:

Wer die Menschen nach Gattungscharakteren beurteilt, der kommt eben gerade bis zu der Grenze, über welcher sie anfangen, Wesen zu sein, deren Betätigung auf freier Selbstbestimmung beruht. Was unterhalb dieser Grenze liegt, das kann natürlich Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung sein. Die Rassen-, Stammes-, Volks- und Geschlechtseigentümlichkeiten sind der Inhalt besonderer Wissenschaften.

Nur Menschen, die allein als Exemplare der Gattung leben wollten, könnten sich mit einem allgemeinen Bilde decken, das durch solche wissenschaftliche Betrachtung zustande kommt. Aber alle diese Wissenschaften können nicht vordringen bis zu dem besonderen Inhalt des einzelnen Individuums. Da, wo das Gebiet der Freiheit (des Denkens und Handelns) beginnt, hört das Bestimmen des Individuums nach Gesetzen der Gattung auf. Den begrifflichen Inhalt, den der Mensch durch das Denken mit der Wahrnehmung in Verbindung bringen muss, um der vollen Wirklichkeit sich zu bemächtigen, kann niemand ein für allemal festsetzen und der Menschheit fertig hinterlassen. Das Individuum muss seine Begriffe durch eigene Intuition gewinnen. Wie der einzelne zu denken hat, lässt sich nicht aus irgendeinem Gattungsbegriffe ableiten. Dafür ist einzig und allein das Individuum maßgebend. Ebensowenig ist aus allgemeinen Menschencharakteren zu bestimmen, welche konkrete Ziele das Individuum seinem Wollen vorsetzen will. Wer das einzelne Individuum verstehen will, muss bis in dessen besondere Wesenheit dringen, und nicht bei typischen Eigentümlichkeiten stehen bleiben. In diesem Sinne ist jeder einzelne Mensch ein Problem. Und alle Wissenschaft, die sich mit abstrakten Gedanken und Gattungsbegriffen befasst, ist nur eine Vorbereitung zu jener Erkenntnis, die uns zuteil wird, wenn uns eine menschliche Individualität ihre Art, die Welt anzuschauen, mitteilt, und zu der anderen, die wir aus dem Inhalt ihres Wollens gewinnen. Wo wir die Empfindung haben: hier haben wir es mit demjenigen an einem Menschen zu tun, das frei ist von typischer Denkungsart und gattungsmäßigem Wollen, da müssen wir aufhören, irgendwelche Begriffe aus unserem Geiste zu Hilfe zu nehmen, wenn wir sein Wesen verstehen wollen.

»Wo das Gebiet der Freiheit beginnt«, lässt sich das Individuum nicht mehr durch allgemeine Begriffen bestimmen, ebenso wenig, »was es zu denken hat« oder »welche konkreten Ziele es seinem Wollen vorsetzen soll«. Deutlicher lässt sich die Absage an allgemeine Denk-, Sprech- oder Handlungsgebote kaum mehr formulieren. Steiner hat sich von diesem Individualismus nach der Wende zum 20. Jahrhundert nicht etwa verabschiedet, sondern an ihm festgehalten. In »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten …« zielt die spirituelle Entwicklung des Menschen auf die in seinem philosophischen Werk beschriebene Freiheit ab, ein Unterschied besteht nur in der Terminologie – der ethische Individualist ist zum »Geistesschüler« geworden, zum Schüler des Geistes, der sich selbst belehrt. Seine Begegnung mit dem Hüter der Schwelle entspricht dem Übertritt in das »Gebiet der Freiheit« – wo »Es« oder »Wir« war, soll »Ich« werden.

Auch dazu einige klassische Sätze aus dem Jahr 1904:

Jeder Mensch erhält im wahrsten Sinne des Wortes seine Arbeit von der Familien-, Volks- oder Rassenseele [d.h. von den Gesetzen sozialen, kulturellen und natürlichen Evolution] zugeteilt, nur wird der Sinnesmensch jedoch keineswegs in den höheren Plan seiner Arbeit eingeweiht. Er arbeitet unbewusst an den Zielen der Volks-, Rassenseelen und so weiter mit. Von dem Zeitpunkte an, wo der Geheimschüler dem Hüter der Schwelle begegnet, hat er nicht bloß seine eigenen Aufgaben als Persönlichkeit zu kennen, sondern er muss wissentlich mitarbeiten an denen seines Volkes, seiner Rasse. Jede Erweiterung seines Gesichtskreises legt ihm unbedingt auch erweiterte Pflichten auf. […] Bisher schritt er durch die Welt mit den Hüllen, welche seine Persönlichkeit einkleiden. Und was er für seine Gemeinsamkeit, für sein Volk, seine Rasse und so weiter zu tun hatte, dafür sorgten die höheren Geister, die sich seiner Persönlichkeit bedienten.

Der »Hüter der Schwelle«, der das »Gebiet der Freiheit« bewacht, enthüllt ihm nun,

dass fernerhin diese Geister ihre Hand von ihm abziehen werden. Er muss aus der Gemeinsamkeit ganz heraustreten. Und er würde sich als einzelner vollständig in sich verhärten, er würde dem Verderben entgegengehen, wenn er nun nicht selbst sich die Kräfte erwürbe, welche den Volks- und Rassengeistern eigen sind. –

»Zwar werden viele Menschen sagen«, fährt Steiner fort:

»Oh, ich habe mich ganz frei gemacht von allen Stammes- und Rassenzusammenhängen; ich will nur ›Mensch‹ und ›nichts als Mensch‹ sein«. »Ihnen muss man aber sagen: Wer hat dich zu dieser Freiheit gebracht? Hat dich nicht deine Familie so hineingestellt in die Welt, wie du jetzt darinnen stehst? Hat dich nicht dein Stamm, dein Volk, deine Rasse zu dem gemacht, was du bist? Sie haben dich erzogen; und wenn du über alle Vorurteile erhaben, einer der Lichtbringer und Wohltäter deines Stammes oder selbst deiner Rasse bist, du verdankst das ihrer Erziehung. Ja, auch wenn du von dir sagst, du seiest ›nichts als Mensch‹: selbst dass du so geworden bist, verdankst du den Geistern deiner Gemeinschaften. – Erst der Geheimschüler lernt erkennen, was es heißt, ganz verlassen sein von Volks-, Stammes-, Rassengeistern. Erst er erfährt an sich selbst die Bedeutungslosigkeit aller solcher Erziehung für das Leben, das ihm nun bevorsteht. Denn alles, was an ihm herangezogen ist, löst sich vollständig auf […]. Er blickt auf die Ergebnisse aller bisherigen Erziehung zurück, wie man auf ein Haus blicken müsste, das in seinen einzelnen Ziegelsteinen auseinanderbröckelt und das man nun in neuer Form wieder aufbauen muss. Es ist wieder mehr als ein bloßes Sinnbild, wenn man sagt: Nachdem der ›Hüter der Schwelle‹ über seine ersten Forderungen sich ausgesprochen hat, dann erhebt sich von dem Orte aus, an dem er steht, ein Wirbelwind, der all die geistigen Leuchten zum Verlöschen bringt, die bisher den Lebensweg erhellt haben. Und eine völlige Finsternis breitet sich vor dem Geheimschüler aus.

Das einzige Licht, das in dieser Finsternis leuchtet, ist das Licht, das vom »Hüter der Schwelle« ausstrahlt. Wer aber ist dieser Hüter der Schwelle? Das »große menschliche Erdenvorbild«, der gemeinsame göttliche Urgrund aller menschlichen Ichwesen, der Mensch wurde, um das einzelne Ich von ebenjenen Volks-, Rassen- und sonstigen Kollektivgeistern zu befreien, an deren Gängelband er ging. Es ist jener universelle Geist, in dem jedes Menschen-Ich seinen Urgrund findet. Das gemeinsame, universelle Ichwesen, in dem alle eins sind und aus dem alle ihre Unterschiedenheit schöpfen. Dass wir Individualitäten sind, einmalig und unaustauschbar, ist die einzige Gemeinsamkeit, die uns nicht von anderen trennt, sondern uns mit ihnen vereinigt, weil sie nicht partikulär, sondern universell ist. Darum sind zwei, die im Namen Christi (des Mensch gewordenen Logos) vereinigt sind, in ihm eins. Und sie können in ihrer Vereinigung unterschieden und eins zugleich sein. Diese Vereinigung in der Unterschiedenheit stiftet Frieden, im Unterschied zur Beschwörung kollektiver Identitäten, die andere ausschließen, weil sie natürliche oder geistige kollektive Eigenschaften (z.B. Sexualität oder kulturelle Vorurteile) zu verallgemeinern versuchen. Durch solche Verallgemeinerung gelangt man nur zum schlechten Allgemeinen, zum Beispiel zum scheinbar Allgemeinen einer gendergerechten Sprache, die auf eine frühere Stufe der linguistischen Entwicklung zurückfällt.

Nicht dadurch, dass sich das befreite Individuum wieder kollektiven Identitäten unterordnet – seien sie sexuell, national oder religiös – und durch sie definiert, erlangt es Emanzipation, vielmehr gerät es dadurch »unter die Knechtschaft« von Ideen, statt sich ihnen »erlebend gegenüberzustellen«. In Wahrheit muss sich das Individuum, das ja nicht umsonst »unteilbar« heißt, zwischen Skylla und Charybdis, seinem Verschwinden in der Eigenschaftslosigkeit und seinem Erstarren im Allgemeinen hindurchwinden, um zur »wahren Individualität« zu werden.

»Wahrhafte Individualität«, heißt es in der »Philosophie der Freiheit« ist der, »der mit seinen Gefühlen am weitesten hinaufreicht in die Region des Ideellen«, des Allgemeinen. Unsere individuelle Wahrheit besteht also nicht darin, dass wir uns im Allgemeinen durch Identifikation oder im Besonderen durch Dekonstruktion verlieren und das eine gegen das andere ausspielen, sondern darin, dass wir ein gutes Gleichgewicht zwischen beiden finden, dass wir die Vereinzelung im Allgemeinen aufheben und die Herrschaft des Allgemeinen durch das Besondere abmildern. Allein dadurch ist Individualisierung (Inkarnation) und Universalisierung (Transsubstantiation, Erlösung) möglich. Die Wahrheit liegt in der Vermittlung, nicht im Extrem, das ist die Grundeinsicht der »Philosophie der Freiheit«, sowohl epistemisch als auch ethisch.

Es ist jene Vermittlung zwischen dem Universellen und dem Individuellen, die wir auch als »Inkarnation« bezeichnen. Ihrer zu gedenken ist heute aktueller denn je.


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