Okkulte Gefangenschaft

Gastbeitrag von Frank Linde In jüngster Zeit wurde, wie schon in früheren Jahren[1], wieder einmal das Thema der »okkulten Gefangenschaft« ins Gespräch gebracht. Diesmal von Johannes Kiersch in seinem Aufsatz Von Bildern umstellt, Das Goetheanum, 21. April 2017, wo er den bei Rudolf Steiner entlehnten Begriff auf die »gegenwärtige Lage…

weiterlesen

Geistesforschung als Wissenschaft – V – die zwei Quellen der Täuschung, die Hüter der Schwelle

Aus den bisherigen Ausführungen dürfte hinreichend deutlich geworden sein, dass Steiner Geistesforschung als spirituellen Erfahrungsweg der Seele und als exakte Wissenschaft versteht. Der spirituelle Erfahrungsweg führt in existentieller Dramatik zu einem fundamentalen Umbau des Erkenntnissubjekts, zu einer Transformation seines gesamten Wesens, die nicht mit metaphorischen, sondern realen Erfahrungen des Todes…

weiterlesen

Das wahre Bild des Todes – 1909 – Zur Christologie Rudolf Steiners (17)

5. Auferstehung, lebendiger Christus Im achten Vortrag der Kasseler Reihe über das Johannes-Evangelium [1] wird von Steiner erstmals ausführlicher der Tod Jesu und die Auferstehung thematisiert. [2] »Wodurch charakterisiert sich der Tod am Kreuz für diese Christus-Wesenheit?« Er ist ein Ereignis, so die Antwort, »das keinen Unterschied macht zwischen dem Leben vorher…

weiterlesen

Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung VI – der Zauberspiegel und das Wesen, das sich spiegelt

Die sechste Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen« wendet sich dem »Ich- oder Gedankenleib« zu. Die beiden Termini (»Ichleib«, »Gedankenleib«) kommen in Steiners Gesamtwerk äußerst selten vor, der erstere lediglich sechsmal, der letztere vierzehnmal. (Der »Ichleib« bemerkenswerterweise zuerst im 1907 erschienenen Aufsatz »Die Erziehung des Kindes …«,…

weiterlesen