Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung V – schauervolle Einsamkeit und erlösende Liebe

Die fünfte Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen« versucht, eine »Vorstellung« des »astralischen« Leibes zu vermitteln. Ähnlich, wie der Ätherleib im physischen das Leben erweckt, ruft dieser astralische Leib im ätherischen das »höhere Leben« der geistigen Schau hervor. Daher wird er von Steiner auch als »Erwecker« des…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung IV – die Schrecken der Selbstvernichtung

Vom »Hüter der Schwelle« handelt die vierte Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen«. Erst diese Betrachtung führt an die ganze Dramatik der tiefgreifenden Umwandlung der Seele heran, die sich auf die spirituelle Wanderschaft begibt. Sobald sie nämlich außerhalb des Leibes zu beobachten vermag, verändert sich das Verhältnis…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung III – versunkene Schätze, Zeichen und Bilder

Die dritte Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis …« versucht Vorstellungen über die »hellsichtige Erkenntnis der elementarischen (ätherischen) Welt« anzuregen. Erneut bewahrheitet sich das Prinzip, dass Gleiches durch Gleiches erkannt wird, beruht diese Erkenntnis doch auf Wahrnehmungen, die durch den elementarischen (ätherischen) Leib gewonnen werden. Die Szenerie der Welt,…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung II – die Fluten des Äthermeeres

Die zweite Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis …« greift die Verunsicherung angesichts des Todes auf und führt durch Betrachtungen zum Ätherleib über den Horizont des gewöhnlichen Bewusstseins hinaus. Dieses Bewusstsein, so Steiner, kann zwar wissen, dass der Leib mit dem Tod »in den Naturzusammenhang« übergeht, der an dem,…

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Historisches und gnostisches Bewusstsein – vom Hintersinn des Terrors

Die historische Kritik, die nur als wirklich gelten lässt, was durch schriftliche Zeugnisse verbrieft und durch »unabhängige« Zeugen bestätigt ist, die nur als »geschichtlich« betrachtet, was sich auf diesem Wege als »historische Tatsache« beweisen lässt, und die ihr verwandte Textkritik, die schriftliche Zeugnisse spiritueller Erfahrungen als durch eifrige Kopisten und…

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Geistesforschung als Wissenschaft – V – die zwei Quellen der Täuschung, die Hüter der Schwelle

Aus den bisherigen Ausführungen dürfte hinreichend deutlich geworden sein, dass Steiner Geistesforschung als spirituellen Erfahrungsweg der Seele und als exakte Wissenschaft versteht. Der spirituelle Erfahrungsweg führt in existentieller Dramatik zu einem fundamentalen Umbau des Erkenntnissubjekts, zu einer Transformation seines gesamten Wesens, die nicht mit metaphorischen, sondern realen Erfahrungen des Todes…

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Geistesforschung als Wissenschaft – IV – Mittel und Methoden – Inspiration und Intuition

Durch die Inspiration wird, über das bloße Wahrnehmen hinaus, Orientierung, Deutung, Verstehen möglich. Durch sie lernt man »innere Eigenschaften von Wesen kennen«, die sich verwandeln. Offenbar bezieht sich die Imagination nicht auf »innere Eigenschaften«, sondern auf das »Äußere« von Wesen, auf deren »Äußerung« oder »Entäußerung« in Erscheinungen, die ständiger Wandlung…

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Geistesforschung als Wissenschaft – III – Mittel und Methoden – die Imagination und ihre Organe

Unter »Einweihung« versteht Steiner, wie er im Kapitel »Die Erkenntnis der höheren Welten« der »Geheimwissenschaft …« erläutert, »die Erweckung der Seele zu einem höheren Bewusstseinszustand«. Der Begriff eines solchen »höheren Bewusstseinszustandes« wird hypothetisch eingeführt. Gegenwärtig kennt der Mensch drei Bewusstseinszustände: Wachen, Schlafen und Träumen. Der Schlafzustand ist durch den Wegfall…

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Geistesforschung als Wissenschaft – II – Erfahrung, Experiment und Beweis

Im einleitenden Kapitel der »Geheimwissenschaft im Umriss« (»Charakter der Geheimwissenschaft«) setzt sich Steiner nicht nur mit einer Reihe von Einwänden gegen die Möglichkeit einer solchen Wissenschaft auseinander, sondern legt auch dar, worin seiner Auffassung nach ihre Wissenschaftlichkeit besteht. Eine Bemerkung sei vorausgeschickt. Unter »Geheimwissenschaft« versteht Steiner nicht etwa ein »geheimzuhaltendes…

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