Die Macht der Imagination

In seinen »Studien zur westlichen Esoterik«, die im Jahr 2000 in einer Buchreihe der State University of New York erschienen, ließ Antoine Faivre auch drei Artikel zum Thema »Imagination« abdrucken. Der erste dieser drei Artikel (»Vis imaginativa. A Study of Some Aspects of the Magical Imagination and Its Mythical Foundations«),…

weiterlesen

Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung II – die Fluten des Äthermeeres

Die zweite Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis …« greift die Verunsicherung angesichts des Todes auf und führt durch Betrachtungen zum Ätherleib über den Horizont des gewöhnlichen Bewusstseins hinaus. Dieses Bewusstsein, so Steiner, kann zwar wissen, dass der Leib mit dem Tod »in den Naturzusammenhang« übergeht, der an dem,…

weiterlesen

Jacob Boehme über die sieben Geburten

Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli. Als sich die ganze Gottheit in dieser Welt zur Schöpfung bewegte, da bewegte sich nicht nur ein Teil und ruhte der andere, sondern da war alles zugleich in Bewegung, die ganze Tiefe … Die Bewegung der drei Geburten währte sechs Tage und sechs Nächte lang,…

weiterlesen

Jacob Boehme und die christliche Theosophie

Fortsetzung von Alchemie, Paracelsus und die deutsche Naturphilosophie Während des 17. und 18. Jahrhunderts waren die christliche Theosophie und der Pietismus ein Hort der Esoterik. Sie stellten laut Goodrick-Clarke, der sich hier Antoine Faivre und anderen Esoterikforschern anschließt, die protestantische Antwort auf die sich verhärtende Orthodoxie der lutherischen Reformation dar.…

weiterlesen

Von den sieben Quellgeistern in Gott

Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli. Erstlich ist in der göttlichen Kraft im Verborgenen die herbe Qualität. Das ist eine Qualität des Kernes oder verborgenen Wesens, eine Schärfe, Zusammenziehung oder Durchdringung in dem Salitter [der göttlichen Substanz] ganz scharf und herbe, die gebäret die Härte und auch die Kälte und –…

weiterlesen

Jacob Boehme über seine Erleuchtung

Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli. Es haben die Menschen immer gemeint, der Himmel sei viele hundert und tausend Meilen von diesem Erdboden entfernt und Gott wohne allein in demselben Himmel: es haben auch wohl etliche Physiker sich unterstanden, dessen Höhe zu messen und gar seltsame Dinge hervorgebracht. Zwar habe ich…

weiterlesen