Vom Übersinnlichen im Sinnlichen

Was mag wohl Karl Julius Schröer, der an der Technischen Hochschule in Wien deutsche Literatur unterrichtete, in seinem 21-jährigen Studenten gesehen haben, dass er ihn Joseph Kürschner als Herausgeber und Kommentator der naturwissenschaftlichen Werke Goethes empfahl? Schröer war selbst Goethekenner und -liebhaber, aber zu Goethe als Naturforscher fand er keinen…

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Plato und Hermes. Theosophie IV

Fortsetzung von Theosophie III. Platonismus und Hermetik bezeichnet Versluis in einem schönen Bild als zwei Waisenkinder, die vom Christentum, vom Islam und vom Judentum adoptiert worden sind. Die christliche Theologie verdanke dem Platonismus einen Großteil ihrer Metaphysik und der Hermetik einen Großteil ihrer Kosmologie., ähnliches ließe sich vom Islam und…

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Die achte Klimazone der Erde

Fortsetzung von »Fatima, die Tochter des Propheten« Der Historiker Tabari erzählt im neunten Jahrhundert unserer Zeitrechnung laut Corbin von einer geheimnisvollen Region, der »Erde der smaragdenen Städte«. Zwei Städte gibt es dort: Jabarsa und Jabalqa, zu denen die schiitische Theosophie eine dritte Stadt hinzufügt: Hurqalya. Hurqalya bezeichnet aber auch die…

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Liebe ermöglicht Erkenntnis

Zwei Ideen sind es – oder sollten wir besser sagen Weltmächte? – um die Rudolf Steiners Biographie kreist: das Erkennen und die Freiheit. Das Erkennen gründet und gipfelt in der Freiheit. Die Quelle und die Vollendung der Freiheit ist die Liebe. Das Erkennen besaß für Steiner immer eine mystische, religiöse…

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Theosophie I

Arthur Versluis über die verborgenen Dimensionen des Christentums In seinem Buch »Theosophie, die verborgenen Dimensionen des Christentums«, das im Jahr 1994 bei Lindisfarne Press erschien, betont Arthur Versluis, es sei an der Zeit, die Theosophie von den falschen Kontexten zu befreien, in die sie durch H.P. Blavatsky und ihre Mitstreiter…

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Gnosis und Engel. Theosophie II

Fortsetzung von Theosophie I Heute sei klar, dass das frühe Christentum eine Fülle unterschiedlicher Zugänge zu seinen höchsten Mysterien entwickelt habe, die nicht mehr alle als Häresien abgetan werden könnten. Die vergleichende Religionswissenschaft habe die tiefere Verwandtschaft zwischen den spirituellen Traditionen des Valentinian, der Mandäer, der Ismaeliten und des orthodoxen…

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Eros im Mittelalter – Theosophie III

Fortsetzung von Theosophie II In der christlichen Mystik des Mittelalters, so Versluis, findet man sowohl die via negativa, als auch die via positiva. Die via negativa übersteigt alle Bilder und Symbole, um in der »Wolke des Nichtwissens« zu versinken, in der der Mystiker sich jenseits alles Sagbaren und Wissbaren mit…

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