Vom Gott der Philosophen zur mystischen Gotteserfahrung (1)

Rudolf Steiners Weg zu Christus 1883-1902 [1] Rudolf Steiner hat die Geisteswissenschaft bekanntlich als Erfahrungswissenschaft verstanden. Allerdings hat er den Erfahrungsbegriff nicht so eng gefasst, wie der Empirismus seiner Zeit, sondern von Anfang an auch geistige Erfahrungen als vollgültige Gegenstände der wissenschaftlichen Erkenntnis betrachtet. In den Grundlinien einer Erkenntnistheorie [2] z.B. bezeichnet…

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Die Trinität im Werk Rudolf Steiners – ein Aphorismus

Der Trinität kommt im Werk Rudolf Steiners eine zentrale Bedeutung zu. Eine einigermaßen angemessene Behandlung der Rolle, welche die Trinität – oder allgemeiner – das Trinitarische in diesem Werk spielt, kann sich nicht darauf beschränken, lediglich die expliziten, an der Oberfläche des überlieferten Textkorpus liegenden Behandlungen der Trinität zu berücksichtigen.…

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Evolution, Rasse und die Suche nach einer globalen Ethik

Soeben erschienen Das Werk Rudolf Steiners ist im Lauf der Zeit in vielfältiger Weise rezipiert worden. Es gibt eine große  Spannbreite unterschiedlichster Verständnisse , die auch die Praxisfelder der angewandten Anthroposophie im Sozialen betrifft. Dies gilt auch für die Frage, ob Begrifflichkeiten in die Anthroposophie eingeflossen sind, die nach heutigem…

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Vom Begreifen zum Schauen – Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung VIII

Die achte und letzte Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen«, versucht »sachgemäße« Vorstellungen vom »Schauen wiederholter Erdenleben« zu erwecken. Bevor dies geschieht, trägt Steiner allerdings einige Überlegungen vor, die thematisch zur vorangehenden Meditation gehören, betreffen sie doch einen weiteren phänomenologischen Unterschied zwischen der sinnlichen und der geistigen…

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Masken der Täuschung, entschleierte Wahrheit – Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung VII

Ähnlich wie die dritte Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen«, die sich mit der »hellseherischen Erkenntnis der elementarischen Welt« befasste, unterbricht auch die siebente den systematisch aufsteigenden Gang, der sich an den Wesensgliedern des Menschen orientiert, um einen methodischen Exkurs einzuschalten. Der erste Teil dieser Meditation befasst…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung VI – der Zauberspiegel und das Wesen, das sich spiegelt

Die sechste Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen« wendet sich dem »Ich- oder Gedankenleib« zu. Die beiden Termini (»Ichleib«, »Gedankenleib«) kommen in Steiners Gesamtwerk äußerst selten vor, der erstere lediglich sechsmal, der letztere vierzehnmal. (Der »Ichleib« bemerkenswerterweise zuerst im 1907 erschienenen Aufsatz »Die Erziehung des Kindes …«,…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung V – schauervolle Einsamkeit und erlösende Liebe

Die fünfte Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen« versucht, eine »Vorstellung« des »astralischen« Leibes zu vermitteln. Ähnlich, wie der Ätherleib im physischen das Leben erweckt, ruft dieser astralische Leib im ätherischen das »höhere Leben« der geistigen Schau hervor. Daher wird er von Steiner auch als »Erwecker« des…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung IV – die Schrecken der Selbstvernichtung

Vom »Hüter der Schwelle« handelt die vierte Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen«. Erst diese Betrachtung führt an die ganze Dramatik der tiefgreifenden Umwandlung der Seele heran, die sich auf die spirituelle Wanderschaft begibt. Sobald sie nämlich außerhalb des Leibes zu beobachten vermag, verändert sich das Verhältnis…

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Geisteswissenschaft als persönliche Erfahrung II – die Fluten des Äthermeeres

Die zweite Meditation des Buches »Ein Weg zur Selbsterkenntnis …« greift die Verunsicherung angesichts des Todes auf und führt durch Betrachtungen zum Ätherleib über den Horizont des gewöhnlichen Bewusstseins hinaus. Dieses Bewusstsein, so Steiner, kann zwar wissen, dass der Leib mit dem Tod »in den Naturzusammenhang« übergeht, der an dem,…

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