Vom Gott der Philosophen zur mystischen Gotteserfahrung (1)

Rudolf Steiners Weg zu Christus 1883-1902 [1] Rudolf Steiner hat die Geisteswissenschaft bekanntlich als Erfahrungswissenschaft verstanden. Allerdings hat er den Erfahrungsbegriff nicht so eng gefasst, wie der Empirismus seiner Zeit, sondern von Anfang an auch geistige Erfahrungen als vollgültige Gegenstände der wissenschaftlichen Erkenntnis betrachtet. In den Grundlinien einer Erkenntnistheorie [2] z.B. bezeichnet…

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Von der gnostischen Philosophie zur christlichen Mystik. Über die Ursprünge der Anthroposophie – I

The following investigation is methodologically based upon what Arthur Versluis calls »empathical empiricism« (Versluis, 2002). The hermeneutic of esotericism – as any hermeneutic worth its name – requests a kind of participatory scientific research which, though avoiding unmitigated identification with the subject, has to walk with it as far as…

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Jacob Boehme über die sieben Geburten

Übertragung ins Neuhochdeutsche: Lorenzo Ravagli. Als sich die ganze Gottheit in dieser Welt zur Schöpfung bewegte, da bewegte sich nicht nur ein Teil und ruhte der andere, sondern da war alles zugleich in Bewegung, die ganze Tiefe … Die Bewegung der drei Geburten währte sechs Tage und sechs Nächte lang,…

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Hurqalya, die Erde der geistigen Schau

Fortsetzung von Die achte Klimazone der Erde. Von der Erde der geistigen Schau berichtet Suhrawardi laut Corbin in einer Traumerzählung. Eines Nachts sei ihm Aristoteles, der »Imam der Philosophen«, der »erste aller Lehrer« erschienen. Diese Begegnung habe in der mystischen Stadt Jabarsa stattgefunden. Das seelische Ereignis, von dem er berichtet,…

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Die himmlische Sophia. Theosophie X

Die Lehren von der himmlischen Sophia bilden so etwas wie eine zweite Offenbarung neben dem Neuen Testament. Sie sind für die christliche Theosophie zentral, wenngleich sie stets im Geruch einer gewissen Heterodoxie standen. Die historischen Wurzeln liegen im Alten Testament, so gut wie im Neuen – aus ihnen hat sich…

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Umwendung des Geistes. Theosophie IX

Jede Metaphysik beginnt mit einer Umwendung des Geistes, einer metanoia. Wohin wendet sich der Geist? Er wendet sich einer Offenbarung zu, die für den Verstand und die Sinne nicht erreichbar ist. »Metaphysik« bezeichnet, was jenseits der Physik, jenseits der Kosmologie liegt. Die Zuwendung zum Göttlichen, die metanoia, wird im Deutschen als…

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Tempel, Pilger und die Apokalypse des Herzens. Theosophie VIII

Der Tempel und der Pilger enthalten laut Arthur Versluis die tiefsten Mysterien der drei Religionen, die auf Jerusalem hinorientiert sind. Das Zentrum des Judentums ist der »geomantische« salomonische Tempel, dessen Geheimnisse später vom christlichen Templerorden inkorporiert wurden, der aufgrund seines Wissens um diese Geheimnisse verfolgt wurde. Das Geheimnis des Tempels…

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