Evidenz-Mediziner kritisieren irreführende Corona-Kommunikation

Corona-Evidenz – Zeit, sich von Mythen zu verabschieden

Die Evidenz-Mediziner vom Deutschen Netzwerk für evidenzbasierte Medizin kritisieren in einer offiziellen Stellungnahme deutlich die überwiegend irreführende Corona-Kommunikation – d.h. die Behandlung von Risiken der Covid-19-Erkrankung – in den Medien. Selbst »renommierte Medien« hätten Informationen zu Covid-19 »täuschend« dargestellt. Kritisiert wird vor allem die zu falschen Vorstellungen führende Auflistung von…

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Verschwörungstheorien breiten sich rasant aus

Corona-Demo München. Verschwörungstheorien

Hat sich der Staat in der Corona-Krise als einer der größten Fake-News-Produzenten erwiesen? Dies zumindest behauptet ein »Verschwörer« aus dem Bundesinnenministerium. Der Mitarbeiter des »Referats für Kritische Infrastrukturen« wurde inzwischen suspendiert. Derweil breiten sich Verschwörungstheorien auch anderswo rasant aus. Wir leben in sonderbaren Zeiten. Bürger der Bundesrepublik holen sich beim…

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Querelen um Steiner Studies setzen sich fort

Die Querelen um die Steiner Studies, ein Zeitschriften-Projekt Christian Clements, fanden am 27. Januar 2020 in der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft ihre Fortsetzung. Die Leitung des Goetheanum lud zu einer »mehrstündigen Aussprache« zum Thema »Anthroposophie und Wissenschaft« ein, an der die Kulturwissenschaftlerin Angelika Sandtmann als Vertreterin des Arbeitskollegiums der Anthroposophischen…

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Gefährdete Freiheit an Universitäten und Hochschulen

Gefährdete Freiheit an Universitäten und Hochschulen? – Die freie Rede und die ihr zugrunde liegende Freiheit der Urteilsbildung dürften zu den wichtigsten Werten gehören, denen akademische Institutionen verpflichtet sind. Zumindest spielten sie im Selbstverständnis der Universität und der Geschichte der Wissenschaften bislang eine herausragende Rolle. Die freie Urteilsbildung – d.h.,…

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Warum weiße Privilegien ein Mythos sind – Teil 2

»Rasse« wird in den USA, die sich darin – zur Zeit noch – erheblich von Europa unterscheiden, als Erklärung für alles Mögliche herangezogen. Da amerikanische Diskursströmungen regelmäßig, wenn auch mit einiger Verspätung, in Kontinentaleuropa rezipiert werden, ist zu erwarten, dass sich dieser Trend auch hierzulande stärker durchsetzen und – analog…

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Warum weiße Privilegien ein Mythos sind – Teil 1

Sind weiße Privilegien schuld? In den USA, mittlerweile auch in Europa, wird vielfach behauptet, eine hinreichende kausale Erklärung für den unterschiedlichen gesellschaftlichen Erfolg verschiedener sozialer Gruppen sei die Tatsache, dass Weiße gegenüber anderen »Rassen« – wobei der Begriff der Rassen eigentlich als rassistisch gilt – privilegiert seien. Ersatzweise wird auch…

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Ein offener Brief an die Ministerpräsidenten Dänemarks und Norwegens

Im März 2019 schrieb der emeritierte Professor für Geowissenschaften an der Universität Kopenhagen, Johannes Krüger, einen offenen Brief an Lars Løkke Rasmussen, den Ministerpräsidenten Dänemarks. Kurz darauf wurde der Brief, unterzeichnet von 20 weiteren Wissenschaftlern, auch an die norwegische Ministerpräsidentin, Erna Solberg, gesandt. Der Brief ist lesenswert. Er fasst eine…

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Linksidentitäre Läuterungsrituale oder die Rückkehr des Tribalismus

Sandra Kostner, Migrationsforscherin und Geschäftsführerin des Masterstudiengangs »Interkulturalität und Integration« an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und Herausgeberin des Debattenbandes über die identitätslinke Läuterungsagenda, erzählt in ihrer Einleitung von einem Schlüsselerlebnis in Australien. 2003 arbeitete sie für ein Museumsprogramm in Cairns. Auf einer Geburtstagsparty, bei der eine Reihe von Lehrern…

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»Weiß-Sein« als Problem

Eric Kaufmann, Professor für Politik am Birkbeck College in London, hält eine Diskussion über »weiße Identität« für überfällig. Offenbar sieht er sich durch die ideologiebefrachtete »kritische Weißseinsforschung« in Bedrängnis gebracht. Daher möchte er die »weiße Identität« auch nicht als »Konstrukt« verstehen, das dem »Machterhalt« dient, sondern als eine »ethnische Identität«…

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