Stigmatisation und Erkenntnis

Einen klärenden Diskussionsbeitrag zu strittigen Fragen möchte der Priester der Christengemeinschaft, Wolfgang Gädeke, in seinem Buch »Stigmatisation und Erkenntnis« vorlegen. Seit dem ersten Auftreten Judith von Halles als Stigmatisierte und Autorin (2004/05) in der anthroposophischen Szene werden teils heftige Kontroversen über die Deutung dieses Phänomens und die Inhalte ihrer Publikationen geführt.…

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1970 | Getrübte Euphorie

Im Jahr der US-Invasion in Kambodscha, der Gründung der RAF und des Arbeiteraufstandes in Polen, begann der Vorstandskonflikt der anthroposophischen Gesellschaft aus seiner Latenzphase zu erwachen, in die er im vorangegangenen Jahr eingetreten war. Aus der Sicht des übrigen Vorstandes war es nur konsequent, einem Mitglied, das an seinen Sitzungen…

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Mythos, Metapher und Imagination. Über die Realität der geistigen Welt

Das folgende Zwiegespräch bezieht sich auf die Rezensionen zu den beiden Bänden der kritischen Steinerausgabe, die bisher von Christian Clement herausgegeben worden sind. Die Rezensionen »Dynamit, das dogmatische Bastionen sprengt« und »Die Anthroposophie – ein ›Rückfall‹ in den Mythos« wurden im anthroblog veröffentlicht. Christian Clement wurde zu diesem Gespräch eingeladen,…

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Ein verzerrtes Bild

Anmerkungen zu einer Rezension des Buches von Markus Osterrieder über den ersten Weltkrieg. In der Dezember-Nummer 2014 von Info3 setzt sich Ansgar Martins kritisch mit dem Buch von Markus Osterrieder: »Welt im Umbruch. Nationalitätenfrage, Ordnungspläne und Rudolf Steiners Haltung im Ersten Weltkrieg. Stuttgart 2014: Verlag Freies Geistesleben« (1722 Seiten) auseinander. Im einführenden…

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Anthroposophie, Waldorfpädagogik und ihre Kritiker

Robert Rose, der 20 Jahre lang an der Universität Plymouth Philosophie und Anthroposophie im Bachelor-Programm für Waldorfpädagogik gelehrt hat und jetzt das MA-Studium Waldorfpädagogik an der Universität Canterbury koordiniert, hat jüngst eine Untersuchung zur Anthroposophie und ihren Kritikern veröffentlicht. Unter dem Titel »Transforming Criticisms of Anthroposophy and Waldorf Education« setzt…

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Rezension zu Peter Heusser: Rudolf Steiner

Quelle: www.schule.at | 29. September 2013 | Autor: MagDDr. Franz Sedlak | Rudolf Steiner (1861-1925) polarisiert. Der Gründer der Anthroposophie, Künder und Lehrer der spirituellen Entwicklung hat begeisterte Anhänger und leidenschaftliche Gegner, für die er ein Eklektiker – und Phantast ist. Sein Einfluss ist und war jedenfalls sehr vielseitig und…

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Dynamit, das dogmatische Bastionen sprengt

Wer sich für die Entwicklung von Rudolf Steiners Denken interessiert, soweit diese an den Überarbeitungen seiner Schriften ablesbar ist, hat es schon immer als Mangel empfunden, dass die Befriedigung dieses Interesses aufgrund der Nichtexistenz einer historisch-kritischen Ausgabe unnötig erschwert wurde. Mühsam musste man in Antiquariaten oder Bibliotheken nach den verschiedenen…

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It’s just gossip, girl!

Zander hat seine Steiner-Arie abgesungen. Warum dem schrillen Diskant dieses unmusikalischsten Sängers aller Zeiten noch einen weiteren Nachruf hinterher senden? Haben Kenner Rudolf Steiners und der Anthroposophie damit nicht schon genug getan? Sind heute nicht Karen Swassjans »Aufgearbeitete Anthroposophie«, des Verfassers kritische Analyse »Zanders Erzählungen« und das Werk »Anthroposophie in Geschichte…

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Rudolf Steiner. Seine Bedeutung für Wissenschaft und Leben heute

Rudolf Steiner (1861–1925) war einer der universellsten Denker des 20. Jahrhunderts. Sein umfassendes Lebenswerk enthält zahlreiche Impulse für die Weiterentwicklung unterschiedlicher Gebiete wie Medizin, Biologie, Kosmologie, Landwirtschaft, Kunst, Pädagogik oder Sozialgestaltung – und viele seiner Ideen sind in praktische Lebenskonzepte und Reformbewegungen bis hin zu Hochschulgründungen umgesetzt worden. Steiners Werk…

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Der Rassismus als monströses Kind der Aufklärung – V

Kants philosophische Verankerung der Gattung in einer höheren moralischen Ordnung, die im Nationalcharakter ihren Ausdruck finden sollte, inspirierte laut Hannaford am Ende des 18. Jahrhunderts eine ganze Reihe von Autoren. Friedrich Schiller (1759-1805) war von Rousseaus hohem Lied auf die Natur, seiner Ablehnung der bestehenden politischen Verhältnisse, seinen Freiheitsidealen und…

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