Jenseits der Seraphim – 1910 – Zur Christologie Rudolf Steiners (26)

Einige der weiter oben angekündigten »Enthüllungen« tieferer Schichten der christologischen Wesenskunde finden sich in einer Vortragsreihe[1] für Mitglieder der Theosophischen Gesellschaft, die im Anschluss an die Aufführung der Pforte der Einweihung im August 1910 in München stattfand. Diese Reihe, die man als eine große Hommage an die jüdische Spiritualität und…

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Kosmogonie und Theogonie der »Geheimwissenschaft« 1909/10 (22)

Wie wird die Christuswesenheit in der Geheimwissenschaft im Umriss dargestellt? Das erste Mal taucht der Ausdruck »Christus« in Ausführungen über weit zurückliegende Zeiträume der Erdentwicklung auf. Sie sind nur zu verstehen, wenn man sich die Kosmogonie und Theogonie vergegenwärtigt, die in diesem Werk in epischer Breite entfaltet wird. Der heutigen…

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Die Entfaltung der Christologie im Werk Rudolf Steiners 1906 (8)

3. Christus, der Bräutigam der Menschheitsseele Der Hauptgedanke des Johannes-Evangeliums lässt sich laut Steiner verstehen, wenn man den Sinn der Menschheitsentwicklung erfasst. [1] Der Sinn dieser Entwicklung besteht in der Ichwerdung, der Individualisierung des universellen Menschen, der aus dem Geist des Urgottheit hervortritt, um über Stufen der kosmischen und irdischen Evolution…

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Die Entfaltung der Christologie im Werk Rudolf Steiners – 1906 (7)

In einer Vortragsreihe, die zwischen dem 27. Oktober und 6. November 1906 im Saal des Münchner Zweiges, in der Adalbertstraße 55 stattfand [1], versuchte Steiner in Anlehnung an das Johannes-Evangelium ein systematisches Gesamtbild der »theosophischen« Weltauffassung zu entwickeln und damit zugleich jenes »allermerkwürdigste Schriftstück der Welt« zu beleuchten, das seinem…

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