Wer kontrolliert die Gesundheits-Regime?

Wer kontrolliert die Gesundheitsregime?

Wer kontrolliert die Gesundheits-Regime? Szenenbild aus der Dokumentation »Slaughtered on Suspicion«.

Die Corona-Krise entmachtete den Souverän und gab der Exekutive die Kontrolle über das politische Leben in die Hand. Von der Krise als der »Stunde der Exekutive« war vielfach die Rede. Unter Berufung auf einen abzuwendenden Notstand wurden Gesundheits-Regime etabliert, geleitet von dogmatisierter wissenschaftlicher Expertise, begleitet von einer weitgehend uniformierten öffentlichen Meinung und einer anschwellenden Welle der Intoleranz. Dass Regierungen demokratischer Staaten, die stolz darauf sind, »offene Gesellschaften« zu sein, während der Coronakrise in einer nie dagewesenen Weise in die Rechte und Freiheiten des Volkes eingegriffen haben, dürfte unbestritten sein, bestreitbar hingegen die Verhältnismäßigkeit der verhängten Maßnahmen. Wer kontrolliert die Gesundheits-Regime? Ob jemals eine Debatte über diese Frage und über die Verantwortung für die Folgen der Stilllegung des ökonomischen und gesellschaftlichen Lebens geführt werden wird, bleibt abzuwarten. Nun ist die von der WHO ausgerufene Pandemie in Europa im Abklingen begriffen, der durch sie legitimierte Freiheitsentzug wird von der Exekutive schrittweise rückgängig gemacht; was uns entzogen wurde, soll uns wieder gewährt werden.

Ist der Spuk damit vorüber? Oder haben wir möglicherweise die Generalprobe einer Tragödie erlebt, deren Aufführung erst noch bevorsteht? Werden unsere bürgerlichen Freiheiten künftig ebenso saisonal kassiert, wie Grippeepidemien auftreten? Wird die Kontrolle durch ein Gesundheitsregime, das den Wert des Lebens gegen den der Freiheit ausspielt, ohne von uns oder irgendjemand anderem dazu ermächtigt zu sein, möglicherweise zum Dauerzustand? Die Gesetze, die die Ausweitung der Kontrollzone erst ermöglichten, bestehen fort; ihnen ist kein Verfallsdatum eingeschrieben.

Dass die einzig legitimen Subjekte der politischen Macht[1] während der Coronakrise zu deren Objekten mutierten, und sich mitunter vorkamen, wie Gregor Samsa in Kafkas Alptraum, trug zweifellos zu der Empörung bei, die viele Betroffene empfanden, auch wenn angeblich repräsentative Umfragen das Gegenteil zu suggerieren versuchten. Niemand wird gerne entmündigt und von anderen kontrolliert. Niemand, der genügend Selbstbewusstsein besitzt, benötigt einen vormundschaftlichen oder pädagogischen Staat, der ihn am Gängelbande zur besseren Einsicht hinschleift, die ihm zuvor aberkannt wurde. Autoritäten, die sich zu solchem Missbrauch ihrer geliehenen Macht versteigen, verabschieden sich nicht nur von der Aufklärung, zu der bekanntlich der Mut gehört, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, sondern auch vom konstitutionellen Grundkonsens, auf dem unsere Gesellschaft fußt. Dass uns die Lockdown-Regierungen unter dem Vorwand, unsere Gesundheit zu schützen, die Kontrolle über unser Leben aus der Hand genommen haben, ist schlimm genug. Die Frage aber ist, wer kontrollierte diese Regierungen?

Vanessa Beeley hat auf der britischen Plattform ukcolumn.org, die aus einer Bürgerbewegung gegen staatliche und mediale Bevormundung hervorgegangen ist, einige auf die Situation in Großbritannien bezügliche Hinweise gegeben, die aber auf parallele Strukturen und Phänomene in Deutschland übertragen werden können und geeignet sind, in früheren Beiträgen angedeutete Sachverhalte zu ergänzen.[2]

Sie lenkt den Blick auf Neil Ferguson, Professor am Imperial College in London. Seine Prognosen wurden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) übernommen und bildeten die Grundlage für die Entscheidungen vieler Länder. Seine beängstigende Vorhersage von 500.000 Covid-19-Toten im Vereinigten Königreich gab den Ausschlag für Boris Johnsons Entscheidung, sich von der anfänglich angestrebten Herdenimmunität abzuwenden und stattdessen eine kollektive Quarantäne zu verhängen. Dass diese Entscheidung nicht unbedingt die bessere war, zeigen die Zahlen von Worldometers[3]. Unter den Ländern ohne weitreichenden Lockdown hatte Schweden (bis zum 30.05.2020) 431 Tote auf eine Million Einwohner zu beklagen, Island 29, Japan 7, Südkorea 5 und Taiwan 0,3, während Großbritannien trotz Lockdown auf 562 pro Million kam, andere Lockdownländer wie Belgien auf 816, Spanien auf 580, Italien auf 550 und Frankreich auf 440 (Deutschland 103).

Ein zweifelhafter Prognostiker

Ferguson ist kommissarischer Direktor des Konsortiums für die Modellierung der Auswirkung von Impfungen (VIMC) am Imperial College[4]. Seine Rolle kann jener der Protagonisten des RKI verglichen werden, die ebenfalls mit Prognosen und Hochrechnungen politisches Handeln beeinflussten.

Aufschlussreich ist ein Blick auf seine bisherigen Leistungen. Seine Prognosen waren schon maßgeblich für die Reaktion der britischen Regierung auf die Maul- und Klauenseuche im Jahr 2001 beteiligt. Damals wurden schätzungsweise zwölf Millionen Tiere vorsorglich geschlachtet und zahllose bäuerliche Existenzen vernichtet. Die Tötungen betrafen nicht nur Säugetiere wie Schafe, Kühe und Schweine, sondern auch Hühner, die zu Zehntausenden vernichtet wurden. Wie das zuständige britische Ministerium später zugab, waren 88% der geschlachteten Tiere nicht mit der Maul- und Klauenseuche infiziert.[5]

2002 sagte Ferguson voraus, in Großbritannien würden bis zu 50.000 Menschen an der Creutzfeld-Jacob-Krankheit sterben, 150.000, wenn die Epidemie auch Schafe befallen sollte. Tatsächlich starben in Großbritannien laut der National CJD Research & Surveillance Unit der Universität Edinburgh zwischen 1990 und 2017 insgesamt 178 Menschen an dieser Krankheit.[6]

2005 behauptete Ferguson, dass der Vogelgrippe oder H5N1 weltweit bis zu 200 Millionen Menschen zum Opfer fallen könnten.[7] Anfang 2006 sprach die WHO von lediglich 78 Todesfällen durch das Virus, bei einer Gesamtzahl von 147 gemeldeten Fällen.[8]

2009 teilten Ferguson und sein Team der Regierung mit, die Schweinegrippe oder H1N1 werde wahrscheinlich 65.000 Menschen in Großbritannien töten.[9] Am Ende forderte sie im Vereinigten Königreich 457 Menschenleben.

2020 veröffentlichten Ferguson und das Imperial College ihren bereits erwähnten Bericht, der behauptete, eine halbe Million Briten und 2,2 Millionen Amerikaner könnten Covid-19 zum Opfer fallen.[10] Trotz Fergusons bemerkenswerter Bilanz prognostischen Versagens hat die britische Regierung die von ihm vorgeschlagene, sozial und ökonomisch verheerende Abriegelung umgesetzt.

Die globale Impfallianz und das Imperial College

Das Konsortium für die Modellierung der Auswirkung von Impfungen (VIMC) wird von der Bill & Melinda Gates Stiftung und der Globalen Impfallianz (GAVI) finanziert. Bill und Melinda Gates begannen mit dieser Finanzierung im Jahr 2006, vier Jahre bevor ihre Stiftung die Globale Dekade der Impfkollaboration (GHLLDVC)[11] ausrief und ein Jahr nachdem Ferguson sein Ausnahmetalent für übertriebene Sterblichkeits-Prognosen anhand von H5N1 bewiesen hatte.

Bis Ende 2018 hat die Gates Stiftung das Imperial College mit insgesamt 185 Millionen US-Dollar unterstützt.[12]

Damit ist Gates der zweitgrößte Sponsor, der nur noch vom Wellcome Trust, einer britischen Forschungsstiftung übertroffen wird, die vor Fergusons Maul- und Klauenseuche-Debakel mit der Finanzierung des Imperial College begonnen[13] und ihm bis Ende 2018 über 400 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt hat. Der Wellcome Trust, der sich ebenfalls für globale Immunisierungsprogramme einsetzt, bedarf einer gesonderten Betrachtung.

Die Gates Stiftung schmiedete die Globale Dekade der Impfkollaboration in Zusammenarbeit mit der WHO, der UNICEF und dem US-amerikanischen Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID). Laut der Webseite der Gates-Stiftung soll der Globale Impfaktionsplan »eine bessere Koordinierung aller Interessengruppen ermöglichen – darunter nationale Regierungen, multilaterale Organisationen, die Zivilgesellschaft, der Privatsektor und philanthropische Organisationen – und kritische Politiken, Ressourcen und andere Mängel identifizieren, die thematisiert werden müssen, um das lebensrettende Potenzial von Impfstoffen zu nutzen.«[14]

Zu den Gründern der Impfkollaboration gehörten der Generaldirektor der WHO, der Direktor des amerikanischen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID), der Direktor der UNICEF, der Präsident der Gates Foundation Global Health und der Vorsitzende der Afrikanischen Malaria-Allianz. Dem Lenkungsausschuss gehörten der Direktor für Immunisierung, das britische Gesundheitsministerium und viele weitere Vertreter der WHO, der UNICEF und assoziierter Organisationen an. Es handelt sich um eine Gruppe immunisierungsfixierter Personen, die die Politik der Weltgesundheitsverbände kontrollieren, die behaupten, neutral zu sein.

Die WHO wurde zur »lenkenden und koordinierenden Organisation für internationale Gesundheit innerhalb der Vereinten Nationen« berufen und erhielt die Verantwortung für die »Gestaltung der Gesundheitsforschung«, unter anderem auch für Aufgaben im Zusammenhang mit der Politik der globalen Immunisierung.

Die UNICEF, der »weltweit größte Anbieter von Impfstoffen für Entwicklungsländer«, hat Zugang zu Kindern in über 150 Gebieten und Ländern (2010).

Schon bei Ferguson stellt sich die Frage, inwiefern seine permanent übertriebenen Prognosen durch die gesundheitspolitischen Netzwerke bedingt sind, in die er eingebunden ist. Erst recht stellt sich diese Frage, wenn die Verbindungslinien von GAVI zu jenem Pharmakomplex berücksichtigt werden, der seine eigene Interessen höherstellt, als alle realen Sorgen um die Gesundheit und das Wohlergehen der Weltbevölkerung.

GAVI Alliance

»Gavi ist die Impfallianz, die den öffentlichen und den privaten Sektor unter dem gemeinsamen Ziel vereinigt, einen gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen für Kinder zu schaffen, wo immer sie auch leben«, beschreibt die Impfallianz sich selbst.

Die Globale Impfallianz (GAVI) wird vom selben Netzwerk finanziert und partnerschaftlich getragen wie die Globale Dekade der Impfkollaboration, wobei einige Mitspieler hinzutreten: die Weltbank und die Regierungen der Geber- bzw. Durchführungsländer.

Die Gates Stiftung ist ein Hauptsponsor, wird aber von der britischen Regierung übertroffen, die maßgeblich an der Gründung der Impfallianz beteiligt war und ihr größter Geldgeber ist, wie die folgende Abbildung[15] zeigt.

Geldgeber GAVI

Geldgeber der Globalen Impfallianz

Beeley weist darauf hin, dass die britische Regierung zwischen 2016 und 2020, als in vielen Teilen der Gesellschaft der Lebensstandard sank, ältere Menschen vernachlässigt wurden, das Nationale Gesundheitswesen (NHS) im Niedergang begriffen und die Obdachlosigkeit auf dem Vormarsch war, der Globalen Impfallianz Zuschüsse von 1,44 Milliarden Pfund zugesagt hat und nun Gastgeber der (virtuellen) Geberkonferenz 2020 ist, die am 4. Juni stattfindet[16], »um mindestens 7,4 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Ressourcen einzusammeln, um die nächste Generation durch Impfungen zu schützen, die durch Krankheit bedingte Ungleichheit zu reduzieren und eine gesündere, sicherere und florierendere Welt zu schaffen.«[17]

Die Konferenz verspricht, führende Politiker, die Zivilgesellschaft, öffentliche und private Spender, Impfstoffhersteller und Regierungen zusammenzubringen, um die Globale Impfallianz zu unterstützen, die sich rühmt, dazu beigetragen zu haben, dass »fast die Hälfte der Kinder dieser Welt gegen tödliche und schwächende Infektionskrankheiten« geimpft wurden.

GAVI Vaccine Alliance

Die globale Impfallianz impfte laut eigener Aussage »fast die Hälfte der Kinder dieser Welt gegen tödliche und schwächende Infektionskrankheiten.«

Die von der Globalen Impfallianz präferierten Massenimpfprogramme finden aber nicht nur Zustimmung, sondern werden auch kritisiert, insbesondere in Entwicklungsländern, wo Zweifel an deren Wirksamkeit oder Sicherheit geäußert werden.[18] Der prognostizierte Umsatz auf dem globalen Impfmarkt wird 2020 voraussichtlich 59,2 Milliarden US-Dollar erreichen[19], dürfte sich aber durch Covid-19 noch beträchtlich steigern. Die Vereinigung forschender Pharmaunternehmen bietet einen Überblick über die am weitesten ausgereiften Projekte zur Entwicklung eines SARS-Cov-2-Impfstoffs und deren Finanzierungen. Ganz vorne dabei, entweder über Beteiligungen oder direkt: Moderna, Inovio, Pfizer, Novavax, CureVac, Janssen (Johnson & Johnson).

Die Investitionen der britischen und anderer Regierungen in die Globale Impfallianz (darunter in absteigender Reihenfolge Norwegen, Italien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande), die sich in öffentlich-privater Partnerschaft mit dem Impffanatiker Bill Gates verbünden, werfen ebenfalls die Frage von Interessenkonflikten auf. Inwieweit schützen diese Regierungen ihre eigenen Beteiligungen an Pharmaunternehmen, indem sie der Bevölkerung den Lockdown und möglicherweise Impfungen aufzwingen? Impfstoffe sind eine wichtige Einnahmequelle für die größten Pharmakonzerne der Welt, und die europäischen Regierungen investieren in unterschiedlichem Ausmaß in die pharmakologische Forschung und Entwicklung.

Als Bill Gates vor zwanzig Jahren eine Partnerschaft mit GAVI einging, bewegte ihn nach eigener Aussage die Frage, worauf er seine philanthropischen Aktivitäten künftig fokussieren könnte. Er kam zum Ergebnis, dass er sich »vermehrt auf die Kraft und das Potenzial von Impfstoffen konzentrieren« müsse.[20]

Die Globale Impfallianz wurde dank der massiven Hilfe von Gates ins Leben gerufen und zehn Jahre später startete er seinen eigenen »Impf-Dekaden-Plan« für das Jahrzehnt zwischen 2010 und 2020. Der Globale Impfaktionsplan (GVAP) 2012–2020, der 2012 von den 194 an der Weltgesundheitskonferenz teilnehmenden Mitgliedstaaten gutgeheißen wurde, wird von den Mitgliedern des Gates-Impfdekadenkonsortiums geführt und von der WHO beworben[21]. Er bringt »Regierungen, Parlamentarier, Angehörige des Gesundheitswesens, Hochschulen, Impfmittelhersteller, globale Behörden, Forschung und Entwicklung, Zivilgesellschaft, Medien und den Privatsektor« zusammen – um die globale Immunisierung zu fördern. Bei diesem Konsortium, so Beeley, handelt es sich um einen »gewinnorientierten Unternehmenszusammenschluss der den ›humanitären‹ Sektor nutzt, um seinen philanthrokapitalistischen Bekenntnissen Glaubwürdigkeit zu verleihen«.

GAVI und ID2020

Die Globale Impfallianz investiert aber nicht nur in Impfkampagnen, sondern strebt auch nach flächendeckender Erfassung des Immunitätsstatus der Menschheitsbevölkerung, was nur durch digitale Überwachung erreichbar ist. Sie ist eng mit dem von Gates, Microsoft und der Rockefeller-Stiftung finanzierten ID2020-Projekt (Digital Identity Alliance) verbunden, das Accenture, Microsoft (Gates), Ideo•Org und die Rockefeller Stiftung in die Globale Impfallianz einbezieht.[22]

ID2020 Founding Partners

Founding Partners der ID2020-Allianz.

ID2020 betont die Notwendigkeit der Einführung einer universellen biometrischen Verifizierung der Identität, denn »beweisen zu können, wer Sie sind, ist ein grundlegendes und universelles Menschenrecht«, heißt es auf der ID2020-Website.

Ein Artikel des Journalisten Kurt Nimmo bei Global Research nimmt dieses »›humanitäre‹ Alibi für Tyrannei« auseinander.[23] Er beschreibt die Möglichkeiten, die Covid-19 als Deckmantel für die Einführung einer verpflichtenden biometrischen ID eröffnet. Ein von Reuters im April veröffentlichter Artikel[24] nährt den Verdacht, dass bald eine biometrische ID eingeführt werden könnte, angeblich um dabei »zu helfen, diejenigen zu identifizieren, die bereits die Infektion hatten, und sicherzustellen, dass die Gefährdeten den Impfstoff erhalten, wenn er auf den Markt kommt«. Dies mag für jene, die das offizielle Covid-19-Narrativ glauben, durchaus vernünftig klingen, aber laut Nimmo ist »COVID-19 das perfekte Trojanische Pferd für einen Kontrollfreak-Staat, der nicht nur das Leben der einfachen Bürger seinem Mikromanagement unterwerfen, sondern auch Kritiker und potenzielle Gegner aufspüren und sie als Staatsfeinde bestrafen will.« Letzteres sei sogar das Hauptziel von Zwangsimpfungen und digitaler Identitätsnachweise.

Prashant Yadav, Senior Fellow am in den USA ansässigen Center for Global Development, wird von Reuters mit den Worten zitiert: »Biometrische IDs können die Spielregeln grundlegend ändern. Sie können Regierungen dabei helfen, Teile der Bevölkerung ins Visier zu nehmen, zum Beispiel Mitarbeiter des Gesundheitswesens oder ältere Menschen, und zu überprüfen, wer geimpft wurde und eine weiße Weste hat.«[25]

Martin Armstrong von Armstrong Technologies fügt eine noch weit düsterere Perspektive hinzu.[26] Er weist auf ein digitales Zertifikat hin, das vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Microsoft entwickelt wurde, das verifiziert, ob jemand geimpft wurde und das mit ID2020 verknüpft wird. Covid-19 könnte genutzt werden, um uns davon zu überzeugen, dass wir digitale Implantate und Tracking-Geräte akzeptieren müssen, die es den Behörden erlauben, uns permanent im Auge zu behalten. Ebenso, wie der weltweite Krieg gegen den Terrorismus uns Ganzkörperscans an Flughäfen akzeptabel erscheinen ließ, könnte nun durch den »Krieg gegen das Virus« (Macron) gerechtfertigt werden, dass uns – wie unseren Hunden und Katzen – Chips implantiert werden.

Rob Laurence, Direktor bei Innovate Identity mit Sitz in Großbritannien[27], präsentierte bereits im Juni 2019 Vorschläge für die Zukunft der digitalen Identität[28]. Das Verify-Projekt der britischen Regierung wurde von ihm als unreife Vorstufe der angestrebten digitalen ID bezeichnet.[29]

Laurence beschreibt das sich abzeichnende digitale ID-»Ökosystem«: Oliver Dowden, Minister für die Umsetzung von Vorhaben im Kabinettsbüro (der Koordinierungsabteilung der britischen Regierung), wird eine neue Digital-ID-Einheit bilden, um »der Regierung den Weg zu ebnen, digitale Identitäten aus dem privatwirtschaftlichen Sektor zu übernehmen«. Laurence hält das Jahr 2020 als ausschlaggebend, um eine »Zusammenarbeit von Regierung und Industrie« bei der Schaffung eines »interoperablen Marktes für digitale Identitäten« durchzusetzen.

Covid19 bietet die Möglichkeit, diese Planungen in die Tat umzusetzen.

Das von Microsoft finanzierte britische Start-up-Unternehmen Onfido[30] hat kürzlich 100 Millionen Dollar eingesammelt, um »seine ID-Technologie zu verbessern« und die Schaffung von »Immunitätspässen« zu ermöglichen, die es Regierungen erlauben, »das Coronavirus zu bekämpfen«.

Im Dezember 2019 haben Forscher am Massachusetts Institute of Technology eine »Mikronadel-Plattform geschaffen, die fluoreszierende Mikropartikel, sogenannte Quantenpunkte (QD), nutzt, die Impfstoffe absondern und gleichzeitig die Impfhistorie in der Haut unsichtbar kodieren«: die QDs können von speziell ausgestatteten Smartphones erfasst werden.[31] Diese Technologie könnte laut den Entwicklern auch dazu dienen, den Impfstatus der Bevölkerung bei Masern oder Mumps in Ländern wie den USA oder Italien zu verifizieren bzw. aufrecht zu erhalten.

Microneedle Array. Instrumente der Gesundheits-Regime

Nahaufnahme der Mikronadeln, die »Quantenpunkte« in die Haut tätowieren könnten.

Beeley weist darauf hin, dass der »Zirkel von Wissenschaftlern«[32], der Regierungsentscheidungen beeinflusst, in ein gewinnorientiertes Big Pharma-Netzwerk eingebunden ist, das von den Maßnahmen profitieren wird, die von ebenjenen Regierungen ergriffen werden – von Regierungen, die ebenfalls in diesen medizinisch-industriellen Komplex eingebunden sind.

Warum, frägt sie, werden die Ansichten von Epidemiologen, Ärzten, Wissenschaftlern, Analytikern und Gesundheitsberatern, die die kollektive Quarantäne kritisieren, von den Medien und der Regierung ignoriert oder zensiert? Warum weiten die Lockdown-Regime nicht den Kreis der Berater aus, um deren Perspektiven zu berücksichtigen, die dem Elend ein Ende bereiten könnten, das eine Folge der erzwungenen Lahmlegung des gesellschaftlichen Lebens ist?

Stattdessen züchteten die Lockdown-Regime Misstrauen in der Gesellschaft heran. Sie förderten die Erosion der Bürgerrechte, die Unterdrückung der Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit, die Isolation und staatlich sanktionierte Euthanasie älterer Menschen, den aufstrebenden Polizeistaat, die soziale Entfremdung, den Verlust von Würde und Existenzgrundlagen, eine größere Abhängigkeit vom Staat für das Überleben, sowie Depression, Selbstmord und freiwillige Inhaftierung.

Was bedeutet der monatelange Lockdown für die Ärmsten der Armen? Laut UNO könnte der wirtschaftliche Abschwung »im Jahr 2020 Hunderttausende Kinder töten«.[33]

Während Gates, die WHO, zahlreiche Regierungen und die UNICEF sich auf die globale Immunisierung gegen eine »Pandemie« konzentrieren, die weit hinter den alarmistischen Vorhersagen zurückbleibt, die vom Big Pharma-Komplex verbreitet werden, sterben Kinder an Mangelernährung, Vernachlässigung und den Folgen extremer Armut, die durch den »größten Abschwung seit der Großen Depression der 1930er Jahre« (IWF) verursacht wurde.

Gefragt werden muss laut Beeley: Wer ist wirklich für die Antwort auf Covid-19 verantwortlich? Wer profitiert am meisten von ihr? Wer wird am meisten unter den langfristigen Folgen leiden? Und wer wird uns vor diesen Folgen schützen, wenn die »Pandemie« wieder aus dem Blickfeld verschwunden ist?[34]


Anmerkungen:


  1. »Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus«, heißt es in Artikel 20.2 GG.
  2. Siehe: Freiheit schadet der Gesundheit | Corona-Virus: Menschheit am Scheideweg | Auf dem Weg in eine Hygiene-Diktatur? | Die Angstepidemie ist viel ansteckender als das Virus | Die aktuelle Corona-Krise zeigt vor allem Angst | Über das geborgte Leben der Untoten | Innen und Außen. Zur »Corona-Krise«. Eine Momentaufnahme | Von der Notwendigkeit, Schichtenurteile zu bilden | Die Göttinger Sieben und die Corona-Krise
  3. https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries
  4. https://www.imperial.ac.uk/people/neil.ferguson
  5. Mehr dazu im Film Slaughtered on Suspicion, https://www.youtube.com/watch?v=Yb9iaDoXJF8, der, was das Verhalten und die Informationspolitik der damaligen Blair-Regierung anbetrifft, fatal an die Gegenwart erinnert.
  6. https://med.uth.edu/blog/2017/01/05/new-research-could-lead-to-blood-test-to-detect-creutzfeldt-jakob-disease/
  7. https://www.theguardian.com/world/2005/sep/30/birdflu.jamessturcke
  8. https://www.prb.org/avian-flu-and-influenza-pandemics/
  9. https://www.spectator.co.uk/article/six-questions-that-neil-ferguson-should-be-asked
  10. https://www.imperial.ac.uk/media/imperial-college/medicine/sph/ide/gida-fellowships/Imperial-College-COVID19-Global-Impact-26-03-2020v2.pdf
  11. https://www.gatesfoundation.org/Media-Center/Press-Releases/2010/12/Global-Health-Leaders-Launch-Decade-of-Vaccines-Collaboration
  12. https://donations.vipulnaik.com/donee.php?donee=Imperial+College+London
  13. Ebd.
  14. https://www.gatesfoundation.org/Media-Center/Press-Releases/2010/12/Global-Health-Leaders-Launch-Decade-of-Vaccines-Collaboration
  15. https://www.gavi.org/investing-gavi/funding/overview-2000-2037
  16. https://www.gov.uk/government/news/uk-to-host-gavi-pledging-conference-in-2020
  17. Siehe auch die Mitteilung auf der GAVI-Webseite: https://www.gavi.org/investing-gavi/resource-mobilisation-process/gavis-3rd-donor-pledging-conference-june-2020
  18. https://www.globalresearch.ca/uncovering-the-cover-up-scientific-analysis-of-the-vaccine-autism-connection-deeply-flawed-vaccine-policies/5491987
  19. https://www.pharmaceuticalprocessingworld.com/global-vaccine-market-revenue-to-reach-59-2-billion-by-2020/
  20. https://www.gavi.org/gavi-at-20
  21. https://www.who.int/immunization/global_vaccine_action_plan/GVAP_doc_2011_2020/en/
  22. https://id2020.org/alliance
  23. https://www.globalresearch.ca/covid-19-perfect-cover-for-mandatory-biometric-id/5709146
  24. https://www.reuters.com/article/health-coronavirus-tech/biometric-ids-can-be-gamechanger-in-coronavirus-antibody-tests-vaccine-idUSL8N2BV0BI
  25. Ebd.
  26. https://www.armstrongeconomics.com/world-news/conspiracy/are-the-planning-id2020-as-mandatory-implants-for-all-as-the-solution-to-the-crisis/
  27. https://www.linkedin.com/in/rob-laurence-a5b50013/?originalSubdomain=uk
  28. http://www.innovateidentity.com/the-road-to-2020-the-future-for-digital-identity-in-the-uk/
  29. https://www.gov.uk/government/publications/introducing-govuk-verify/introducing-govuk-verify
  30. https://www.telegraph.co.uk/technology/2020/04/15/british-ai-startup-onfido-secures-100m-boost-tech-immunity-passports/
  31. https://www.genengnews.com/topics/drug-discovery/quantum-dots-deliver-vaccines-and-invisibly-encode-vaccination-history-in-skin/
  32. https://www.dailymail.co.uk/news/article-8188041/Ministers-accused-treating-Doomsday-scientist-like-demigod.html
  33. https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-children-un-idUSKBN21Y2X7
  34. Der Artikel Beeleys findet sich hier: https://www.ukcolumn.org/article/who-controls-british-government-response-covid19-part-one

Seit 15 Jahren veröffentlicht der anthroblog Beiträge zur Anthroposophie und Zeitsymptomen. Unabhängig und unbeeinflusst von Institutionen. Um weiter existieren zu können, ist er auf Ihre Unterstützung angewiesen.


Oder durch eine Banküberweisung an: Lorenzo Ravagli, GLS Bank Bochum, GENODEM1GLS DE18 4306 0967 8212049400.


Ich will zwei- bis dreimal im Jahr durch den Newsletter über neue Beiträge im anthroblog informiert werden!

4 Kommentare

  1. Der Schreiber des Artikels ist offenbar gefangen in ideologisch einseitiger Argumentation und seiner eigenen Kommunikationsblase. Quellenfrei die wirtschaftliche Beteiligung europäischer Regierungen an Pharmakonzernen zu verkünden, dies zusätzlich als primären Grund der politisch Verantwortlichen für ein Engagement im Bereich „Impfschutz“ zu deuten und von Bill Gates verurteilend als „Impffanatiker“ zu reden… Bitte mal auf dem Boden bleiben. Natürlich müssen wir die Risiken der globalen Digitalisierung im Blick behalten und ganz genau aufpassen, dass wir in einer freien Gesellschaft freie Menschen bleiben können – keine Frage. Die europäische Politik folgt gegenwärtig in Sachen „Corona“ schlicht den Einschätzungen des überwiegenden Teils der Wissenschaftler. Macht das erst einmal nicht Sinn, bevor wir alle schlauer sind? Oder untersützt der Autor eher die zunächst praktizierte Vorgehensweise der Verantwortlichen in den USA und Brasilien? Ignoranz als Politikstil und Zeichen für gelebte Freiheit.
    Was würde denn der Autor privat als Nichtmediziner machen, wenn ihm vier von fünf befragten Ärzten nach einem Unfall eine ganz bestimmte Behandlung empfehlen würden?
    Ich würde mir auf dieser Seite etwas mehr Gelassenheit, Respekt und Wertschätzung auch für andere Lösungswege wünschen – auch wenn die vielleicht nicht gefallen. Es ist für mich auch ein Zeichen von geistigem Lockdown, tatsächliche Mehrheitsmeinungen inhaltlich völlig zu ignorieren und nur schlimmste Absichten zu vermuten.

    • »Die europäische Politik«: es gibt und gab keine einheitliche europäische Politik in Sachen Corona. Eine Momentaufnahme: Anfang April gab es in 28 der 28 Mitgliedstaaten der EU Grenzkontrollen, in 26 waren die Schulen geschlossen, in 21 die Gastronomie, in 16 waren Veranstaltungen verboten, in 12 lediglich eingeschränkt, in 10 gab es Einreisestopps, in 10 war die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, in 6 gab es Ausgangssperren, in 4 war die Gastronomie lediglich eingeschränkt, in 4 wurden Bußgelder bei Verstößen verhängt, in einem Land waren die Grenzen teilweise geschlossen.(https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-03/coronavirus-ueberblick-eu-grenzkontrolle-ausgangssperre-bussgelder). Auch hinsichtlich der Lockerungen verfahren die Länder unterschiedlich (siehe z.B. diesen Überblick: https://www.acsi.eu/de/corona/).

      »Der überwiegende Teil der Wissenschaftler«: So wie beim sogenannten Klimakonsens von 99,5% der Klimaforscher, der sich bei genauerer Betrachtung als Minderheit von etwa 30% herausstellte? Dass sich die Experten keineswegs einig sind, kann man z.B. aus diesem Überblick ersehen: https://www.rubikon.news/artikel/120-expertenstimmen-zu-corona. Sogar in Deutschland streiten sich die prominentesten Spezialisten (Drosten, Streeck, Kekulé) in entscheidenden Fragen.

      Dass »der Wissenschaft«, die es bekanntlich in der Einzahl nicht gibt, mit Vorsicht zu begegnen ist, zeigt der neueste Forschungs-Skandal um Hydroxychloroquin. (Siehe z.B. hier: https://www.nzz.ch/wissenschaft/coronavirus-gefaelschte-daten-in-wichtigen-covid-19-studien-ld.1559637)

      Wenn Bill Gates davon spricht, es müssten 7 Milliarden Menschen gegen das SARS-Cov-2-Virus geimpft werden – ohne ausreichende klinische Prüfung möglicher Impfstoffe –, damit die Menschheit wieder zur Normalität zurückkehren könne (https://www.youtube.com/watch?v=083VjebhzgI), dann darf man ihn getrost als »Impffanatiker« bezeichnen.

      »Quellenfrei«: eine der Quellen für die Investitionen europäischer Länder in die Pharmaforschung (GAVI) wird in Anmerkung (15) genannt.

  2. Der obige Aufsatz gibt Hinweise auf ein zweites generelles Kardinalproblem neben den extremen Umweltverschmutzungen und damit zusammengehendem Raubbau.
    Wir haben es dabei mit einer definierbaren speziellen (anti) „menschlichen“ Verhaltensform zu tun, die in ihrer Beschränkung ebensolche Gestaltungsprinzipien zwanghaft ausbaut. Sie pflegt als Reinform extrovertierte materiell ausgerichtete Intellektualität und zwar digital orientiert, zusätzlich mit starker emotionaler Einstellung hin zu deplatzierter Empathie (teils sogar mit Tränen in den Augen) zum Beispiel für in Richtung (analog) „Teddybären“, „Puppen“ usw. …, auch Computer und dem dazugehörigen Maschinenbereich (neben vielen anderem Roboter). Das klingt verrückt, aber wir sollten den Ernst dieser ausgebreiteten Verhaltensauffälligkeit klar erkennen. Zusätzlich geht damit einher teils übersteigertes Selbstwertgefühl verschmolzen mit existentiellen wirtschaftlichen Grundüberzeugungen, die instinktiv eine Gehalts- und Gewinnmaximierung im eigenen Interesse (mit Angst durchsetzt) kämpferisch behaupten. Man steht ja in „überragenden“ Verantwortungen, die natürlich angemessen bezahlt werden müssen.- Rationales Denken ist dieser Intellektualität zugeneigt, das kann jeder deutlich erkennen!- Wer jetzt meint, „… diesen Kommentar eines Verkehrt-Hinguckers und verzerrenden Nestbeschmutzers sofort löschen, der ist ja allgemein-bekloppt“, der sollte nochmals tiefgehend und gründlichst über das hier Ausgesprochene nachdenken.- „Aber was hat das mit den gegenwärtigen gesamtgesellschaftlichen Zwangssituationen zu tun, dazugehörigen Entscheidungsfindungen, Strategieplanungen und, wie oben angedeutet, mit eventuell mangelhaften Kontrollmechanismen pro Menschlichkeit?“ …!-

    • Vom obigen Aufsatz entfernt und trotzdem damit verbunden zwei Überlegungen meinerseits, deren fachbezogene Details ich nur ungenügend begreife.

      Die gegenwärtige globale Wirtschaftskrise erschafft auf dem Kapitalmarkt sichere Plätze für Kapitalanlagen in einem gigantischen Ausmaß aber mit niedrigem Zinssatz (trotzdem!)? Geld, Vermögen und Kapital sind ja prinzipiell reichlich vorhanden und werden nicht illusionär irgendwie neu erfunden, z. B. Geld ins Blaue hinein gedruckt.
      Wer bezahlt letzten Endes die Schäden der Covid-19-Krise und zwar über Jahrzehnte hinweg? (Und wer lehnt sich einigermaßen entspannt zurück auf verdienst-schwangerem Beobachtungsposten?). Jedenfalls bestehen global Gruppen von Vermögenden, die durch diese Krise Kapital, Vermögen, Geld vorteilhaft parken können. … . ???- (Neben anderen Gewinnaussichten zum Beispiel innerhalb der Medikamenten-Industrie). „… . Warum nicht? Das ist normal und hilfreich!“- ???

      Impfschutz für die Bevölkerung. (Hört sich gut an. Wer sollte etwas dagegen haben?). Angenommen, massenhaft Bürger in „reichen“ Industrienationen mit ca. im Durchschnitt sechs ineinander gewobenen ständig verbesserten digital industriell erzeugten Impfwirkungen und das als normal über mehrere Generationen … . Alles klar und ohne Folgen für globale Genentwicklung?- Aber vielleicht geschehen doch Veränderungen im Erbgut, dann in welcher Richtung?- – Verwandtes Thema: Globaler Anbau und Zucht von Hülsenfrüchten durch genmanipulierte Produktion oder (und) reformierte traditionelle Landwirtschaft, die allein Erkenntnisse über reines Naturwachstum anwendet? Hier wird hart kontrovers diskutiert.- Eine Einsicht ist unbestritten: Hochwertige ausgeglichene Ernährung stärkt die Gesundheit und Abwehrkräfte des Menschen.- Wie weit reicht die Hilfe unverdorbener gepflegter Natur hinsichtlich relativ guter Gesundheit und damit verknüpften Immunkräften einschließlich dem Medikamentösen für uns Menschen? Das ist insofern eine grundsätzliche Frage, weil sie gleichzeitig über (hoffentlich vernünftige) Zukunftsgestaltungen entscheidet, die die Anthropologie des Menschen ohne Zweifel betreffen, damit genauso seine geistige Konstitution, die in ihm diesbezüglich derzeit veranlagten Fähigkeiten. Plattitüden als Meinungsmache und Kampfwerkzeuge aus irgendwelchen Gründen zu solchen Forschungsaufgaben sind höchst unanständig, bedrückend komisch und fatal in ihren Wirkungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.