»One Health« – eine totalitäre Vision?

Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2022.

One Health, ein von der Weltgesundheitsorganisation propagiertes »ganzheitliches« Konzept, zielt darauf ab, die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen auf dem gesamten Planeten »nachhaltig« ins Gleichgewicht zu bringen und zu optimieren. In seinem Gastbeitrag »One Health« – eine totalitäre Vision?, untersucht Freddie Ponton, ob und inwiefern diese Vermutung zutrifft. Die Übersetzung wird hier mit freundlicher Genehmigung des Autors publiziert.

»One Health« – eine totalitäre Vision?

»One Health« – eine totalitäre Vision?

Gastbeitrag von Freddie Ponton

Ich denke, viele würden mir zustimmen, wenn ich sage, dass die Welt, die wir einst kannten, sich auf einem sehr seltsamen Weg befindet, um es vorsichtig auszudrücken. Während die globalen Eliten an Bord ihrer öffentlich-privaten Partnerschafts-Superyacht sitzen, mit ihren Philanthropen-Kohorten an einem alten französischen Cognac nippen und über immer kreativere Wege nachdenken, wie sie die Kontrolle über das sinkende Schiff behalten, dürfen wir uns fragen, was ihr nächster diabolischer Plan ist.

Wir haben sie wieder einmal auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gesehen, wo sich die reichsten und mächtigsten Technokraten der Welt versammeln, um die »großen Ideen« zu erörtern und darüber zu diskutieren, wie sie neue Herausforderungen angehen und ihre ausgeklügelten Masterpläne verfeinern können – nicht zuletzt, um eine weitere, heimtückische Bedrohung abzuwehren: die neueste »Krankheit X« oder, wie William Henry Gates III sie gerne nennt, »die nächste Pandemie«.

Dabei handelt es sich um eine hypothetische Krankheit, die auf ein unbekanntes exotisches Virus zurückzuführen sein wird, von dem es heißt, dass es wahrscheinlich (oder eher unwahrscheinlich) eine ernsthafte Pandemie auslösen wird.

Im Jahr 2018 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO), gefolgt vom Weltwirtschaftsforum (WEF), diese »Krankheit X« auf die Liste jener Krankheiten gesetzt, die eine Gefahr für die Menschheit darstellen könnten. Eine wahrhaft beunruhigende Prophezeiung, als nur zwei Jahre später die größte Atemwegserkrankung aller Zeiten, »Covid-19«, auftauchte und die Welt im Sturm eroberte. Ironischerweise war diese Pandemie ein perfektes Abbild der »Krankheit X«.

Covid-19 war ein echter »Gamechanger« und wurde der Menschheit als Zoonose präsentiert, als Infektionskrankheit, die zwischen Tieren und Menschen übertragen wird.

Die Mainstream-Medien der Welt orchestrierten eine perfekt abgestimmte Symphonie, indem sie uns rund um die Uhr Nachrichtensendungen und Bulletins präsentierten, in denen ein endloses Karussell von selbsternannten Wissenschaftsexperten, Experten für öffentliche Gesundheit und großspurigen Politikern das immer gleiche Skript wiederholte: die Geschichte eines neuartigen Coronavirus, das angeblich aus einem »tierischen Reservoir« stammte. Die Ursprünge von SARSCoV-2 sind noch immer unklar, und wir sind mit einer Fülle von Annahmen und exotischen Theorien konfrontiert, die es für alle äußerst schwierig machen, sich darüber klar zu werden, woher es stammt und ob es überhaupt in der Natur vorkommt, geschweige denn, welche tatsächliche Bedrohung es jemals für die Menschheit darstellte. Anstatt nach eindeutigen Nachweisen einer gereinigten und isolierten Version des SARSCoV-2-Virus zu suchen, wurden Theorien über einen »Funktionsgewinn« (gain of function) aufgestellt. Und mit all den Spekulationen sind wir der Entdeckung der Wahrheit über die vermeintliche Ursache der globalen Umwälzung der letzten zwei Jahre keinen Schritt nähergekommen.

Dies führt uns zu der Geschichte von »One Health«. In diesem und dem folgenden Artikel werden wir die Entstehung und allmähliche Etablierung dieses Konzepts nachzeichnen, in der Hoffnung, besser zu verstehen, wie es seltsamerweise zum Handbuch für das Ansteckungsgeschäft geworden ist, aber auch zum möglicherweise mächtigsten Kontrollinstrument, das sich die globalistischen Oligarchen bis heute ausgedacht haben. Es ist auch das Konzept und der virtuelle Eckpfeiler einer noch zu realisierenden globalen Regierungsstruktur.

Der Aufbau und die super-bürokratische Architektur dieses Konstrukts ist komplex und vielschichtig, aber um seine Funktion und seinen Zweck zu verstehen, muss man sich nur an eines erinnern: Wer auch immer die »One-Health-Ökonomie« kontrolliert, kontrolliert die Menschen, die Regierungen und damit auch die Zukunft der Menschheit.

Was ist One Health?

Am One-Health-Konzept wird seit mehr als einem Jahrzehnt modelliert, aber mit Corona ist es in den BETA-Modus übergegangen. Nach den Plänen der WHO und ihres akribisch zusammengestellten hochrangigen Expertengremiums für One Health (OHHLEP) ist es ein integrierter, vereinheitlichender Ansatz, der darauf abzielt, die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen auf dem gesamten Planeten nachhaltig ins Gleichgewicht zu bringen und zu optimieren. Es soll zum neuen Fundament für die globale Gesellschaft werden, auf dem alle neuen Initiativen für nachhaltige Entwicklung und Transformation aufbauen. Und es bildet die Grundlage für die Umsetzung einer neuen globalen Weltordnung.

One Health betrachtet die Gesundheit von Menschen, Haus- und Wildtieren, Pflanzen und des gesamten Ökosystems als eng miteinander verbunden und »voneinander abhängig«.

Der Ansatz mobilisiert verschiedene Sektoren, Disziplinen und Gemeinschaften auf unterschiedlichen Ebenen der Gesellschaft, die alle zusammenarbeiten sollen, um unser Wohlergehen zu fördern und neu auftretende Bedrohungen für die Gesundheit und die Ökosysteme zu bekämpfen und gleichzeitig den kollektiven Bedarf an sauberem Wasser, Energie und Luft, sowie an sicheren und nahrhaften Lebensmitteln zu befriedigen und Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen und einen Beitrag zum Ziel der nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Unser Wohlergehen scheint den Masterminds offenbar sehr am Herzen zu liegen.

Die Bedeutung von One Health wurde zunächst vom OHHLEP angesprochen und später von den vier wichtigsten Stakeholder-Partnern, der so genannten Vierergruppe der Vereinten Nationen, bestärkt, die damit beauftragt wurde, eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Verständnis für das neue Konzept zu entwickeln.

Die WHO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und seit kurzem auch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) begrüßten die neue operationelle Definition von One Health (aus meiner bescheidenen Erfahrung weiß ich, dass es selten Meinungsverschiedenheiten gibt, wenn potenziell Milliarden von Dollar an öffentlichen Geldern in Aussicht gestellt werden).

One Health – eine totalitäre Vision

Beginnen wir mit einem Überblick über das Vierergespann (WHO, FAO, OIE, UNEP), die vier Organisationen, die jetzt zusammenarbeiten, um One Health zu etablieren, das Konzept der Einen Gesundheit, das angeblich dazu dienen soll, die Menschheit bei der Vorbeugung, Vorhersage und Erkennung von »globalen Gesundheitsbedrohungen« zu unterstützen und sie zu bekämpfen.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) liefert auf ihrer Netzseite einen guten Hinweis:

Die Anwendung eines One-Health-Ansatzes ist entscheidend für das Erreichen der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und der damit verbundenen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Wir sind Eine Welt und arbeiten gemeinsam für Eine Gesundheit.

Sie haben vielleicht bemerkt, dass One Health in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit erregt hat, insbesondere als Reaktion auf die Quantifizierung der Auswirkungen von Krankheiten auf die Wirtschaft, eine Belastung, die berechnet werden kann, auch wenn die Methoden und Ergebnisse nach wie vor stark umstritten sind.

In einem Papier aus dem Jahr 2011 mit dem Titel Making Sense of One Health können wir beispielsweise einen Kommentar von Jean Kamanzi lesen, einem leitenden Angestellten bei der Weltbank und derzeit bei der UN-FAO Regionaler Beauftragter für Lebensmittelsicherheit in Afrika. Er schätzt, dass SARS-1 50 Milliarden Dollar, die Maul- und Klauenseuche (MKS) im Vereinigten Königreich 30 Milliarden Dollar und in Taiwan 5-8 Milliarden Dollar, die bovine spongiforme Enzephalopathie (BSE) im Vereinigten Königreich 10-13 Milliarden Dollar und das Nipah-Virus in Malaysia 350-400 Millionen Dollar gekostet habe.

Nach einer anderen Schätzung von Wirtschaftswissenschaftlern haben das Auftreten von BSE, SARS, Vogelgrippe (H5N1) und Schweinegrippe (H1N1) in den letzten zehn Jahren direkte wirtschaftliche Verluste in Höhe von über 20 Milliarden Dollar und indirekte Verluste in Höhe von über 200 Milliarden Dollar verursacht.

One Health erhebt den Anspruch, diese Probleme zu lösen.

Nachdem einmal die Bedeutung von Infektionskrankheiten erkannt wurde, stellte sich die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, sie zu verhindern und zu kontrollieren. Der »One Health-Ansatz« wurde von der Vierergruppe als Lösung und mögliche Antwort auf diese Herausforderungen angesehen, ohne jedoch eine Erklärung dafür zu geben, warum plötzlich, während das alte globale Wirtschaftsmodell zusammenbricht, all diese exotischen Viren in den Mittelpunkt rücken und ein scheinbar inszeniertes Chaos verursachen. Nach dem zu urteilen, was wir alle in den letzten zwei Jahren in Bezug auf die »globale Reaktion« auf COVID-19 erlebt haben, könnte man meinen, wir hätten noch nie mit Viren und Epidemien zu tun gehabt.

Fragen an die Effektivität des »One Health«-Ansatzes

Über die Grenzen des »One Health«-Ansatzes wurde viel berichtet, und seine Kritiker haben in ihm vier ernsthafte Probleme ausgemacht:

  1. Fehlen standardisierter Methoden zur Messung des Nutzens, der durch diese Art von ganzheitlichem Ansatz erzielt wird;
  2. Fehlen einer systematischen Methodik, um die Art der gesundheitlichen Auswirkungen in den Bereichen Tier- und Humangesundheit nachzuweisen;
  3. Mangelnde Einigkeit in Fragen der Führung, der Ressourcenzuweisung und der Arbeitsverteilung;
  4. Unzureichende Indikatoren und Maßstäbe für die »öffentliche Gesundheit«.

Dennoch wurde das Konzept den politischen Entscheidungsträgern immer mehr aufgedrängt, bis zu dem Punkt, an dem es zu einem Hauptpfeiler der Globalen Gesundheitssicherheitsagenda (GHSA) geworden ist, und all dies, ohne dass seine Wirksamkeit, geschweige denn seine Effizienz, wissenschaftlich nachgewiesen worden wäre.

Das wurde 2014 im Resümee »One Health Security: An Important Component of the Global Health Security Agenda« von Gigi Gronvall und Crystal Boddie gut beschrieben, in dem sie die wichtige Rolle, die One Health bei der Erreichung der Ziele der neuen Sicherheitsagenda für globale Gesundheit spielen könnte, zum Ausdruck bringen.

Hier ein Auszug:

Die Ziele der Sicherheitsagenda für Globale Gesundheit (GHSA) erfordern nicht nur einen ›One Health‹-Ansatz zur Bekämpfung natürlicher Krankheitsbedrohungen für Mensch, Tier und Umwelt, sondern auch einen Sicherheitsschwerpunkt zur Abwehr vorsätzlicher Bedrohungen für die Gesundheit von Mensch, Tier und Landwirtschaft sowie für die Volkswirtschaften der Länder. Wir haben diesen kombinierten Ansatz als ›One Health Security‹ bezeichnet. Er erfordert die Zusammenarbeit von Fachleuten mit Kenntnissen in den Bereichen Sicherheit, Strafverfolgung und Nachrichtendienste, die zu den Veterinär-, Landwirtschafts-, Umwelt- und Gesundheitsexperten hinzukommen, die für One Health und die GHSA unerlässlich sind.

Ein herausragendes Beispiel dafür, was eine solche Politik der »Gesundheitssicherheit« bedeutet, ist das Asia Pacific Center for Health Security der australischen Regierung. Es befürwortet eine unbeschränkte Lizenz des Staates für endlose Zwangsquarantänen und Internierungszentren für angebliche »Kontaktfälle«, ganz zu schweigen von der tief eingreifenden und gewalttätigen Art, mit der diese drastischen Maßnahmen zur Gesundheitssicherheit und zur Einführung von Impfungen in Australien bereits durchgesetzt wurden.

Wie wird die One Health Security Agenda in die Tat umgesetzt werden?

Ein Papier mit dem Titel »Vaccines for zoonoses: a One Health paradigm« (»Impfstoffe gegen Zoonosen: ein One-Health-Paradigma«), das der Arzt, Virologe und Vakzinologe Thomas P. Monath, MD, einer der Mitbegründer und führenden Vertreter der One-Health-Initiative (OHI) in den Vereinigten Staaten, verfasste, wurde von keinem Geringeren als Dr. Anthony Fauci begrüßt, der nach Angaben der One Health Initiative Folgendes an die OHI schrieb

Vielen Dank für den Artikel über die Arbeit von [Dr.] Tom Monath. Er ist wirklich gut gemacht und fasst die wichtigen Beiträge unseres langjährigen Freundes und Mitarbeiters zusammen.

…wir haben uns beim NIAID schon lange ein One-Health-Paradigma zu eigen gemacht, insbesondere im Bereich der neu auftretenden und wieder auftauchenden Krankheiten, von denen die meisten Zoonosen sind und im Kontext der Ökosysteme untersucht werden müssen, die der Mensch mit Mikroben, nicht-menschlichen Wirten, Vektoren, Reservoiren und anderen Akteuren teilt. Viele der Forschungsanstrengungen, über die ich fast täglich spreche und schreibe, fallen unter die Rubrik ›One Health‹, da unsere Studien multidisziplinär sind und nicht nur für den Menschen, sondern auch für andere Arten, die Landwirtschaft und andere Aspekte von Gesellschaft und Umwelt von Nutzen sind.

Wenn jemand, der so umstritten ist wie Dr. Fauci, der Direktor des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) und leitende medizinische Berater des amerikanischen Präsidenten, sagt, dass ein Großteil seiner Forschung unter die Rubrik »One Health« fällt, dann verdient das besondere Aufmerksamkeit.

Manchen Beobachtern wird aufgefallen sein, dass Dr. Thomas P. Monath gerade dabei war, ein neues und interessantes Impfstoffunternehmen zu gründen (der Hinweis wurde seltsamerweise von der Website der One-Health-Initiative entfernt).

Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden wir die One Health Initiative auf Herz und Nieren prüfen und uns fragen, ob sie tatsächlich der Weltbevölkerung zugute kommt oder ob sie nur ein weiteres Instrument globalistischer Täuschungsmanöver ist, mit dem ein neues Wirtschaftsmodell aufgebaut werden soll – zum Nutzen der Hauptakteure, nämlich der Arzneimittelhersteller, der Großbanken, der milliardenschweren Philanthropen und des globalen Netzwerks der Technokraten in Davos.

Es sei daran erinnert, dass die angeblichen zoonotischen Ursprünge von SARS-CoV-2 nie nachgewiesen wurden. In der von der WHO einberufenen »Global Study of Origins of SARS-CoV-2«, die von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe der WHO und Chinas zwischen dem 4. Januar und dem 10. Februar 2021 durchgeführt wurde, ist auf Seite 82 des gemeinsamen Berichts mit dem Titel »Zoonotic origin of SARS-CoV-2« zu lesen:

Es wird angenommen, dass SARS-CoV-2 einen zoonotischen Ursprung hat. Die Genomanalyse zeigt, dass Fledermäuse die Quelle von SARS-CoV-2 sein könnten. Der spezifische Übertragungsweg von natürlichen Wirten auf den Menschen bleibt jedoch unklar.

An der Untersuchungsmission zum Ursprung von SARS COV 2 in Wuhan, China, nahmen fünf WHO-Experten unter der Leitung von Dr. Peter Ben Embarek, zwei Vertreter der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und zwei Vertreter der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) teil. Peter Ben Embarek verkündete dies bei der Live-Besprechung in Wuhan am Ende der Untersuchung zum Ursprung von SARS COV 2 (COVID 19).

Dr. Peter Ben Embarek – LIVE aus Wuhan – Medienbriefing zur Untersuchung des Ursprungs von COVID-19:

 

Obwohl die Bemühungen der Forscher um die Wahrheitsfindung lobenswert sind, gibt es keine wissenschaftlichen Daten, die einen eindeutigen Beweis für den »Ursprung von COVID« liefern. Jede derartige Spekulation ist bestenfalls eine Vermutung, und dennoch werden auf solchen falschen Annahmen ganze Systeme neuer Politiken aufgebaut.

Nach 13-jähriger Entwicklung muss der Nutzen des One-Health-Ansatzes erst noch nachgewiesen werden. Es ist noch nicht gelungen, den Ausbruch eines Krankheitserregers vorherzusagen oder zu verhindern, dass er zu einer »Pandemie« wird, einen greifbaren Nutzen für die biologische Vielfalt und die Ökosysteme unseres Planeten nachzuweisen, geschweige denn für unsere Gesundheit und unser Wohlergehen – all das, was er angeblich verbessern soll.

Folge dem Geld – One Health und die Weltbank

Die Weltbank hat ihre eigene Version der One Health-Mission skizziert und sich als zentraler Akteur positioniert, der dem UN-Dreierbündnis hinzugefügt werden sollte (bevor das UN-Umweltprogramm an Bord kam). Sie hat sich sehr für die Umsetzung von One Health in ein tragfähiges Konzept eingesetzt, das eine kontinuierliche Mittelbeschaffung ermöglicht. Sie ist auch die Organisation, die am meisten in die Ausgestaltung von One Health zu einem kohärenten und weiter entwickelten globalistischen Diskurs investiert hat.

In einem frühen Stadium wurde die Weltbank jedoch von FAO, WHO und OIE mit Reserve betrachtet, da einige befürchteten, sie würde One Health als Instrument zur Neudefinition der Rolle der Tiere im öffentlichen Gesundheitswesen interpretieren, da sie angeblich darauf aus war, das Humangesundheitswesen und die Veterinärmedizin zu verschmelzen. Trotz ihrer diesbezüglichen Dementis hat sie diese Agenda eindeutig weiter vorangetrieben.

Die Befürchtung war sicherlich berechtigt. Sie wurde von Bernard Vallat, dem damaligen Generaldirektor der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), im Jahr 2009 ausgesprochen:

Das Konzept ›Eine Welt, eine Gesundheit‹ sollte nicht als Vorwand für gefährliche Initiativen dienen, wie etwa den Versuch, Skaleneffekte zu erzielen, die auf rein theoretischen Vorstellungen beruhen, die eines Zauberlehrlings würdig sind, oder den Versuch, die Veterinärmedizin und das Humangesundheitswesen zu verschmelzen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, anzuerkennen, dass es innerhalb der verschiedenen globalistischen Institutionen tatsächlich unterschiedliche Auffassungen gab.

Die Frage der Zusammenlegung der Humangesundheits- und der Tiergesundheitsdienste war damals ein spannungsgeladenes Thema, das den architektonischen Bemühungen der Weltbank sicherlich geschadet hat. Mit ihrer Gewohnheit, Gelder zu beschaffen, und ihrem Willen, an One Health beteiligt zu bleiben, erwies sie sich jedoch als schwer absetzbar und bleibt bis heute ein wichtiger Partner bei der Steuerung von One Health.

Weltbank-One-Health-Rahmenwerk – 2018 (Quelle):

123023-REVISED-PUBLIC-World-Bank-One-Health-Framework-2018

Neuankömmlinge bei der One-Health-Party

Es gibt noch weitere Organisationen, die eine Zeit lang am Rande von One Health standen, inzwischen aber in die globale Allianz integriert wurden. Dazu gehören das Internationale Kinderhilfswerk (UNICEF), das Umweltprogramm (UNEP) und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP). Alle haben sich die One-Health-Doktrin zu eigen gemacht, die betont, dass die menschliche Gesundheit und das menschliche Wohlergehen als Teilbereich der Umweltgesundheit betrachtet werden müssen. Es handelt sich um eine Kernidee des One-Health-Konzepts, das alles in eine ökologische Hülle einschließt, zusammen mit den verschiedenen ökologischen Imperativen, einschließlich des Klimawandels.

Es scheint, dass die globale Ordnung einen Plan hat und dass One Health das Herzstück davon ist.

Im November 2020 trafen sich die vier genannten Organisationen auf dem Pariser Friedensforum, um ihre sektorübergreifende Zusammenarbeit durch die Einrichtung eines multidisziplinären, hochrangigen Expertengremiums für One Health (OHHLEP) zu verstärken, das von keinem Geringeren als Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation mit Unterstützung der Regierungen Frankreichs und Deutschlands ins Leben gerufen wurde.

Sehen Sie, wie Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus das hochrangige Expertengremium für One Health ins Leben ruft:

Die Geschichte von One Health

Laut ihrer Netzseite begann die One-Health-Initiative als Bewegung in den Vereinigten Staaten, um eine »gleichberechtigte, allumfassende Zusammenarbeit« zwischen den verschiedenen Akteuren und Interessengruppen im Bereich der öffentlichen Gesundheit – von Allgemeinärzten, Osteopathen, Krankenschwestern, Tierärzten, Zahnärzten und anderen wissenschaftlichen und umweltbezogenen Disziplinen – zu ermöglichen. Zu den wichtigsten Interessenverbänden gehören der Amerikanische Ärzteverband, der Amerikanische Tierärzteverband, der Verband Amerikanischer Kinderärzte, der Verband Amerikanischer Krankenschwestern, der Amerikanische Verband von Ärzten im öffentlichen Gesundheitswesen, die Amerikanische Gesellschaft für Tropenkrankheiten und Hygiene, die Zentren für Seuchenkontrolle und Vorbeugung (CDC), das Amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) und der Amerikanische Verband für Umweltgesundheit (NEHA).

Darüber hinaus wurde die Initiative von mehr als 950 prominenten Wissenschaftlern, Ärzten und Tierärzten in aller Welt befürwortet.

Laut Beschreibung und Erklärung auf der Website der US-Ernährungs- und Arzneimittelbehörde (FDA) wurde »One Health« (früher »One Medicine«) gegründet, um »das Leben aller Arten von Menschen und Tieren durch die Integration von Humanmedizin, Veterinärmedizin und Umweltwissenschaften zu verbessern«.

Die US-Seuchenbehörde (CDC), die sich schnell zu einer Anhängerin und schließlich zu einer Dachorganisation der Initiative mauserte, liefert einen guten historischen Hintergrund von One Health und seinen Vorläufern. Obwohl es sich um eine globalistische Organisation handelt, wurde One Health tatsächlich 2007 in den Vereinigten Staaten gegründet.

Das moderne, globalisierte Konzept »One World, One Health« (Eine Welt, Eine Gesundheit) wurde von der »Nichtregierungs-Organisation« Wildlife Conservation Society auf einem Symposium in New York im Jahr 2004 vorgestellt, das von der Rockefeller University veranstaltet wurde. Um das Konzept zu verkaufen, wurden Fallstudien zu Ebola, Vogelgrippe und chronischer Schwindsucht als Beispiele für die Bedrohung der globalen öffentlichen Gesundheit angeführt. Die versammelten Experten setzten Prioritäten für einen internationalen, interdisziplinären Ansatz zur Bekämpfung von Bedrohungen für die »Gesundheit des Lebens auf der Erde«.

Auch wenn das, oberflächlich betrachtet, altruistisch klingt, wirft es doch einige wichtige Fragen hinsichtlich der wahren Motivation des beispiellosen globalen Unternehmens auf. Warum konzentriert man sich nicht auf die größten Todesursachen der Welt, wie z.B. die ischämische Herzkrankheit, die für 16 % aller Todesfälle weltweit verantwortlich ist und laut WHO um mehr als 2 Millionen auf 8,9 Millionen Todesfälle im Jahr 2019 ansteigen wird?

Ist es nicht auch erwähnenswert, dass Schlaganfall und chronisch obstruktive Lungenerkrankung die zweit- und dritthäufigste Todesursache sind und für etwa 11 % bzw. 6 % aller Todesfälle weltweit verantwortlich zeichnen? Wie steht es mit Infektionen der unteren Atemwege, die nach wie vor die tödlichste übertragbare Krankheit der Welt sind und an vierter Stelle der Todesursachen stehen?

Warum also werden all diese tropischen und anderen Krankheiten plötzlich als »große Bedrohung« angesehen, so dass die Wissenschaft gezwungen ist, ihre Sichtweise der globalen öffentlichen Gesundheit zu überdenken?

Es stellt sich die zentrale Frage: Ist One Health eine globale Sicherheitsagenda?

»Eine Welt, Eine Gesundheit«

Laut Literatur basiert »One World, One Health« auf einer Reihe von Grundsätzen, die von den Organisatoren der Veranstaltung »One World, One Health« als »Manhattan-Prinzipien« bezeichnet werden. Sie präsentierten eine Liste von 12 Empfehlungen (siehe hier) für die Einführung eines »ganzheitlicheren Ansatzes« zur Verhinderung von vermeintlichen Tierseuchen sowie für die »Erhaltung der Integrität des Ökosystems« zum Wohle der Menschen, ihrer Nutztiere und »für die grundlegende biologische Vielfalt, die uns alle unterstützt.«

Erwähnenswert sind auch die Berliner One-Health-Prinzipien, die auf der 2019 vom Auswärtigen Amt in Zusammenarbeit mit der Wildlife Conservation Society (WCS) veranstalteten Konferenz »One World, One Health, One Future« formuliert wurden.

Wir können erahnen, wie dieses ehrgeizige Rahmenwerk versucht, die Gesundheit von Mensch und Tier zu einer Singularität zu verbinden und das Risiko angeblicher »Ausbrüche« unter demselben Dach der »globalen öffentlichen Gesundheit« zu bündeln. Die Auswirkungen sind immens und sollten nicht unterschätzt werden.

Im Jahr 2020 fand unter derselben Schirmherrschaft eine virtuelle Veranstaltung zum Thema »Eine Welt, eine Gesundheit, eine Zukunft« statt. Das Konzept wurde von sechs internationalen Organisationen entwickelt, die ihren gemeinsamen strategischen Rahmen mit dem Titel »Contributing to One World, One Health: A Strategic Framework for Reducing Risks of Infectious Diseases at the Animal-Human-Ecosystems Interface« (Strategischer Rahmen zur Verringerung der Risiken von Infektionskrankheiten an der Schnittstelle zwischen Tier, Mensch und Ökosystem) auf der Internationalen Ministerkonferenz zur Vogelgrippe und Influenzapandemie im Oktober 2008 in Sharm el-Sheikh, Ägypten, veröffentlichten. Vertreten waren unter anderem Fachleute der WHO, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FOA), des CDC, des United States Geological Survey National Wildlife Health Center (USGS), des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (USDA), des Canadian Cooperative Wildlife Health Centre (CWHC), des Laboratoire Nationale de Santé Publique von Brazzaville in der Republik Kongo (LNSP-CG), der IUCN Commission on Environmental Law und der Wildlife Conservation Society (WCS).

Da die Zeit für die Erörterung des Rahmenwerks auf der Tagung in Ägypten nicht ausreichte, erklärte sich Kanada bereit, eine weitere internationale Expertenkonsultation zu veranstalten. Sie fand vom 16. bis 19. März 2009 in Winnipeg statt. Die Konsultation stand unter der Schirmherrschaft des Zentrums für lebensmittelbedingte, umweltbedingte und zoonotische Infektionskrankheiten (CFEZID) der kanadischen Gesundheitsbehörde, die auch Gastgeber der One World One Health Expert Consultation in Manitoba war. Neben den üblichen Verdächtigen nahmen auch UNICEF, die Weltbank und die Bioüberwachungsagentur United Nations System Influenza Coordination (UNSIC) teil.

In der Folge wurde die One Health Commission gegründet, um die Koordinierung der Organisationen zu erleichtern, und im November 2009 fand in Zusammenarbeit mit den National Academies of Science in Washington, D.C. ein One Health Summit statt. Zu den neun Rednern der Veranstaltung gehörten hochrangige Beamte der Behörden USDA, CDC, FDA, NIEHS, USAID, Mitglieder von Hochschulen und Landesregierungen, und auch die Kansas Bioscience Organization nahm teil.

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Auf der Veranstaltung sprach auch Konteradmiral Ali Khan, amtierender Direktor des National Center for Zoonotic, Vector-Borne, and Enteric Diseases (Nationales Zentrum für zoonotische, vektorübertragene und enterische Krankheiten) der CDC, über das Thema »One Health in Action«. Ich bin nicht sicher, ob er wusste, wie weit diese Initiative gehen würde, aber er hatte eindeutig eine konkrete Vision und einen Plan, wie man es von einem hochrangigen Marineoffizier erwarten würde. Es ist sehr wahrscheinlich, dass an diesem Tag der spätere Entwurf für One Health geboren wurde.

Es ist wichtig anzumerken, dass dieses Ereignis inmitten der H1N1-Schweinegrippe-Pseudopandemie von 2009 stattfand, die später von einer Reihe von Forschern und Journalisten als ein aufgebauschtes globales Ereignis entlarvt wurde, das jedoch der WHO und anderen Akteuren half, mehr bürokratische Macht und Autorität in Bezug auf die Ausrufung von Pandemien zu gewinnen und die globale Verteilung von pharmazeutischen »Lösungen« wie Tamiflu, Impfstoffen und anderen Produkten anzuführen. Konteradmiral Khan ließ es sich nicht nehmen, die Zuhörer daran zu erinnern, dass die Weltgesundheitsorganisation bis zum 8. November 2009 mehr als 503.000 angeblich bestätigte »Fälle« von H1N1 und mindestens 6.260 Grippetote gemeldet hat. Er nannte Schlüsselfaktoren für das Auftreten der Grippe, darunter »mikrobielle Anpassung, sich verändernde Ökosysteme, internationaler Reiseverkehr und Handel sowie die Anfälligkeit des Menschen für Infektionen«.

Auch hier steht der Tier- und Zoonoseaspekt im Mittelpunkt. Dr. Khan betonte, wie wichtig es sei, »das Auftreten von Krankheiten an der Schnittstelle zwischen Tieren, Menschen und Umwelt zu erkennen und zu bekämpfen«. Er rief auch dazu auf, »über den Menschen hinauszuschauen, um die Möglichkeiten der Krankheitserkennung, -bekämpfung und -prävention zu erweitern«.

Dr. Khan skizzierte fünf Schritte für den Erfolg dieses Unternehmens, die alle darauf abzielen, die Zentralisierung von Macht und Autorität im Zusammenhang mit neuen angeblichen Pandemien zu festigen:

  • Führung: Schaffung einer globalen Initiative für gezielte One-Health-Aktivitäten
  • Investitionen: Entwicklung eines weltweiten Überwachungs- und Reaktionssystems
  • Integration: Entwicklung von Diagnoseplattformen für den Einsatz bei Menschen, Tieren und in der Umwelt
  • Forschung: Entwicklung neuer Instrumente zur Identifizierung von Krankheitserregern und Ansätze zur Integration von Informationssystemen
  • Respektvolle Partnerschaften: Sicherung sektorübergreifender Partnerschaften in den USA und im Ausland

Es ist schwer zu leugnen, dass diese globalistische Konferenz bereits vor 13 Jahren einen Plan für eine Agenda ausgearbeitet hat, die 2020 voll aktiviert wurde.

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Die Mitglieder der One Health Initiative Task Force, die Teil der One Health Commission waren, wurden inzwischen in die CDC integriert und sind zum US Center for Disease Control (CDC) One Health Office geworden

Das One Health Office der US-amerikanischen Zentren für Seuchenkontrolle hat die Federführung für alle One Health-Aktivitäten der Behörde im In- und Ausland übernommen. Es wurde 2009 gegründet und war das erste offizielle One-Health-Büro in einer etablierten US-Bundesbehörde. Heute ist das Büro im National Center for Emerging and Zoonotic Infectious Diseases (NCEZID) der CDC in Atlanta untergebracht.

Als Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit hat das One Health Office auch die Aufgabe, den »One Health«-Ansatz zu fördern und das Bewusstsein für die Rolle der CDC bei One Health in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt zu stärken.

Es drängen sich bereits einige Fragen auf, insbesondere wenn man die an dieser Initiative beteiligten US-Partner (USDA, CDC, FDA, NIEHS, USAID) betrachtet und mögliche Synergien zwischen der One-Health-Agenda und der Covid-19-Pandemie in Betracht zieht, aber auch die One-Health-Koalitionspartner wie das US-Verteidigungsministerium (DOD) und seine Unterbehörden, die Defense Threat Reduction Agency (DTRA), die etwa 30 Biolabore in der Ukraine und 300 weitere ähnliche Einrichtungen auf der ganzen Welt finanzieren, ganz zu schweigen von ihrer finanziellen Unterstützung für Unternehmen wie Ecohealth Alliance und Metabiota, die in meinem früheren Artikel »Pentagon-Ukraine Bio Labs: Die Hunter-Biden-Verbindungen« näher beschrieben wurden.

Wie bereits erwähnt, wurde das 2004 in New York abgehaltene One World, One Health-Symposium von der Wildlife Conservation Society vorgeschlagen, deren Veterinärprogramm von Dr. William B. Karesh geleitet wurde. Er ist derzeit Leitender Vizepräsident für Gesundheit und Politik bei keinem Geringeren als der Ecohealth Alliance, einem Unternehmen, das seinen Anteil an kontroversen Studien hatte, zusammen mit Fauci und NIH-finanzierten Forschungs-und Entwicklungs-Programmen auf der ganzen Welt, vor allem in China am Wuhan Institute of Virology. Das umstrittene Bioüberwachungsunternehmen EcoHealth unter der Leitung von CEO Peter Daszak stand im Verdacht, mit Shi Zhengli, einer führenden chinesischen Virologin, die auch als »Fledermausdame« bekannt ist, angeblich gefährliche Forschungsarbeiten zum »Funktionsgewinn« an Viren durchzuführen.

Es wird angenommen, dass Dr. William Karesh den Begriff »One Health« im Jahr 2003 geprägt hat, und seine Reise seither auf dem One Health-Zug war nichts weniger als spektakulär. Er ist Präsident der Welt-Tiergesundheitsorganisation (OIE) und leitet deren Arbeitsgruppe für Wildtierkrankheiten. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der International Union for the Conservation of Nature (IUCN) und ihrer Wildlife Health Specialist Group, einem Netzwerk von Wildtier- und Gesundheitsexperten aus aller Welt. Dr. Karesh ist auch Mitglied des WHO-Expertengremiums für internationale Gesundheitsvorschriften, das sich mit der Schnittstelle zwischen Mensch und Tier und der Gesundheit von Wildtieren befasst. Dr. Karesh war auch für das Emerging Pandemic Threats (EPT)-Programm sowie als Partner für das Bioüberwachungsprogramm PREDICT-2 von USAID tätig.

Um meine eigene Position zu verdeutlichen, behalte ich mir eine ernsthafte Skepsis gegenüber vielen der weit verbreiteten Annahmen bezüglich der Behauptungen zur Funktionserweiterung (Gain of Function, GOF) und ihrer theoretischen Grundlage vor, die von zahlreichen Medien und Politikern als Antwort auf all unsere unbeantworteten Fragen bezüglich der angeblichen »Ursprünge von Covid« angepriesen wird. Ich befürworte jedoch eine weitere offene Debatte zu diesem Thema.

»One Health« – eine totalitäre Vision?

Obwohl sich One Health in den letzten 15 Jahren in den Biowissenschaften, der Veterinärmedizin und den biomedizinischen Wissenschaften etabliert hat, wird es von der Öffentlichkeit noch immer nicht wahrgenommen, was der Grund für die Zusammenstellung der in diesem Artikel enthaltenen Forschungsergebnisse ist.

Eines ist sicher: Die One-Health-Kommission scheint die Entwicklung der COVID-19-Pandemie sehr genau zu verfolgen und empfiehlt nun dringend, den One-Health-Ansatz weltweit umzusetzen. Wenn Sie sich die Zeit nehmen, den Links auf der Website der One Health Commission zu folgen, werden Sie eine Fülle von Informationen finden, die die Rolle von One Health bei der COVID-19-Pandemie und vieles mehr erklären.

Sie werden auch erfahren, wie in Irland ein One-Health-Team zusammengestellt wurde, um bei der Parametrisierung komplexer mathematischer und ressourcenbezogener Modelle zu helfen, und wie in New South Wales, Australien, staatliche Behörden »mit Tierärzten und Epidemiologen zusammenarbeiteten, um das Wissen über Krankheitsausbrüche, das Fachwissen und die technischen und unterstützenden Strukturen für die Anwendung auf den COVID-19-Notfall zu nutzen«.

Sie werden auch erfahren, wie das afrikanische One-Health-Universitätsnetzwerk Mitglieder verschiedener Gesundheitseinrichtungen und Universitäten aus acht Ländern zusammenbrachte, um eine virtuelle Plattform für den Wissensaustausch über COVID-19 zu schaffen und so die globale Reaktion zu unterstützen.

Wie nicht anders zu erwarten, spielen epidemiologische Computermodelle auf diesen Plattformen für den Wissensaustausch eine große Rolle. Es handelt sich dabei um dieselbe Art von Modellen, die von Epidemiologen wie Neil Ferguson vom Imperial College an Regierungen verkauft wurden, der die voraussichtliche Zahl der COVID-Toten im Frühjahr 2020 maßlos übertrieben hatte. Es waren diese aufgeblähten Modelle mit ihren imaginären Voraussagen, die zur Rechtfertigung von Massenquarantänen und anderen schädlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verwendet wurden.

Die Hauptakteure hinter der »One Health Plattform«

Wie Sie im PDF-Dokument zur Geschichte der One Health Commission aus dem Jahr 2015 nachlesen können, wurde sie eingeladen, sich an der Internationalen One-Health-Plattform-Stiftung zu beteiligen. Die Milliardenfrage lautet hier natürlich: Was ist die One-Health-Plattform-Stiftung und wer steckt dahinter?

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Die One-Health-Plattform (auch hier zu sehen unter www.onehealthplatform.com) wurde 2015 gegründet und beschreibt sich selbst als »wissenschaftliches Ressourcenzentrum und Drehscheibe für Interessenvertreter im Bereich One Health«. Sie behauptet, eine autonome, gemeinnützige Organisation zu sein, und wird vom World One Health Congress als der größten »One Health«-Veranstaltung des Jahres für Experten und Forscher aus der ganzen Welt begleitet, die in ihrem One Health Outlook veröffentlicht wird, einer offiziellen Zeitschrift, die »die Zusammenarbeit, die Verbindung und den schnellen Austausch von Informationen in allen für One Health relevanten Forschungsbereichen durch Open-Access-Publikationen fördern soll.«

Der Vorstand der One Health Platform besteht aus Professor Ab Osterhaus, der durch seine Arbeiten zu SARS1 und H5N1, dem mutmaßlichen Erreger der Vogelgrippe, weltweit bekannt ist, Professor John Mackenzie und Professor Chris Vanlangendonck. (Quelle)

Im Laufe meiner Nachforschungen ergaben sich einige wichtige Hinweise, die mich in meiner Überzeugung bestärkt haben, dass die One-Health-Plattform und ihre Publikation One Health Outlook mir tatsächlich die richtige Richtung weisen würden, um herauszufinden, wer sonst noch hinter dieser globalisierten Operation steckt. Die Tatsache, dass Personen wie Christian Drosten (Autor des problematischen RT-PCR-»Goldstandard«-Tests für die WHO), Peter Daszak (CEO EcoHealth Alliance) und William Karesh (DVM, EcoHealth Alliance) dem Redaktionsausschuss des One Health Outlook angehören, motivierte mich natürlich, weiter zu recherchieren.

Der One Health Outlook wird von Chefredakteur Ab Osterhaus PhD, Forschungszentrum für neu auftretende Infektionen und Zoonosen, Deutschland an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, bekannt als TiHo, geleitet, der Mitglied des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) ist, unter dessen Dach rund 150 Wissenschaftler aus 27 Institutionen an sieben Standorten zusammenarbeiten.

Hier ein Video von Ab Osterhaus, auch bekannt als »Dr. Grippe«, in seiner Eigenschaft als wissenschaftlicher Berater der Artemis One Health Foundation in den Niederlanden. Albert Osterhaus ist kein kleiner Fisch und sein Name taucht immer wieder in Korruptionsskandalen auf, wie z. B. im berüchtigten Skandal um die »Mexikanische Grippe«.

Video: Ab Osterhaus – Artemis One Health Foundation:

 

Osterhaus gehört zu den führenden One-Health-Wissenschaftlern, die die höchst umstrittene »Spillover-Theorie« propagieren, die besagt, dass der Mensch immer dann, wenn er weiter in die Natur eingreift und in das Gebiet von Tieren vordringt, mit neuen und exotischen Mikroben in Berührung kommt, die dort leben und manchmal auf »zoonotische« Weise über die Artengrenzen springen, wo sie angeblich mutieren und Krankheiten verursachen. Stimmt das? Obwohl sie derzeit als Grundlage für den gesamten globalen Apparat dient, den wir bereits aufgezeigt haben, und in Kreisen der Mainstream-Virologie als Konsens gilt, ist die Theorie immer noch höchst umstritten und stellt möglicherweise nicht die globale Bedrohung dar, als die sie ausgegeben wird.

Ich war überrascht (oder vielleicht auch nicht), als ich herausfand, dass die One Health Plattform im Jahr 2015 auch als Unternehmen unter der Leitung von Ab Osterhaus registriert war, eingetragen in 35 22nd St East, Saskatoon, Saskatchewan, S7K 0C8, Kanada, und in No1 Zevensterstraat, Laarne, Flandern, 9270 in Belgien, dem Land, in dem der Europäische Rat seinen Hauptsitz hat. Wir werden später sehen, warum dies wichtig sein könnte.

One Health: eine doch nicht so gemeinnützige Organisation

Es ist unmöglich, die One Health Plattform zu beschreiben, ohne die International One Health Coalition (IOHC) zu erwähnen, eine Kooperationspartnerschaft zwischen der One Health Platform und bestehenden internationalen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen und Institutionen.

Die IOHC erhebt den Anspruch, das One Health-Konzept zu stärken, indem die Koalitionspartner einen Rahmen für Informationsaustausch, Zusammenarbeit und Sensibilisierungsmaßnahmen schaffen. Durch die International One Health Coalition baut die Stiftung eine globale Gemeinschaft von One-Health-Akteuren auf, zu denen die Defense Threat Reduction Agency (DTRA) des Pentagon, die Bill and Melinda Gates Stiftung, die US-Seuchenbehörde (CDC) und viele andere gehören.

»One Health« wird von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gefördert

Während der 75. Weltgesundheitsversammlung, die vom 22. bis 28. Mai 2022 in Genf (Schweiz) stattfand, fügte der französische Präsident Emmanuel Macron eine kurze Bemerkung zu One Health ein, und wie ich diesen Präsidenten kenne, war das kein Zufall. Es war sicherlich eine verschlüsselte Botschaft an die Entscheidungsträger der globalen Gesundheitspolitik, die bestätigte, dass One Health auf dem richtigen Weg ist und vollständig in die neue Struktur der globalen Gesundheitssicherheitspolitik integriert werden sollte. Dies ist ein großer Schritt, insbesondere zu einem Zeitpunkt, an dem der Europäische Rat und die WHO einen Vertrag über Pandemieprävention, -vorsorge und -bekämpfung aushandeln. Sehen Sie das vollständige Video hier.

Emmanuel Macron treibt die One-Health-Agenda auf der 75. Weltgesundheitsversammlung voran:

 

Am 1. Januar 2021 wurde die ehemalige französische Regierungsbehörde ANRS (neu auftretende Infektionskrankheiten) in eine autonome Einrichtung unter dem Dach einer anderen französischen Behörde, Inserm, umstrukturiert. Diese neue, unabhängige Einrichtung wurde mit dem Auftrag versehen, die Forschung zu verschiedenen Infektionskrankheiten wie HIV/AIDS, Virushepatitis, Geschlechtskrankheiten und Tuberkulose sowie zu einer Vielzahl neu auftretender Atemwegsinfektionen wie Covid-19, virale hämorrhagische Fieber, Arboviren und vielen anderen zu finanzieren, zu koordinieren und zu leiten. Die französische Regierung stützte sich bei der Reaktion auf Krisen im Zusammenhang mit neu auftretenden Krankheiten auf die ANRS und auf das wissenschaftliche Konsortium REACTing und dessen Fachwissen. Beide Organisationen fusionierten schließlich im Dezember 2020, behielten aber das Akronym ANRS bei.

Zu den internationalen Partnern von ANRS gehören die Bill and Melinda Gates Stiftung, das NIH/NIAID (National Institute of Allergy and Infectious Diseases) von Dr. Anthony Fauci, die WHO und das DZIF (Deutsches Zentrum für Infektionsforschung), um nur einige zu nennen (eine vollständige Liste finden Sie hier). Es ist wichtig, zu erwähnen, dass alle diese Organisationen maßgeblich daran beteiligt waren, das weltweite COVID-19-Impfprogramm voranzutreiben.

Das ANRS ist auch der Sponsor zahlreicher therapeutischer Studien. Sie zielen hauptsächlich darauf ab, neue therapeutische Strategien wie Impfstoffe zu bewerten. Infolgedessen arbeitet das ANRS mit den größten transnationalen Pharmaunternehmen zusammen.

Während die ANRS internationale Partnerschaften aufbaute und sich dabei auf die Gesundheit von Mensch und Tier sowie die Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt konzentrierte, bereitete die Agentur die Antwort auf die wissenschaftlichen Herausforderungen durch neu auftretende Krankheiten vor und wurde dem Ministerium für Hochschulbildung, Forschung und Innovation sowie dem Ministerium für Solidarität und Gesundheit unterstellt. Die ANRS wird von keinem Geringeren als Dr. Yazdan Yazdanpanah geleitet, der sowohl in Frankreich als auch in der WHO eine Schlüsselfigur und einflussreiche Persönlichkeit im Zusammenhang mit COVID 19 ist.

In Frankreich wurde das Medikament Chloroquin unter Androhung staatlicher Sanktionen und strafrechtlicher Verfolgung durch die Ärztekammer oder die Gerichte verboten, ebenso wie die Freiheit, jede andere Behandlung in Betracht zu ziehen. Dies ist auf die intensive Lobbyarbeit des ANRS durch Inserm und seine Aviesan-Partner (Partner in Afrika, Asien und Polynesien), einschließlich des Pasteur-Instituts, zurückzuführen, die sich aktiv für folgende Themen einsetzen: H5N1- und H1N1-Grippe, SARS, Mers-Co, Chikungunya, Ebola und Zika-Impfstoffe. Solche offensichtlichen Interessenkonflikte sind in Frankreich ein großes Problem und das Thema ist immer noch ein Tabu.

Video-Präsentation von Aviesan:

 

Es wird vermutet, dass INSERN, ANRS und seine AVESIAN-Partner am französischen Rat für die Verteidigung der öffentlichen Gesundheit teilgenommen haben, der für die Koordinierung der nationalen Krisenpolitik zu COVID-19 und der damit zusammenhängenden Sitzungen unter dem strengen Schleier der Geheimhaltung durch den Verteidigungs- und Nationalen Sicherheitsrat zuständig ist, der wiederum die Krisenentscheidungen im öffentlichen Gesundheitswesen verantwortet. Dies wird im nationalen Sicherheitsapparat der USA als »Need to Know Basis« bezeichnet.

Darüber hinaus ist Prof. Yazdan Yazdanpanah auch das Mitglied des französischen Covid-19-Wissenschaftsausschusses mit den meisten deklarierten Interessenkonflikten, und dennoch nimmt er eine Führungsrolle bei der Pandemievorsorge und -bekämpfung in Frankreich und auf dem internationalen Parkett ein.

Es ist besorgniserregend, zu sehen, dass alle Akteure der »globalen Pandemie«-Reaktion auf COVID-19 für One Health werben, insbesondere wenn man weiß, dass sie von Pharmariesen wie Gilead Sciences, Pfizer, Johnson & Johnson, MSD und unter aktiver Beteiligung von Jérôme Salomon, Frankreichs Generaldirektor für Gesundheit (DGS), finanziert wurden.

Auf dieser Tagung der französischen Veterinärakademie mit dem Titel »Coronavirus & Covid 19« im Jahr 2020 diskutieren Dr. Stéphane de la Roque, Teamleiter des One-Health-Teams für Notfallvorsorge und Internationale Gesundheitsvorschriften (IHR) bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), und der Generaldirektor des ANRS, Prof. Yazdan Yazdanpanah, über die Notwendigkeit eines globalen »One-Health«-Systems.

Ich vertrete daher die Auffassung, dass One Health im Rahmen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV/IHR) der WHO und damit bei der Bewältigung der Pandemie COVID-19 und natürlich auch bei allen künftigen Pandemien eine strategische Rolle gespielt hat und weiterhin spielen wird. All dies weist unweigerlich in die Richtung des vorgeschlagenen WHO-Pandemievertrags und der Reformen der Internationalen Gesundheitsvorschriften, die derzeit im Europäischen Rat und in der WHO verhandelt werden, wo One Health den Arbeitsrahmen für eine neue Ebene der globalen Governance bilden wird.

Wir erinnern uns an eine Sondersitzung der Weltgesundheitsversammlung (WHA), die Ende 2021 einberufen wurde, um die Ausarbeitung eines WHO-Übereinkommens, einer Vereinbarung oder eines anderen internationalen Instruments zur Pandemievorsorge und -bekämpfung sowie eines so genannten »Pandemievertrags« zu prüfen. Dieser Vertrag wurde ebenso in Erwägung gezogen wie eine Reform der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV/IHR) als wichtigstes Instrument, das die WHO bei der angeblichen Verhütung und Eindämmung künftiger Pandemien noch weiter ermächtigt. Dies ist nur ein weiterer »Blankoscheck« für die WHO und ihre bekannten Sponsoren wie Bill Gates und andere, um die Souveränität der Nationen zu missbrauchen und ihre demokratischen Prozesse zu umgehen, um ein zentralisiertes, von oben nach unten verordnetes globales »Public Health«-Regime durchzusetzen.

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Im folgenden Dokument (die erste Seite ist ins Englische übersetzt) finden Sie die Erklärung von Prof. Yazdan Yazdanpanah über den möglichen Interessenkonflikt mit Pharmaunternehmen. Das Originaldokument kann auf der Website des französischen Gesundheitsministeriums eingesehen werden.

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Auf dem Bild unten sind der GloPID-R-Vorsitzende Prof. Yazdan Yazdanpanah und der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, gemeinsam bei der Eröffnung des Globalen Forschungs- und Innovationsforums zu sehen. Prof. Yazdanpanah ist auch Experte bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der Mann ist überall.

Seit seiner Gründung im Jahr 2013 hat GloPID-R, ein internationales Netzwerk wichtiger Organisationen zur Forschungsförderung, das eine schnelle und wirksame Reaktion auf den Ausbruch von Infektionskrankheiten ermöglichen soll, seine Mitgliederzahl stetig erhöht. Heute umfasst es 32 Mitglieder weltweit. Von Gates finanzierte Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation, die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) sowie die European & Developing Countries Clinical Trials Partnership (EDCTP) sind ebenfalls aktiv an dem Netzwerk beteiligt.

Im Jahr 2021 unterzeichneten die Afrikanische Union (AU) über die African Centres for Disease Control and Prevention (African CDC) und die European and Developing Countries Clinical Trials Partnership (EDCTP) eine Übereinkunft mit dem Ziel, »einen Rahmen zu schaffen, der als solide Grundlage für die Zusammenarbeit bei der Verwirklichung ihrer gemeinsamen Ziele dient, um ein neues Paradigma zu fördern und neue Trends in der globalen Gesundheit« voranzutreiben. Die Übereinkunft umfasst die Forschung im Bereich der öffentlichen Gesundheit, die Umsetzung des One-Health-Ansatzes und das Datenmanagement.

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Ich möchte Ihnen noch einen Hinweis geben, denn ich könnte wahrscheinlich noch einige Seiten über Prof. Yazdan Yazdanpanah und seine Verbindungen zum One Health Global Network und zum Big-Pharma-Industriekomplex schreiben. Hier sehen wir ihn, wie er die Errungenschaften von dreieinhalb Jahren EU-JAMRAI, der Gemeinsamen Aktion der Europäischen Union zur Bekämpfung der Resistenz gegen antimikrobielle Mittel (AMR), und ihre Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung der One-Health-Politik als Partner des Europäischen One-Health-Programms (OHEJP) zusammenfasst.

Die ANSES, die französische Agentur für Lebensmittel, Umwelt und Arbeitsschutz, ist ebenfalls federführend bei den Bemühungen um das One Health-Konzept. Das zeigt sich insbesondere in der Beteiligung der Agentur an zwei Kooperationsprojekten zu diesem Thema.

Das erste, das Projekt »One Health – major area of interest (DIM)«, das von der Region Ile-de-France von 2017 bis 2021 finanziert wird, bringt zahlreiche Forschungsteams für Tier- und Humangesundheit in der Region zusammen.

Die Agentur spielt eine zentrale Rolle bei der Koordinierung des gemeinsamen europäischen Programms One Health (EJP) von 2018 bis 2023, bei dem die ANSES das Projekt koordiniert und eng mit dem belgischen Partner Sciensano bei der Koordinierung der wissenschaftlichen Aktivitäten des Programms zusammenarbeitet. Die Forschungsteams der ANSES-Labore sind an 17 der 23 im Rahmen des EJP ausgewählten Forschungsprojekte beteiligt.

Das Nationale Forschungsinstitut für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt (INRAE) ist eine weitere führende Forschungseinrichtung in Frankreich mit einem eindeutigen Schwerpunkt auf One Health. Das INRAE behauptet von sich, das erste Forschungsinstitut der Welt zu sein, das sich auf die interdependenten Bereiche Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt spezialisiert hat. Dies ist der Grund, warum diese französische Regierungsbehörde Forschung betreibt und Projekte mit einem »One Health«-Ansatz durchführt und gleichzeitig interdisziplinäre Forschung auf europäischer, aber auch auf internationaler Ebene entwickelt.

CIRAD ist eine französische Organisation für landwirtschaftliche Forschung und Zusammenarbeit, die sich für die nachhaltige Entwicklung der tropischen und mediterranen Regionen einsetzt. Eine weitere französische Agentur, die sich intensiv mit der Förderung von One Health befasst, wie Sie auf ihrer Netzseite lesen können: »Das ›One Health‹-Konzept muss institutionalisiert werden, um neue Epidemien auf globaler Ebene zu verhindern.« Jetzt fängt es wirklich an, mehr wie eine Sekte auszusehen, mit all ihren gut einstudierten Mantras.

Da ich in Frankreich lebe, hatte ich Gelegenheit, den wissenschaftlichen Ausschuss zu beobachten, der die französische Regierung während der COVID-19-Pandemie beriet, und ich muss sagen, dass er sehr verwirrend war und seine Empfehlungen oft weit von wissenschaftlichen Fakten entfernt waren, um es vorsichtig auszudrücken. Der Ausschuss gab schließlich seine Stellungnahme zu One Health ab (siehe nachstehendes Dokument), die am 8. Februar 2022 an die nationalen Behörden übermittelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

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Bis heute ist ein großer Teil der französischen Bevölkerung sehr skeptisch gegenüber der COVID-19-Pandemie und den Ursprüngen von SARS-CoV-2, ganz zu schweigen von den Libertizidmaßnahmen, die aus dieser Gesundheitskrise abgeleitet wurden.

Ich denke, wir wollen einfach nur wissen, warum sich unsere Regierung so sehr auf One Health und zoonotische Angelegenheiten konzentriert, insbesondere mit der Ankündigung neuer Maßnahmen gegen das »neue Virus«, das als Affenpocken-Virus bekannt ist. In einer Pressemitteilung hob die neue Leiterin des französischen Gesundheitsministeriums, Brigitte Bourguignon, die Anstrengungen hervor, die unternommen wurden, um Präventivmaßnahmen und Pläne zur Bekämpfung der »Affenpocken« in Übereinstimmung mit den Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO zu ergreifen. Da haben wir es wieder …

Das plötzliche Auftauchen oder Wiederauftauchen eines Virus, scheint vielen verdächtig, die sich wieder einmal verschaukelt fühlen.

Die One-Health-Ökonomie: Globales Kommando und Kontrolle

Aus meinen Recherchen geht klar hervor, dass One Health eine Plattform ist, die von den verschiedenen öffentlich-privaten Partnerschaften und Interessengruppen der Globalisten genutzt wird, um die ständige Bedrohung durch Virenausbrüche und »mögliche Pandemien« aufrechtzuerhalten und zu bewältigen. One Health mag zwar auch als Lobbyinstrument von der Industrie genutzt worden sein, wurde aber zweifellos von den Globalisten völlig vereinnahmt, um eine Reihe von Notfallmaßnahmen sowie künftige globale Impfungen zu rechtfertigen und, was noch wichtiger ist, die Bevölkerung weltweit zu zwingen, ihre Freiheiten nach und nach aufzugeben. Aber es steckt mehr dahinter …

Sie wollen, dass wir uns ängstlich, aber auch schuldig fühlen. Hier kommt die berühmt-berüchtigte Erzählung vom Klimawandel ins Spiel und die Rolle, die die Bevölkerung bei der Zerstörung des Gleichgewichts der biologischen Vielfalt und ihrer Ökosysteme gespielt haben könnte, wodurch endlose »Spillover«-Theorien entstehen, die im Laufe der Zeit natürlich das übergeordnete Ziel in all dem realisieren – nämlich eine sehr lukrative One-Health-Ökonomie.

Man könnte sagen, dass die One-Health-Agenda sicherlich dazu beiträgt, die Menschen dazu zu bewegen, ein völlig neues globales Paradigma zu akzeptieren, das die Gesellschaft dazu zwingt, unter neuen, strengen Kontrollen zu leben – etwa wenn der Europäische Gesundheitspass zum neuen digitalen Ausweis wird. Hier fügt sich One Health in die neue bargeldlose digitale Wirtschaft ein, die von der Koryphäe des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, und anderen Technokraten beschrieben wurde. Bedenken Sie, dass die von ihnen sorgfältig aufgebauten One-Health-Imperative nun den moralischen und ethischen Imperativ liefern, der notwendig ist, um das neue digitale Geld- und Gesundheitspass-System international zu etablieren.

Wenn Sie dachten, die Globalisten hätten schon genug Kontrolle, dann irren Sie sich, denn sie scheinen alles kontrollieren zu wollen, einschließlich unserer Konsumgewohnheiten, unserer Bewegung im Raum, unserer Gesundheit, unserer Fähigkeit, finanzielle Transaktionen durchzuführen, und sogar das, was wir essen. Diese kurze Liste ist leider bei weitem nicht vollständig.

Fortsetzung: Wem dient One Health?

Originalveröffentlichung: 21stcenturywire.com


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