Eine Anklageschrift

Zuletzt aktualisiert am 9. Dezember 2023.

Man benötigt moralische Maßstäbe, die nicht in diesseitigen Interessen verwurzelt sind, um angesichts der in den letzten Jahren aufgetürmten Lügengebirge nicht zu verzagen. Und einer durch Lebenserfahrung gestählten Urteilskraft, um sie zu durchschauen. Der Allgemeinmediziner Gunter Frank legt mit seinem neuen Buch Das Staatsverbrechen eine Anklageschrift vor, die von beidem zeugt. Im Resonanzraum einer harthörigen Öffentlichkeit, deren Fundament die Realitätsverweigerung ist, wird sie vermutlich kaum die ihr gebührende Beachtung finden. Das dürfte dem Autor als streitbarem Kritiker des medizinisch-industriellen Komplexes und Verfasser des Buches »Der Staatsvirus« bewusst sein, was ihn jedoch nicht daran hindert, nachzulegen, denn seiner Auffassung nach ist die Corona-Krise erst vorbei, »wenn die Verantwortlichen vor Gericht stehen«.

Staatsverbrechen – Eine Anklageschrift

Gunter Frank: Das Staatsverbrechen. Warum die Corona-Kirse erst dann endet, wenn die Verantwortlichen vor Gericht stehen

Laut Frank spielte das »Staatsverbrechen«, das sich um ein Virus und seine Bekämpfung entrollt hat, auf vier Schauplätzen: den »Verbrechenskomplexen« Lockdown, Krankenhaus, Virusursprung und Impfkampagne, wobei letztere in drei Unterkomplexe zerfällt: den »Hype«, das »Menschheitsexperiment« und den »Impfzwang«.

Wirklichkeitsbeweise

Die Grundlage seines Plädoyers bilden drei »Wirklichkeitsbeweise«, die zeigen, dass durch die »neue Corona-Infektion« zu keinem Zeitpunkt eine »außergewöhnliche medizinische Situation« für die deutsche Gesellschaft drohte. Seit dem seuchenpolitischen Schwenk im März 2020, wurden alle putschartigen Einschränkungen der von der Verfassung garantierten Grundrechte stets mit dem Argument gerechtfertigt, es drohe eine »Überlastung des Gesundheitssystems«. Im Rückblick auf drei Jahre »Pandemie« widerlegt die empirische Wirklichkeit ihre Fiktion. Weder die Krankenhausbelegung, noch das Sterbegeschehen in den Coronajahren zeugen von einer medizinischen Notsituation – ebensowenig wie ein Ländervergleich. Im Jahr 2020 herrschte eine historische Unterbelegung der deutschen Krankenhäuser. Das geht aus einer Untersuchung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die bereits im April 2021 veröffentlicht wurde. Darin heißt es über die Bettenbelegung, sie sei 2020 auf einen »Allzeittiefpunkt von 67,3% (68,6% auf den Intensivstationen)« gefallen. Davon nahmen laut Leibniz-Institut 2% aller Betten bzw. knapp 4% der Intensivbetten COVID-19-Patienten in Anspruch. Zur Zeit der Winterwelle 2020/21 stieg Belegung durch COVID-Patienten auf knapp 5%. Aus den Abrechnungsdaten des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) ergeben sich sogar noch niedrigere Belegungszahlen, die seit dem März 2022 durch eine Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss im Bundestag bekannt sind. Trotz rund 111.000 Covid-19-Fällen wurden 2020 über 2,5 Millionen Patienten weniger stationär behandelt als 2019. Und trotz rund 276.000 Covid-19-Fällen im Jahr 2021 wurden über 2,5 Millionen Patienten weniger stationär behandelt. Aus den InEK-Daten ergibt sich sogar ein noch niedrigerer prozentualer Anteil von Covid-Patienten als vom Leibniz-Institut errechnet: 0,7 Prozent im Jahr 2020 und 1,7% im Jahr 2021. Dasselbe Bild bei den Intensivbelegungen: 2020 und 2021 lagen deutlich weniger Patienten auf Intensivstationen als 2019. Der Anteil der Covid-Patienten betrug 2020 1,3% und 2021 ca. 3,6%. Die Erhöhung im Jahr 2021 mag auch durch die Meldepraxis bedingt sein, die Frank zufolge der »organisierten Kriminalität« zuzurechnen ist. Der vielbeschworene Corona-Tsunami trat weder 2020 noch 2021 in deutschen Krankenhäusern ein. Über die historische Unterbelegung war das Bundesgesundheitsministerium seit April 2021 offiziell informiert, entwarnt wurde die Bevölkerung jedoch nicht – im Gegenteil.

Den Einwand, vermutlich seien die meisten Infizierten bereits vor Einlieferung ins Krankenhaus gestorben, widerlegt ein Blick auf das Sterbegeschehen. Aus ihm ergibt sich der zweite Wirklichkeitsbeweis gegen die Behauptung, bei SARS-CoV-2 habe es sich um eine außergewöhnliche Pandemie gehandelt. Auch das Sterbegeschehen führte zu keiner außergewöhnlichen Situation in Deutschland. Laut RKI starben 2020 ca. 33.000 Menschen an Covid, 2021 ca. 79.000 und 2022 ca. 48.000. Etwa 85% davon waren über 70. Das Covid-Durchschnittssterbealter betrug 83 Jahre und lag damit über der durchschnittlichen Lebenserwartung von ca. 81 Jahren. »Mit einem durchschnittlichen Sterbealter von 83 dürfte Covid-19 zu den Todesursachen mit der längsten Lebenserwartung gehören«, so Frank. Weiterhin ungeklärt ist dabei die Frage, wie viele Menschen »an« oder bloß »mit« Covid verstorben sind, da auf die genauere Untersuchung, z.B. durch regelmäßige Autopsien, keinerlei Wert gelegt wurde. Der Autor geht von etwa 50% falsch deklarierten Covid-Todesdiagnosen ab Sommer 2021 und von 90% ab der Omikronwelle im Frühjahr 2022 aus.

Was die Sterblichkeit der Jahre 2020 bis 2022 anbetrifft, so beruht die vom statistischen Bundesamt gemeldete Auffälligkeit auf »willkürlicher Gruppenzusammenlegung«: Legt man Jahre mit niedrigster Sterblichkeit (2016 und 2019) zugrunde, erscheint 2020 als außergewöhnliches Sterbejahr. Bezieht man die letzten zehn Jahre ein, erscheint 2020 als Jahr mit der drittniedrigsten Sterblichkeit, 2021 als Jahr mit der vierthöchsten Sterblichkeit. Den Unterschied machten 2021 allerdings die mittleren Altersgruppen, die plötzlich das höchste Sterbegeschehen der letzten zehn Jahre aufwiesen, das in der zweiten Jahreshälfte begann. Da die Sterbezahlen wegen Covid in dieser Altersklasse weiterhin sehr gering waren, kann es nicht am Virus gelegen haben. Woran dann? Massiv stieg die Sterblichkeit im Jahr 2022 an, zwischen 4 und 20 Prozent. Durch Corona oder die Demographie lässt sich der Anstieg nicht erklären.

Nicht nur in Deutschland, auch in vielen anderen Ländern stieg die Sterblichkeit 2022 um bis zu 16%. Gleichzeitig gingen die Covid-Todeszahlen jedoch zurück. Die Ursachen müssen woanders gesucht werden. Wo, wird in einem späteren Kapitel geklärt.

Schließlich zeigt auch der Ländervergleich, dass die massiven Eingriffe in die Grundrechte, die in vielen Ländern erfolgten, mit dem Argument eines Gesundheitsnotstands nicht zu rechtfertigten waren. Das National Bureau of Economic Research veröffentlichte im April 2022 einen umfassenden Vergleich der in den 50 amerikanischen Bundesstaaten ergriffenen Maßnahmen. Untersucht wurden die Variablen Gesundheits-, Wirtschafts- und Bildungsentwicklung. Die Strenge von Lockdowns hatte keinerlei Einfluss auf die Covid-Sterblichkeit. Die stark voneinander abweichenden Maßnahmen der 50 Staaten übten keinen relevanten Einfluss auf das Infektionsgeschehen aus. In liberalen Staaten blieb die prophezeite Katastrophe aus; frappierend ist der Vergleich zwischen South und North Dakota. Das ob seiner Nachlässigkeit viel gescholtene Schweden behielt am Ende Recht. Zwar bewegte es sich mit seinen Todeszahlen zu Anfang im oberen Drittel der europäischen Länder mit strengen Lockdowns, es wies aber auch mit 86 Jahren das höchste Durchschnittstodesalter auf. Nachdem der Infektionsschutz in Pflegeheimen verbessert worden war, sanken die schwedischen Covid-Todeszahlen ins untere europäische Drittel. Laut Feststellung der WHO im Mai 2022 schnitt Schweden bezüglich der Todeszahlen besonders gut und Deutschland besonders schlecht ab. Die Behauptungen mancher Politiker oder Ärztefunktionäre, Deutschland sei Dank seiner strikten Maßnahmen besonders gut durch die Pandemie gekommen, »sind schlicht falsch«. Ein relevanter Einfluss von »Schutzmaßnahmen« auf die Infektions- und Todesraten lässt sich nicht nachweisen; sie sind also auch nicht durch einen solchen zu rechtfertigen. Nicht nur bot die Realität keinerlei Begründung oder Rechtfertigung für die in der Geschichte der Bundesrepublik einzigartigen Verfassungsverstöße der Exekutive, für all die Grundrechtseinschränkungen ohne relevanten Grund und die mit ihnen zusammenhängende, hemmungslose Diffamierung und Verfolgung eines Teils der Bevölkerung, der sich gegen den Entzug seiner Rechte zur Wehr setzte. Die unbegründeten Schutzmaßnahmen waren vielmehr geeignet, erst jene Realität zu schaffen, die sie angeblich verhindern sollten.

»Schutzmaßnahmen«

Dass es sich bei all dem, was mit dem Anglizismus »Lockdown« zusammengefasst wird, um einen »Verbrechenskomplex« handelt, ergibt sich laut Frank aus der Betrachtung der verheerenden Folgen der »Corona-Schutzmaßnahmen«. Nicht das Virus, sondern die gegen es ergriffenen »Maßnahmen« führten, wie er sagt, zu der »größten Katastrophe in der bisherigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland«. Das fängt schon mit dem Maskenzwang an. Masken können die Ausbreitung einer viralen Erkältungskrankheit nicht verhindern. Sie wirken sich aber schädlich auf die physische und psychische Gesundheit des Trägers aus, um so mehr, je hilfloser die Betroffenen ihnen ausgeliefert, d.h. je jünger oder gebrechlicher sie sind. »Der Maskenzwang in Schulen, Unternehmen oder in Zügen«, so Frank, »war eine völlig unnötige Quälerei.«

Tödliche Folgen hatten die Lockdowns. Bereits Mitte August 2022 war in der Daily Mail zu lesen, sie forderten »zwanzigmal mehr Menschenleben« als sie retteten. Länder mit strengen Lockdowns wie Neuseeland oder Australien wiesen bereits 2021 eine auffallende Übersterblichkeit auf, die sich 2022 mehr als verdreifachte. Die Lockdowns führten dazu, dass alle nicht-wesentlichen ärztlichen Behandlungen, Früherkennungsuntersuchungen und Eingriffe vorübergehend eingestellt wurden. Patienten mieden aus Angst die Krankenhäuser. Laut dem englischen Gesundheitsdient werden verspätete Diagnosen und Behandlungen in den nächsten Jahren zu einem Anstieg der Darm- und Brustkrebstoten von 15 bzw. 9 Prozent führen. Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie wies darauf hin, dass durch Lockdowns verzögerte Behandlungen die Sterblichkeit in Zukunft erhöhen werden. Das gleiche gilt für Nierenkranke, Diabetiker und Schlaganfälle. Selbst die WHO schlug wegen unentdeckter und unbehandelter Krebserkrankungen 2021 Alarm. Außerdem konstatierte sie aufgrund der Lockdowns zunehmende Raten an Einsamkeit, Alkohol- und Drogenkonsum oder suizidalem Verhalten. Noch Anfang 2022 negierte Karl Lauterbach einen Zusammenhang zwischen zunehmenden Suizidversuchen von Kindern und Lockdowns. Der Sachverständigenausschuss der Bundesregierung kam Anfang Juli 2022 zur verspäteten Einsicht, die Lockdowns hätten zu einer signifikanten Abnahme der empfundenen Lebensqualität sowie einer Zunahme psychischer Belastung wie Depression, Angst-Panik-Störungen und Vereinsamung geführt; die Auswirkungen der Schulschließungen auf das psychische Wohlbefinden der Schüler seien »immens«; Essstörungen, Suchtmittelmissbrauch, Angststörungen und Sprechstörungen seien bei Kindern und Jugendlichen »sprunghaft« angestiegen. In Krankenhäusern und besonders Pflegeheimen wurden Patienten vernachlässigt und einem einsamen Tod preisgegeben. Frank gibt den aus eigener Anschauung gewonnenen Eindruck wieder, die Quarantänemaßnahmen seien zeitweise wichtiger gewesen als das Überleben der Patienten. Besonders leiden mussten jene, die angeblich durch die Maßnahmen geschützt werden sollten: die Insassen von Alten- und Pflegeheimen. Aber auch Lehrer und Erzieher legten laut Frank ihren spezifischen »Offenbarungseid«, nämlich den pädagogischen, ab. Nicht nur die ihnen anvertrauten Kinder waren unmenschlichen Behandlungen ausgesetzt; auch Eltern, die ihre Kinder vor ihnen schützen wollten, sahen sich mit brutalen Reaktionen konfrontiert: Denunziation, dem Entzug des Sorgerechts und Bußgeldern in maßloser Höhe wegen Verletzung der Schulpflicht. Aus »purem Egoismus« forderten Lehrer und Eltern die Maskenpflicht an Schulen: aus Angst vor Ansteckung durch die Kinder, während diese selbst schlicht nicht gefährdet waren. Dazu schrieb das RKI im Januar 2022: »Während der gesamten bisherigen Pandemie sind in Deutschland bei Kindern [der Altersgruppe 5-11] ohne Vorerkrankungen keine COVID-19-bedingten Todesfälle aufgetreten.« Sieben Kinder mit schweren Grunderkrankungen starben bis Ende 2021 »an« oder »mit« COVID. »Ganze Heerscharen ärztlicher Kollegen und Lehrer«, kommentiert Frank, »versagten darin, besonders Kinder vor staatlichen Übergriffen zu schützen. Im Gegenteil, sie beteiligten sich noch aktiv daran, indem sie diese Übergriffe in autoritärer Weise besonders pflichtschuldig durchsetzten. Damit potenzierten sie das Ohnmachtsgefühl vieler Kinder und Eltern und sind damit mitverantwortlich zu machen an den immensen psychischen Kollateralschäden.« Die langfristigen Schädigungen des menschlichen Immunsystems durch die Vermeidung des Kontakts mit Krankheitserregern, sind gar nicht abzusehen. Die immunologischen Lehrbücher betonen die Notwendigkeit seiner fortwährenden Trainierung. Im Winter breiteten sich die RSV-Infektionen unter Kindern extrem aus und ließen erneut Klagen laut werden, die Krankenhäuser seien überfüllt. So verschwindend die Schutzfunktion der Coronamaßnahmen sein mochte, so gravierend wirkten sie sich auf die wirtschaftliche Entwicklung der Länder aus, in denen sie eingeführt wurden. Die strengsten Lockdown-Staaten in den USA, die punkto Sterblichkeit am schlechtesten abschnitten, New York, Kalifornien, New Jersey und Illinois, weisen auch die negativste Entwicklung in bezug auf Arbeitslosigkeit, Bruttoinlandprodukt und Schulausfälle auf. In der bereits zitierten Untersuchung des National Bureau of Economic Research heißt es: »Die Wirtschaft und die Schulen herunterzufahren, war der größte Fehler, den Gouverneure während Covid machen konnten.« Das Institut für deutsche Wirtschaft teilte Anfang 2022 mit, der Schaden durch die Anticoronamaßnahmen belaufe sich in Deutschland auf 350 Milliarden Euro.

Weitaus schlimmer aber waren die Auswirkungen des ungerechtfertigten Irrsinns auf die Ärmsten der Armen. Im Menschenrechts-Ausschuss des Deutschen Bundestags warnte der Direktor des UN-Welternährungsprogramms im Januar 2022, die Zahl der Menschen, die durch die Corona-Maßnahmen akut von Hunger betroffen seien, sei in den letzten zwei Jahren massiv gestiegen – von 135 Millionen auf 285 Millionen Menschen.

Krankenhäuser

Krankenhäuser stellen mit der »Pandemie der leeren Betten und Rekordgewinne« laut Frank einen »Verbrechenskomplex« sui generis dar. Sie steigerten ihre Einnahmen 2020 um 14 Prozent (11,34 Milliarden), obwohl die Behandlungsfälle gegenüber 2019 um rund 13 Prozent gesunken waren. Grund dafür ist die »langjährige Fehlsteuerung des Gesundheitssystems«, die sich in der Coronakrise offenbarte. Seit den Gesetzesänderungen im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts unter Ulla Schmidt und ihrem Chefberater Karl Lauterbach wurden Krankenhäuser zu Profitcentern umgebaut, die sich wie gewinnorientierte Unternehmen verhalten. Die Einführung der Abrechnung nach standardisierten Festbeträgen pro Diagnose führte dazu, dass sich die Behandlungen nach den einträglichsten Diagnosen richten. Folge ist eine »rein ökonomisch motivierte Übertherapie«, an der die Krankenkassen mitverdienen. »Je mehr Diagnosen, so unsinnig sie auch sein mögen, desto mehr Geld fließt in die Kassen«. Die Krankenkassenbeiträge steigen unaufhörlich. Corona erwies sich in diesem Zusammenhang als profitabler Businessplan. Für die höhere Belastung durch Covid-Patienten erhielten die Krankenhäuser Ausgleichszahlungen. Das Infektionsschutzgesetz gewährte ab November 2021 eine Art »Kopfprämie« für jeden an das Gesundheitsamt gemeldeten Covid-Patienten. Ein positiver PCR-Test und zwei Tage Krankenhausaufenthalt ergaben fünf- bis zehntausend Euro Mehreinnahmen pro Patient. Die Regelung stimulierte das Interesse der Krankenhäuser an möglichst vielen Covid-Patienten.

Ohne PCR-Tests, so Frank, hätte es schlicht keine Pandemie und auch keinen »Quarantäne-Wahnsinn« gegeben. Die »nationale Teststrategie« machte es möglich. Erregerpartikel wurden dank überhöhter Schwellen nachgewiesen, Gesunde für krank erklärt, Millionen von Arbeitnehmern wegen positiver Testergebnisse in die Quarantäne geschickt, in Pflege- oder Kinderheimen die »Isolationsfolter« eingeführt. »Ohne PCR-Tests wäre 2020–2022 kein Mensch auf die Idee gekommen, dass eine außerordentliche Belastung der Krankenhäuser durch eine Infektionskrankheit vorliegt«, so Frank. »Niemand hätte die Pandemie bemerkt.« Für den »PCR-Irrsinn« bezahlte die deutsche Gesellschaft insgesamt 6 Milliarden Euro. Für Tests, die »zu 99% unnötig«, ja sogar schädlich waren. Hinzu kamen die Kosten für die Schnelltests. Private Testzentren schossen wie Pilze aus dem Boden, leicht ließen sich mit ihnen 3 Millionen Umsatz im Jahr erzielen. Laut Handelsblatt wurden etwa 14 Milliarden Euro pro Jahr für die »Testeritis« ausgegeben, was 2,5 % des Bundeshaushalts 2021 entspricht. Die »nationale Teststrategie« war eine der »teuersten Fehlinvestitionen aller Zeiten«, ohne Nutzen, aber »mit gigantischen Folgeschäden«.

Die »deutsche Intensivmafia« war laut Frank Teil des Problems. Obwohl Covid die deutschen Intensivabteilungen zu keinem Zeitpunkt an die Belastungsgrenze zu bringen drohte, bliesen führende Intensivmediziner »noch 2022 ins Panikhorn«. Hinzu kam ein rätselhafter Abbau von Intensivbetten inmitten der angeblich schlimmsten Pandemie der Neuzeit. Zwischen April 2020 und Dezember 2022 reduzierte sich ihre Zahl um etwa 9.000, während die Krankenhäuser 690.000 Millionen Euro für den Ausbau der Intensivkapazität erhielten. Dass im genannten Zeitraum in so großer Zahl Betten abgebaut wurden, setzt allerdings voraus, dass die anfangs gemeldeten tatsächlich existierten und nicht nur bloß virtuell vorhanden waren. Im November 2020 wurden die großzügigen Freihaltepauschalen durch eine restriktivere Regelung ersetzt: Kliniken konnten sie nur noch kassieren, wenn es in ihrem Landkreis weniger als 25 Prozent freie Intensivbetten gab und die Coronainzidenz bei mindestens 70 lag. Folge: die Meldungen verfügbarer Intensivbetten sanken rapide und die Inzidenzen stiegen … Im Mai 2021 wies Matthias Schrappe erstmals auf den Intensivbettenbetrug hin und wurde umgehend diskreditiert. Inzwischen wurde er vom Bundesrechnungshof bestätigt. Viele Krankenhäuser konnten 2020 »der Versuchung kreativer Abrechnungspraktiken« nicht widerstehen, was laut Bundesrechnungshof zu einer »massiven Überkompensation aus Steuermitteln« führte. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen stellte fest, dass sich jede zweite deutsche Klinik an diesem Abrechnungsschwindel beteiligte. Zwei Krankenhäuser wurden deswegen bereits angeklagt. Die Vertreter der Anklage gehen von einem Betrug in Milliardenhöhe »unter Beteiligung von Behörden und Verbänden« aus. »Das Zusammenwirken von Klinikunternehmen, Fachgesellschaften und Behörden zum Zweck des Missbrauchs öffentlicher Gelder wirft die Frage auf, ob wir eigentlich schon von organisierter Kriminalität sprechen sollten«, so Frank. Trotz Meldewirren und Paniknachrichten blieb die Anzahl der Intensivpatienten in Deutschland seit Anfang der Coronakrise jedoch bis heute konstant bei rund 20.000.

Unnötig erhöht hat die Todesfälle in Coronazeiten die sogenannte strategische Frühintubation. Schon im März 2020 sprach sich der Verband Pneumologischer Kliniken eindringlich gegen eine zu frühe und in den meisten Fällen überflüssige künstliche Beatmung von Covidpatienten aus. Sie kann bei Patienten mit Lungenentzündung nur unter Narkose erfolgen. Intensivpatienten werden ab einem bestimmten Sauerstoffgehalt im Blut routinemäßig narkotisiert und maschinell beatmet, ob mit oder ohne Lungenentzündung. Dieser Behandlungsfehler wirkte sich laut Frank im Frühjahr 2020 katastrophal aus. Von Wuhan ging die Devise aus, intubierte Patienten seien nicht mehr ansteckend: Eigenschutz durch Patientengefährdung als ärztliche Maxime. Die Strategie schuf die Voraussetzung für das Covidsterben in Krankenhäusern. »In Wuhan starben über 95%, in New York und Bergamo 90%, im UK 80% und im Rest Europas 50% der intubierten Covid-Patienten. Darunter viele junge Patienten, die fast alle ohne diese Tortur überlebt hätten.« Die strategische Frühintubation während der Coronakrise, davon ist Frank überzeugt, wird »als eine der folgenreichsten Fehlbehandlungen in die Medizingeschichte eingehen«. Allein in New York wird die Zahl der Opfer des Behandlungsfehlers auf 30.000 geschätzt. Die erfolgreichste Therapie bestand darin, eine invasive Behandlung so lange wie nur irgend möglich zu vermeiden.

»In Deutschland starben 78% der über 80-Jährigen, wenn sie auf Intensiv intubiert und künstlich beatmet wurden. Nicht selten wochenlang. Wenn sie die Tortur überlebten, dann oft mit Folgeschäden des Gehirns und der Lunge, die dann auch noch als Long-Covid missinterpretiert werden. Man kann davon ausgehen, dass in Deutschland 20-30% alles Covid-19-Todesfälle auf Intensiv unnötigerweise verursacht wurden« – verursacht durch ärztliche Behandlung.

Ursprung des Virus

Ein weiterer »Verbrechenskomplex« eröffnet sich durch die Frage nach dem Ursprung des Coronavirus. Der frühe Verdacht, es handle sich bei SARS-CoV-2 um ein Laborprodukt aus Wuhan, wurde durch eine konzertierte Intervention an seiner Entwicklung durch Gain-of-function-Forschung Beteiligter vertuscht. Frank spricht von einem »Virologenkartell« unter Führung Anthony Faucis. Die Geschichte der Vertuschung dürfte allseits bekannt sein. Dass es sich beim SARS-CoV-2-Virus um ein Produkt der Biowaffenforschung handelt, die wahrscheinlichste Hypothese. Man muss nur den Patenten und dem Geld folgen, um dies einzusehen. Der amerikanische Arzt und Patentexperte David Martin hat jüngst im EU-Parlament darauf hingewiesen.

Anfang 2000 finanzierte das NIAID, eine Unterabteilung der amerikanischen Gesundheitsbehörde, unter Faucy ein Forschungsprogramm an der University of North Carolina Chapel Hill, das natürlich Krankheitserreger durch Manipulation des Spikeproteins für Menschen gefährlicher machen sollte. Sein Leiter, Ralph Baric, ein Spezialist für Myokarditis auslösende Coronavirus-Bestandteile, meldete für die Nationale Gesundheitsbehörde (NIH) das erste Patent in Bezug auf ein manipuliertes Coronavirus an. 2002 kam es zum ersten epidemischen Ausbruch des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms (SARS) mit 8.000 Infizierten und 800 Todesopfern. 2003 reichte die amerikanische Seuchenschutzbehörde einen Patentantrag auf das Genom von SARS-CoV (1) ein, das jedoch denselben Erreger enthielt, wie das von Baric entwickelte Virus. Auf einer Konferenz des US-Verteidigungsministerium präsentierte Baric 2005 synthetische (manipulierte) Coronavieren als effektive biologische Kampfstoffe. Das Pentagon sah sich motiviert, die Forschung weiter zu fördern, auch nach der Ausrufung des Moratoriums für Gain-of-function-Forschung, nunmehr auf dem Umweg über die EcoHealth Alliance in China (und anderswo). 2015 erklärte Peter Daszak, der Leiter der EcoHealth Alliance: »So lange eine Infektionskrankheit nicht sehr real und präsent ist und eine Notfallschwelle erreicht hat, wird sie of weitgehend ignoriert. Um die Finanzierungsbasis über die Krise hinaus aufrechtzuerhalten, müssen wir das öffentliche Verständnis für die Notwendigkeit von medizinischen Gegenmaßnahmen wie einem Pan-Influenza- oder Pan-Coronavirus-Impfstoff steigern. Die treibende Kraft sind die Medien und die Wirtschaft wird dem Hype folgen. Wir müssen diesen Hype zu unserem Vorteil nutzen, um zu den wirklichen Schlüsselthemen vorzudringen. Die Investoren werden darauf reagieren, wenn sie am Ende des Prozesses einen Profit sehen.« 2018 stellte Daszak zusammen mit Shi Zhengli, der Leiterin des Wuhan-Labors, einen Antrag auf Förderung von Experimenten zum Einbau einer Furin-Spaltstelle in SARS-Coronaviren. Auf dem Umweg über die EcoHealth Alliance wurde die Forschung von der US-Gesundheitsbehörde gefördert.

»Angesichts der Opfer der Corona-Krise, angesichts der immensen psychischen Belastung, angesichts der gesellschaftlichen Spaltung und angesichts der massiven wirtschaftlichen Schäden und ihrer Folgen steht der Vorwurf der millionenfachen fahrlässigen Tötung und des Vorsatzes im Raum«, schreibt Frank. »Sollte sich der sichere Beweis finden, dass zwischen 2014–2017 amerikanische Steuergelder verdeckt über die EcoHealth Alliance zur Finanzierung der Gain-of-function-Forschung an das Wuhaner Virenlabor flossen, dann könnte die Anklage lauten: Massenmord aus niederen Beweggründen. Und darauf steht in manchen Staaten der USA leider immer noch die Todesstrafe.«

Inzwischen mehren sich international die Stimmen, die den postulierten Zusammenhang befürworten und umfassende Aufklärung sowie Rechenschaft fordern, darunter auch Whistleblower wie der frühere Direktor der CDC, Dr. Robert Redfield oder der frühere Vizepräsident der EcoHealth Alliance, Dr. Andrew Huff. Roland Wiesendanger, der sich Anfang 2021 in einer umfangreichen Arbeit für den Laborursprung aussprach, bezeichnete die Freisetzung des modifizierten Virus als »Tschernobyl der Virologie«.

Covid-19-Impfkampagne

Mit dem Teil seines Buches über die Impfkampagne stößt Frank ins Zentrum all der »Verbrechenskomplexe« rund um Corona vor. Entsprechend klingen auch die Eingangssätze des ersten Kapitels zu diesem Thema (Kap. 5): »Die Vorgänge um die neuartigen mRNA-Genimpfstoffe sind eine Monstrosität. Organisierte Kriminalität in der Medizin offenbart sich in einer Dimension, die selbst für mich als Autor vieler medizinkritischer Bücher neu ist.« Durch die erwähnten Vorgänge wurde »ein unausgereiftes, weitgehend sinnloses, aber hochgefährliches Medizinprodukt zum größten Verkaufserfolg der Medizingeschichte.«

Der Auseinandersetzung mit der mRNA-Impfung stellt der Autor eine kurze Charakterisierung des Immunsystems und seiner Funktionsweise sowie der Bedeutung von Impfungen voran, deren Zusammenfassung lautet: »Eine Impfung gegen ein Corona-Virus bietet prinzipiell keinen Ansteckungsschutz, keinen Schutz vor Übertragung (Fremdschutz) und lediglich einen variablen Schutz vor schweren Verläufen auf niedrigem Niveau und von kurzer Dauer; eine Impfung gegen Corona-Viren, die während einer Covid-Erkrankung erfolgt oder in zu kurzen Zeiträumen wiederholt wird, schwächt prinzipiell das eigene Immunsystem und macht anfälliger gegen Krankheiten.«

Deswegen hätte die Impfung niemals als »Gamechanger« angepriesen werden dürfen. Den besten Schutz hätte (und hat) eine Immunisierung durch Genesung nach Erkrankung geboten. Impfungen können diesen natürlichen Immunschutz nicht verbessern. Sinnvoll war die Impfung nur für die Risikogruppe der schwer vorerkrankten Immungeschwächten und die Hochbetagten. Daraus folgte die einzig richtige Strategie: die Pandemie außerhalb der Risikogruppen sich selbst zu überlassen, insbesondere bei Kindern, um Herdenimmunität zu erreichen. Gleichzeitig ein auf die Hochrisikogruppen fokussiertes Schutzprogramm mit schlichten, bewährten Regeln, wie Vermeiden von Personenansammlungen in engen, schlecht gelüfteten Räumen. Dies betraf vor allem Alters- und Pflegeheime, in welchen auf freiwilliger Basis bis zum Erreichen der Herdenimmunität zeitlich begrenzte Schutzmaßnahmen hätten durchgeführt werden können.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Impfungen, die abgeschwächte oder abgetötete Krankheitserreger applizieren, zielt die mRNA-Technologie darauf ab, durch Einbringen eines Bauplans die Körperzellen dazu zu bringen, Teile des Erregers als Antigene zu produzieren. Im Fall von Corona das Spike-Protein, das zu lebensgefährlichen Gefäßschäden führen kann. Vor 2020 scheiterten alle Versuche, mRNA-Impfungen am Menschen zuzulassen an ihrer limitierten Wirksamkeit und dem hohen Risikopotential. Der Bauplan des Antigens wird mit Hilfe von Lipidnanopartikeln in den Körper eingebracht. Entgegen früheren Behauptungen verbleiben sie nicht an der Einstichstelle, sondern wandern in den gesamten Körper, in alle Organsysteme, einschließlich des Gehirns. Die mRNA-Impfung verwandelt den Organismus des Menschen in eine »unkontrollierte Spikefabrik« mit Nonstop-Produktion. Der Körper beginnt sich täglich selbst zu impfen. Das führt zu einer dauerhaften Unterdrückung der Krankheitsabwehr. Die Universität Erlangen erbrachte im Dezember 2022 den Nachweis, dass einige Monate nach der zweiten mRNA-Injektion immunsupprimierende Antikörper an die Stelle der potentiell schützenden treten, was zu einer höheren Anfälligkeit, längerer Krankheitsdauer und längerer Ansteckbarkeit führt.

Die mRNA-Applikation kann eine Reihe ungewollte Nebenwirkungen auslösen:

  • die vom Körper selbst produzierten Spikeproteine können im gesamten Organismus Blutgefäße schädigen
  • sie führt zu einer Überimpfung mit Desensibilisierung
  • die Lipidnanopartikel können entzündliche Veränderungen in zahlreichen Geweben und Organen hervorrufen
  • die Immunantwort kann sich gegen die spikeproduzierenden, körpereigenen Zellen richten, was zu zahlreichen Autoimmunerkrankungen führt.

Sind mRNA-Impfstoffe überhaupt »Impfstoffe«? Laut dem Erfinder der Technologie, Robert Malone, nicht. Er bezeichnet sie als »gentherapeutische Technologie, die zur Auslösung einer Immunreaktion eingesetzt wird.« Indem sie jedoch zu Impfungen erklärt wurden, entgingen die mRNA-Technologien den für Gentherapien besonders strengen Sicherheitsprüfungen und konnten der solche Technologien misstrauischen Bevölkerung unter falschem Etikett leichter verabreicht werden.

Angesichts all dieser Probleme erhebt sich die Frage, warum die Gen-Impfung dennoch als »der Moses« angepriesen werden konnte, »der uns aus der Pandemie« herausführe (Winfried Kretschmann). Frank schlägt eine Erklärung vor, die zwar nicht zu hundert Prozent beweisbar, aber zu hundert Prozent plausibel ist.

Biowaffenforschung

Pate stand die Biowaffenforschung, die nicht nur an Biowaffen, sondern auch an den Gegenmitteln zu ihnen forscht. Die kostenintensive Forschung lässt sich nur finanzieren, wenn Investoren hohe Gewinne winken. Grundlage der Gewinne sind Patente. Rund um die Gain-of-function-Forschung existieren etwa 4.000 Corona-Patente. Bedauerlicherweise ist es trotz zwanzigjähriger gentechnischer Forschung nicht gelungen, auch nur einen humanen mRNA-Genimpfstoff gegen Infektionskrankheiten zur Marktreife zu bringen. Hier sprang ein neues Geschäftsmodell ein. Fauci gab 2005 bekannt, an zwei Impfstoffkandidaten für das SARS-CoV-Spikeprotein zu forschen. Gleichzeitig begann er zusammen mit anderen Virologen vor der Gefahr eines Inlandsbioterrorismus zu warnen. Die Warnung war insofern pikant, als die befürchteten Anschläge ohne die Gain-of-function-Forschung gar nicht denkbar gewesen wären. Fauci warnte vor den Gefahren, die er selbst mitgeschaffen hatte. Damals interessierte sich aber kaum jemand für die heraufbeschworenen Gefahren und die Genimpfstoff-Patente erwiesen sich als Ladenhüter. Im September 2019 warnte Fauci zusammen mit dem Chef der chinesischen Gesundheitsbehörde und einem Vertreter der Bill & Melinda Gates Stiftung (BMG-Stiftung) in einer Publikation der WHO, durch die »versehentliche oder absichtliche Freisetzung« eines auf natürliche oder künstliche Weise entstandenen tödlichen Erregers der Atemwege könne sich eine schnell ausbreitende Pandemie entwickeln. Frank hält einen Unfall für wahrscheinlich. Im Februar 2020 muss den Protagonisten klar geworden sein, welche Chancen das Auftauchen von SARS-CoV-2 bot. Alles Nötige war in ihrer Reichweite: die Patente, die Beziehungen, die Ressourcen, um einen Hype auszulösen und damit einen gigantischen Profit. Möglich wurde er nur durch das globale Biowaffen-Netzwerk und die Medien. Zu ersterem gehören das Pentagon und die Nationalen Gesundheitsinstitute der USA (NIH), s große Pharmafirmen wie Pfizer oder AstraZeneca, sowie die von ihnen mitfinanzierten Aufsteiger Moderna und BioNTech. Letztere werden von Wagniskapital finanziert, das von Vermögensverwaltern wie Blackrock oder Vanguard zur Verfügung gestellt wird. Zum Netzwerk gehören außerdem private und halbstaatliche Institutionen und vor allem Stiftungen. An erster Stelle die WHO und die auf dem Weltwirtschaftsforum 2000 gegründete Impfallianz Gavi. Im Zentrum der privaten Geldgeber stehen die BMG-Stiftung und der Wellcome Trust, die reichste und zweitreichste private Stiftung. Fauci saß im Führungsgremium eines Impfaktionsplans der BMG-Stiftung. Jeremy Farrar, Direktor des Wellcome Trusts, war seit 2003 Chef der WHO-Wissenschaftsabteilung. Farrar wirkte bei der Verhängung von Lockdowns und der Einführung der Genimpfungen eng mit der BMG-Stiftung zusammen. Dieses ganze Geflecht aus großem Geld und privaten Gewinninteressen bildet öffentlich-private Partnerschaften mit gigantischen Geldmitteln, von welchen die WHO, Universitäten und zahllose Forschungsprojekte weltweit abhängig sind. Hinzu kommen Verstrickungen in Politik, Wissenschaft und Medien.

Der Autor liefert einige Beispiele für Verstrickungen mit Deutschlandbezug. Jeremy Farrar wurde von Angela Merkel in ihr sechsköpfiges Beratergremium für globale Gesundheit eingeladen. Dazu gehörten der damalige Präsident der Leopoldina, Jörg Hacker, Christian Drosten und Chris Elias von der BMG-Stiftung. Während der gesamten Coronakrise trieb die Leopoldina entgegen der wissenschaftlichen Erkenntnislage die Regierung zu immer schärferen Maßnahmen. Der Wellcome Trust ist Hauptgeldgeber der CEPI, einer weiteren Impf-Lobbyorganisation (Vaccine development through Coalition for Epidemic Preparedness Innovation), in deren Aufsichtsrat die Ministerialdirektorin und Leiterin der Abteilung Lebenswissenschaften im Bundesforschungsministerium, Veronika von Messling, sitzt. Das Forschungsministerium förderte BioNTech und gründete das Netzwerk Universitätsmedizin, in dem Christian Drosten und die Charité den Ton angaben, während sie sich bei den Corona-Forschungsgeldern bedienten. In den Genuss der Finanzierung kamen neben Drosten die Charité-Professoren Leif Erik Sander und Heyo Krömer, lauter strenge Verfechter von Lockdowns und Covid-Genimpfung. Frau von Messling wiederum sitzt im Aufsichtsrat des Helmholtz-Instituts, dessen Modellierer zu den eifrigsten Panikmachern gehörten. Der Wellcome Trust eröffnete 2013 ein Berliner Büro, das ab 2018 Caroline Schmutte leitete, die durch impffreundliche Artikel in deutschen Tageszeitungen hervorstach. Im April 2020 twitterte sie: »Für alle, die immer noch glauben wir können ein paar Regeln lockern und schwups ist alles wieder gut: Die einzige Exitstrategie ist und bleibt die Erforschung und globale Verfügbarkeit eines Impfstoffs.«

Weiter geht’s: Ursula von der Leyen ließ sich als EU-Kommissionspräsidentin von Peter Piot beraten, dem Direktor der Londoner School of Hygiene, der seit 2009 Senior Fellow bei der BMG-Stiftung war. Seine Universität erhielt in den letzten zehn Jahren 185 Millionen Euro von der Stiftung. Im November 2022 berichtete die Welt über die »erstaunlichen Geschäfte des Heiko von der Leyen«, dessen Firma Orgenesis Italia Fördergelder aus dem Corona-Wiederaufbaufonds der EU erhielt. Der Ehemann Ursulas ist seit 2020 medizinischer Direktor des US-Mutterkonzerns Orgenesis, der an der mRNA-Forschung beteiligt ist. Sein Wechsel von einer Klinik in Hannover in das Chefzimmer des amerikanischen Biotechunternehmens erfolgte einen Monat nach der für Pfizer äußerst vorteilhaften Vertragsverhandlungen zwischen seiner Ehefrau und dem Geschäftsführer von Pfizer, Albert Bourla.

Gekauft sind auch zahlreiche Medien. An erster Stelle der »Sponsoren« steht erneut die Gates-Stiftung, die (in einem nicht näher spezifizierten Zeitraum) 319 Millionen Dollar an internationale Medien- und Verlagshäuser spendete. Al Jazeera, CNN, BBC, El Pais oder Le Monde gehörten zu den Begünstigten. Der Spiegel erhielt im Herbst 2021 2,9 Millionen Dollar von Bill Gates. Ebenso gefördert wurden vom zum selbstlosen Wohltäter mutierten Techmogul zahlreiche Faktenchecker. Sogar das Robert Koch Institut, eine Behörde, erhielt von der BMG 2021 500.000 Dollar. Die BMG-Stiftung war an praktisch allen involvierten Pharmafirmen finanziell beteiligt. Gates Einfluss reichte bis in das öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen: Im April 2020 durfte er, trotz massiver Interessenkonflikte, in den Tagesthemen Corona-Greuel-Propaganda verbreiten. Er malte das Horrorbild einer Killerseuche an die Wand, vor der allein die mRNA-Impfung retten könne.

Auch der Entertainer und Arzt Eckhard von Hirschhausen kam über seine Stiftung in den Genuss von Gates-Zuwendungen. 1,23 Millionen Euro ließ der Gönner für die Kampagne »Gesundheit ist ansteckend« springen. Der eifrige Impfbefürworter Hirschhausen arbeitet als wissenschaftlicher Beirat für die Investement-Gesellschaft Apo Asset Management, die Covid-Impfaktien handelt. Zum Beirat der Gesellschaft gehört auch der »Weltärztepräsident« Frank Ulrich Montgomery, einer der eifrigsten Impfbefürworter und Verfemer von »Impfgegnern.«

Der Hype

Weiter oben wurde Peter Daszak, der Leiter der EcoHealth Alliance zitiert, der von der Notwendigkeit sprach, eine »Hype« auszulösen, dem die Wirtschaft am Ende folgen werde. Das Ziel des Hypes bestand laut Frank darin, »den mRNA-Ladenhütern zu einer Zulassung zu verhelfen, um zukünftigen Investoren zu demonstrieren, dass sich hohe Gewinnerwartungen erfüllen lassen.« Dazu erforderlich war als erstes die Ausrufung einer gefährlichen Pandemie. Die Politik musste davon überzeugt werden, die Gesellschaft in einen Lockdown zu schicken, um den nötigen Leidensdruck zu erzeugen. Eine entsprechende Medienkampagne musste so lange Angst und Schrecken erzeugen, bis die Gesellschaft das versprochene Heilmittel als rettende Lösung akzeptierte und die Zulassung einforderte.

Das Hauptproblem für die Pharma-Kabale aus Fauci, Daszak, Farrar und Co. Bestand allerdings darin, dass SARS-CoV-2 nicht das erwartete Killervirus war. Die chinesische Regierung löste das Problem. Vermutlich geriet sie angesichts des Lecks in ihrer Biowaffenforschung in Panik. Sie riegelte die 11-Millionenstatd Wuhan ab, flutete die sozialen Netzwerke mit dramatischen Bildern kollabierender Menschen, zugeschschweißten Haustüren, überfüllten Krankenhäusern, verzweifelten Menschen mit Beatmungsmasken. Am 11. März konnte die WHO die Pandemie ausrufen. Nach anfänglichem Zögern schwenkten auch die westlichen Regierungen ein. Eine entscheidende Rolle spielten dabei die Computermodellierungen des Imperial College unter Neil Ferguson. Schon Mitte März sagte er 500.000 Todesopfer in Großbritannien voraus, wenn nicht strikte Maßnahmen ergriffen würden. Eine rigorose Unterdrückung des öffentlichen Lebens werde bis zu 480.000 Leben retten. Wie der Ländervergleich zeigt, war die Behauptung reine Panikmache. Aber der eigentlich Zweck: die Panik, war erreicht. Die Modellrechner hatten die Oberhand über die Öffentlichkeit gewonnen. Viola Priesemann und Michael Meyer-Hermann lieferten die Horrorszenarien für die deutsche Öffentlichkeit. »Alle ihre Voraussagen«, so Frank, »erwiesen sich leicht erkennbar als irrationale Fehlalarme.« Zahlreiche medizinische Fachgesellschaften, die Leopoldina und die Charité sprangen auf den Zug auf. Das für das Innenministerium ausgearbeitete »Panikpapier« trug das seinige dazu bei. Horst Seehofer hatte es aufgrund des Drängens von Christian Drosten und Lothar Wieler bei seinem Staatssekretär Markus Kerber in Auftrag gegeben. Zur eilig zusammengerufenen Taskforce, die es verfasste, gehörte kein einziger qualifizierter Infektiologe oder Epidemiologe. Priesemann und Meyer-Hermann stiegen zu den einflussreichsten Corona-Beratern der Regierung Merkel auf und erhöhten den Lockdown-Druck.

Tatsächlich erwiesen sich die Medien als die »treibende Kraft des Hypes«. Aufgrund ihrer Angstpropaganda waren die meisten Menschen nicht mehr in der Lage, sich aufgrund der wirklichen Lage ein besonnenes Urteil über die Bedrohung zu bilden. Grund für die einförmige Ausrichtung der Medien war auch der Druck seitens der Regierung. Angela Merkel schwor die Chefredakteure führender Zeitungen auf die Regierungslinie ein. Soziale Netzwerke wie Google oder Facebook wurden ebenso eingespannt. Ihre Aufgabe bestand darin, alternative Informationen, die als Desinformationen deklariert wurden, zu zensieren. Die Regierung pumpte Dutzende Millionen in Form von Anzeigen in die Kassen der linientreuen Medien. Allein im Jahr 2021 wurden 295 Millionen Euro für »Aufklärungsarbeit zur Bekämpfung des Coronavirus und Werbung für die Schutzimpfung« ausgegeben. Im Januar 2022 kamen weitere 85 Millionen für die neuen Impfkampagnen hinzu. Auch bekannte Influencer in sozialen Netzwerken wurden von der Regierung dafür bezahlt, ihre Linie zu vertreten. Die ebenfalls von der Regierung bzw. BigTech-NGOs finanzierten »Faktenchecker« taten ein übriges. Sie machten die gutbegründete Coronakritik lächerlich und versahen sie mit Fakenews-Hinweisen, wenn sie nicht gleich für deren Löschung sorgten. Die Twitter-Files brachten das ganze Ausmaß der Manipulation im Dezember 2022 zutage: in den USA hatte sich die Bundespolizei FBI direkt als Zensor bei Twitter, Facebook und Instagram betätigt. Sogar ein Pfizervorstand hatte sich an der Zensur aktiv beteiligt. »›Sich selbst und andere schützen‹ wurde zum Mantra der Corona-Krise. Die Medien erfüllten ihre Funktion als treibende Kraft des Hypes mit Bravour. Bis heute erzählen sie »das Märchen von der Killerseuche und der einzigen Rettung durch die Impfung«, so Frank. Heute jedoch »stehen die Chefredaktionen von ARD, ZDF, FAZ, Spiegel, Zeit und so viele andere, die sich einmal als Bollwerk der Demokratie verstanden haben, vor den Trümmern ihrer Glaubwürdigkeit.« Sie haben ihre Leser und Zuschauer betrogen. Die Folgen der systematisch geschürten Angst waren katastrophal. »Millionen von traumatisierten Menschen«, die sich selbst durch irrationale Panik schadeten: Krankenhausmitarbeiter, die Patienten allein in ihren Zimmern verkümmern ließen, Lehrer, die Kinder in ihrer Entwicklung schädigten, Ärzte, die ihre Patienten nicht mehr behandelten, Eltern, die Kinder in ihren Zimmern in Isolationshaft sperrten.

»Die größte Lügenkampagne der bisherigen Menschheitsgeschichte« entfaltete ihre Wirkung. Auch Donald Trump fiel auf sie herein. Anfang März 2020 lud er die Vorsitzenden der großen Pharmaunternehmen und der Gesundheitsbehörden ins Weiße Haus und stellte 18 Milliarden Dollar zur Verfügung, um mit der »Operation Warp Speed« unter der Leitung des Pentagons so schnell wie möglich einen Impfstoff auf den Markt zu bringen. Was unter normalen Umständen mindestens sechs Jahre dauerte, wurde in neun Monaten erledigt. Am 11. Dezember 2020 erteilte die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde dem mRNA-Impfstoff von BioNTech eine Notfallzulassung. Donald Trump verhalf »den mRNA-Ladenhütern zu ihrem verheerenden Siegeszug durch die Welt.« Die Operation Warp Speed war aber nicht nur eine »amerikanische Meisterleistung«, sondern »aller Wahrscheinlichkeit nach das bisher größte und verantwortungsloseste« medizinische Experiment der Menschheitsgeschichte.

Menschheitsexperiment

Mit den fatalen Dimensionen dieses Experiments befasst sich das Kapitel »Das Menschheitsexperiment«. Frank zeichnet darin detailliert den »Zulassungsgau« und die Abschaffung der Arzneimittelsicherheit nach, die erforderlich war, um die sogenannten Impfstoffe entgegen allen bisherigen Sicherheitsanforderungen überhaupt zulassen zu können. Er geht ausführlich auf die zahllosen Nebenwirkungen der »Impfungen« ein, behandelt das Problem der Dunkelziffern, der vertuschten und verschwiegenen oder umgedeuteten Impfschäden (Post-Vac und Post-Lockdown werden zu »Long Covid« umgedeutet), um am Ende die Frage zu stellen, ob sich der Hype gelohnt habe. Für die großen Impfstoffhersteller, insbesondere Pfizer, zweifellos. Laut Bundesregierung belief sich der Gesamtwert der Impfstoffbestellungen auf ca. 13,1 Milliarden Euro. Sie verpflichtete sich zur Abnahme von 672 Millionen Impfdosen, acht Dosen für jeden Einwohner Deutschlands. Ursula von der Leyen bestellte für die EU im Mai 2021 zusätzlich 1,8 Milliarden Dosen, per SMS direkt bei Albert Bourla, dem Pfizer-Vorstandschef. Die Verträge werden bis heute als Firmen- und Staatsgeheimnis behandelt. Bekannt ist jedenfalls, dass alle Risiken beim Steuerzahler liegen, und alle Vorteile bei Pfizer. Inzwischen ermittelt die Europäische Staatsanwaltschaft gegen von der Leyen. Der australische Pathologe Robert Clancy kommentiert all diese Vorgänge lakonisch: »Unter dem Deckmantel einer Pandemie wurde der westlichen Gesellschaft eine andere Form der medizinischen Versorgung aufgezwungen. Und zwar auf eine Art und Weise, die sich über alle ausgefeilten und traditionellen Normen der klinischen Praxis hinwegsetzt. Sie hatten großartige Patente, die eine riesige kommerzielle Chance schufen, die sich in historische und außergewöhnliche Profite verwandelte. So einfach ist das.« »Hinter dem verantwortungslosesten medizinischen Großexperiment der Menschheitsgeschichte«, so Frank, »steckt die blinde Gier nach Geld«.

Ein weiteres Kapitel des Buches befasst sich mit dem dritten »Verbrechenskomplex« der Impfkampagne, dem »Impfzwang«. Es geht auf die Rolle des »Bundesverfassungsverhinderungsgerichts« und der Justiz ein, auf das Verhalten der Staatsanwaltschaften und Gesundheitsämter, die sich als willige Vollstrecker der Pharmaindustrie gerierten. Die ultimative Katastrophe, die allgemeine Impfplicht, konnte der öffentliche Widerstand zum Glück verhindern. Im April 2022 wagte es der Bundestag nicht mehr, eine solche in Kraft zu setzen.

Im Fazit seiner Untersuchung zur Impfkampagne schreibt Frank: »Wenn medizinische Forschung Gelder des Pentagons annimmt, dann lässt sie sich auf ein faustisches Spiel mit dem Feuer ein. Ein Kontrollverlust ist unausweichlich und wer nicht abspringt oder sich vielleicht schon erpressbar gemacht hat, wird Teil eines globalen Biowaffennetzwerks, das im Wortsinn über Leichen geht. Dessen menschenverachtendes Kalkül gipfelte in einer staatlichen Impfpflicht, die Menschen zur Teilnahme an diesem risikoreichen medizinischen Versuch zwang und damit gegen fundamentales Völkerrecht verstieß.« »Für mich persönlich«, so Frank, »ist die Zulassung, Bewerbung und Anwendung dieser experimentellen Genimpfung für Kinder, Jugendliche und für weitere wehrlose Schutzbefohlene der Tiefpunkt der gesamten Corona-Krise. Es ist ein medizinischer Zivilisationsbruch, symbolisiert durch die Bilder von Genimpfbussen an Schulen.«

Verantwortung

In den beiden folgenden Kapiteln (»Nicht wissen wollen bedeutet Vorsatz« und »Die gezielte Entmenschlichung der Kritiker«) wendet sich Frank den Verantwortlichen in Regierung, Parlament, Behörden und Medien zu. Der Ausflucht, man hätte es nicht besser gewusst, hält er den Nachweis des systematischen Versagens und der zielgerichteten Ignoranz entgegen. Bevölkerungsstichproben wurden ignoriert, repräsentative Studien nicht durchgeführt, hochwertige Ressourcen (z.B. die Expertise des IQWiG) nicht in Anspruch genommen. Schon im März waren Berechnungen der niedrigen Infektionssterblichkeit bekannt, die von der WHO im Herbst 2020 bestätigt wurden. Jeder, der es wissen wollte, konnte es wissen: Das Sterberisiko war nicht höher als bei einer normalen grippalen Infektionserkrankung. Die deutsche Regierung war seit dem Gutachten Stephan Kohns im Mai 2020 vor den katastrophalen Auswirkungen von Massenquarantänen gewarnt. Fast alle seine Schadensberechnungen trafen zu. Statt mit einem Verdienstorden wurde Kohn mit seiner Beurlaubung und dem Entzug seines Beamtenstatus belohnt. Wissenschaftler, die sich um repräsentative Vergleichsstudien bemühten, wie Andreas Sönnichsen, Paul Cullen oder Harald Matthes, wurden von den Universitäten ignoriert bzw. kaltgestellt. Der Expertenrat kam in seinem Evaluierungsbericht im Juli 2022 zu erschütternden Erkenntnissen. Seine Ergebnisse entsprachen ziemlich exakt den Voraussagen Stephan Kohns. Juristisch schätzte der Bericht die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite als »fragwürdige Konstruktion« ein und konstatierte, die Verlagerung wesentlicher Entscheidungsbefugnisse auf die Exekutive sei »verfassungswidrig«. Den Ermächtigungsparagraphen 5 Abs 2 des Infektionsschutzgesetzes, der die gelisteten Maßnahmen legitimiert, hielt er für »verfassungswidrig«. In Teilen, so Frank, lese sich der Bericht wie »das Zeugnis eines undemokratischen Totalversagens einer gescheiterten Pandemiepolitik«. Aber der Expertenrat versäumte es, Konsequenzen einzufordern. »Es ist im heutigen Deutschland normal», kommentiert der Autor, »dass man den Regierenden gröbstes Versagen unter Bruch der Verfassung nachweist, um dann einfach zur Tagesordnung überzugehen.« »Dieses inkonsequente und letztlich feige Gerede aus dem Munde der Wissenschaftseliten«, fährt er in Bezug auf den Expertenrat fort, »ist leider hochgefährlich. Denn so legitimieren sie im Endeffekt einen Staat, der ohne irgendeinen objektiven Nachweis Epidemien ausrufen kann, um dann härteste Grundrechtseinschränkungen durchzusetzen. Ganz im Sinne eines willkürlichen Hygieneregimes.«

Im Folgenden werden die führenden »Corona-Experten«, das »Orakel« Drosten und der »Endemieleugner« Lauterbach ins rechte Licht gerückt. Im Kapitel über die »Wirklichkeitsbekämpfung des Deutschen Bundestages« wird die unrühmliche Geschichte des Bruchs der Verpflichtungen nachgezeichnet, die sich aus dem Infektionsschutzgesetz für das PEI (Paul-Ehrlich-Institut) und die Krankenkassen ergeben hätten: letztere hätten dem PEI ihre Daten für Auswertungen zur Verfügung stellen sollen. Vereinzelte Akteure, die es versuchten, wurden kaltgestellt, wie Andreas Schöfbeck von der Pro-Vita Krankenkasse, der in den Daten seiner 11 Millionen Versicherten Hinweise auf eine »erhebliche Untererfassung von Verdachtsfällen auf Impfnebenwirkungen« fand. Im Frühjahr 2022 stellte sich heraus, dass die Krankenkassen dem PEI ihre Daten immer noch nicht zur Verfügung gestellt hatten. Erst Ende des Jahres konnten sie Dank der Intervention des Datenanalysten Tom Lausen ausgewertet werden, der einen starken Anstieg der plötzlichen, unerwarteten Todesfälle seit dem ersten Quartal 2021 feststellte. Da dieser Anstieg mit den Impfkampagnen zeitlich korrelierte, lag ein kausaler Zusammenhang nahe, der natürlich nicht zu beweisen war. Entlarvend waren die Manöver der Krankenkassen. Die KBV bestritt nicht den Anstieg der Todesfälle, postulierte jedoch eine andere Ursache, nämlich eine »pandemische Übersterblichkeit«, d.h., sie machte Covid-19 für den Anstieg verantwortlich, wobei sie einen Kausalzusammenhang postulierte, deren Ableitbarkeit sie im Falle der Impfungen gerade bestritten hatte. Gleichzeitig widersprach ihr Argument der angeblichen Wirksamkeit der Impfungen. Im Gegensatz zur KBV bestritt jedoch tags darauf das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Vereinigung (ZI) eine Zunahme an Todesfällen. Der Widerspruch – die KBV bejahte die Zunahme von Todesfällen, das ZI bestritt sie – blieb unaufgelöst. Das Paul-Ehrlich Institut wiederum behauptete, Lausen habe die Daten der Krankenkassen falsch interpretiert. Den Verlautbarungswirrwarr kommentierte der Präsident des Verbandes Pneumologischer Kliniken, Thomas Voshaar, mit den Worten: »Noch schlimmer und eigentlich von kriminellem Charakter ist das Ignorieren von Daten. Oder sie gar nicht erst regelrecht zu erheben.« Die Medien sprachen unterdessen von falschen »Horrorzahlen der AfD«, weil die Untersuchungsergebnisse Lausens auf einer Pressekonferenz der Partei vorgestellt worden waren. Die aktuelle Stunde im Bundestag Mitte Dezember 2022 zu Nebenwirkungen der Corona-Impfung entpuppte sich laut Frank als ein »Zeitdokument der anmaßenden Verdrängung bitterer Wahrheiten«. Die Parlamentarier waren nicht in der Lage, sich der Wirklichkeit zu stellen. Abgeordnete der Regierungsparteien warfen mit Kampfbegriffen wie »Pseudowissenschaft«, »Fakenews«, »Verunsicherung«, »Desinformation«, »dubiose Experten« und »Hetze« um sich, ein SPD-Mitglied bezeichnete Lausen sogar als »Datensalafist«. Das Fazit Franks: »Bis zu dem Tag, an dem ich diese Zeilen schreibe, streiten die Regierung, die Mehrheit des Parlaments, die obersten Gerichte, die Chefredaktionen der etablierten Medien und die Funktionseliten der Gesellschaft, inklusive Wissenschaftsverbände, Kirchen und diverser Ethik-Kommissionen, die Wirklichkeit in der Corona-Krise vehement ab. Sie bekämpfen sie regelrecht, indem sie versuchen, die freie öffentliche Debatte darüber zu verhindern, bis hin zur Zensur und Verleumdung der kritischen Stimmen. Sogar vor politisch motivierter strafrechtlicher Verfolgung schrecken sie nicht zurück.« Inzwischen fordern Minister und der Chef des Verfassungsschutzes unter Berufung auf das neugeschaffene Meinungsdelikt »Delegitimierung des Staates« sogar, Regierungskritiker vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen.

Gruppenmoralismus

Frank versäumt nicht, in einem weiteren Kapitel auf die gezielte Entmenschlichung der Kritiker einzugehen, das einige weitere Tiefpunkte des Verfalls des politischen Klimas aufreiht. Darin ist die Rede vom »Gruppenmoralismus«, der Grundlage jeden Völkermords war, von den Kreuzzügen und Hexenverfolgungen über die Vernichtung des armenischen Volkes bis zum schlimmsten Menschheitsverbrechen, das je vom deutschen Boden ausgegangen ist. Die Spaltung verlief diesmal entlang des Impfmandats: die Willigen waren die Guten, die Unwilligen die Bösen. In jeder erdenklichen Tonlage wurden die Skeptiker verunglimpft und als Feinde der Gesellschaft denunziert. Menschen, die sich weigern, sich impfen zu lassen, sind rücksichtslos, hieß es. Sie riskieren die Gesundheit ihrer Familie, ihrer Freunde und ihrer Gemeinschaft. Die übertriebene Angst vor dem Virus wurde auf die Impfverweigerer abgeladen. »Mit der gezielten Einbindung des Gruppenmoralismus nahm man bewusst die psychische und physische Vernichtung ganzer Menschengruppen in Kauf, die sich gegen die Corona-Maßnahmen aussprachen«, so Frank. »Zusammen mit der Genimpfung hebt dies die Covid-Impfstrategie von einem organisierten Verbrechen in die Dimension eines Verbrechens gegen die Menschheit.« Deutschland erwies sich in der Corona-Krise als besonders unbelehrbar. Vernunft und Mitgefühl wurden durch den Massenwahn verdrängt. Die Gen-Impfung wurde zum Akt der Nächstenliebe verklärt, die Ungeimpften wie Parias aus der Gesellschaft ausgestoßen und systematisch aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt. »Es entwickelte sich eine regelrechte G2-Impf-Apartheid.« Nicht-Geimpfte liefen sogar Gefahr, medizinisch schlechter oder gar nicht behandelt zu werden. Dänische Forscher werteten im Dezember 2022 Aussagen zum Thema Impf-Diskriminierung in 21 Ländern aus. Was sie fanden, war fatal. Fast überall auf der Welt wurden Nicht-Geimpfte ausgegrenzt, außer in Rumänien und Ungarn. Sie verglichen die gesellschaftliche Stellung der Geimpften mit jener von Migranten oder Drogensüchtigen. Noch tiefer glitten manche Gesellschaften in den Gruppenwahn durch den Zero-Covid-Irrsinn ab. »Australien, Neuseeland und China stehen vor den Trümmern dieser komplett irrationalen Ideologie.« Auch in Deutschland fand die Ideologie Anhänger, unter ihnen Angela Merkel und Christian Drosten. Die Zeit veröffentlichte im Januar 2021 ein »No-Covid-Manifest«, das Melanie Brinkmann, Heinz Bude, Clemens Fuest Michael Hallek und andere unterzeichnet hatten. Georg Restle und Luisa Neubauer unterzeichneten einen tags zuvor veröffentlichten »ZeroCovid-Aufruf«. »Das totalitäre Gedankengut dieser Protagonisten«, so Frank, »ist erschreckend. Die Zero-Covid-Papiere lesen sich wie aus Orwellschen Zukunftsdystopien.« Dass Deutschland nicht in den Zero-Covid-Wahn abdriftete, rechnet der Autor den öffentlichen Protesten zu, die sich trotz aller Restriktionen nicht verhindern ließen. Nicht unerwähnt bleibt in diesem Zusammenhang die Polizeigewalt gegen Corona-Demonstranten, die Nils Melzer, den Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, von »grausamer und unmenschlicher Behandlung« und einzelnen Fällen von Folter sprechen ließ. Sein diesbezügliches Schreiben an die Bundesregierung blieb unbeantwortet. In einer »Hall of Shame« ruft Frank noch einmal die schlimmsten Exzesse der Entmenschlichung in Erinnerung, die sich Angehörige der gesellschaftlichen »Eliten« in Politik, Medien, Kultur, Wissenschaft und Sport, Wirtschaft, Kirche und Universitäten geleistet haben, angefangen mit Friedrich Merz, der »notorischen Impfgegnern« und »Coronaleugnern« den vollständigen Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben androhte, über den ÖRR-»Satiriker« Jan Böhmermann, der Kinder mit Ratten verglich, die die Pest übertragen, Eckhart von Hirschhausen, der forderte, impfskeptischen Ärzten die Approbation zu entziehen, den Pastor Ulrich Pohl, der Impfen zur Christenpflicht erklärte, bis hin zur »Philosophin« Sabine Döhring, die verlangte, »Bockige, Leugner und Egoisten« durch »strafbewehrte gesetzliche Pflichten« und »Ausschluss aus bestimmten materiellen, kulturellen oder institutionellen Bereichen« dazu zu bewegen, »ihre moralische Pflicht zu tun«.

Umfassende Aufarbeitung

Als Konsequenz aus all dem fordert Frank neben einem öffentlichen, möglichst live übertragenen Untersuchungsausschuss, der von Personen mit einem glaubhaften Aufklärungsinteresse geleitet werden muss, eine juristische Aufarbeitung. Was steht seiner Auffassung nach zur Anklage? »Nötigung, Vorteilsnahme bis hin zu fahrlässiger Tötung mit Vorsatz.«

  • Staatliche Behörden haben ihre Amtspflichten eklatant verletzt: u.a. das Robert-Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut. Hauptverantwortlich: deren Leiter und die vorgesetzten Minister und Beamten, Lothar Wieler, Klaus Cichutek, Jens Spahn, Karl Lauterbach, sowie Horst Seehofer und Nancy Faeser.
  • Aufgedeckt werden müssten die Einflüsse des Biowaffen-Netzwerks auf deutsche Institutionen.
  • Untersucht werden müssten behördliche Vorgänge bezüglich Maskenbeschaffung und Covid-Massentestungen, ebenso wie die gesamten Zulassungsprozesse der Genimpfstoffe, die mangelhafte Sicherheitsüberwachung und Herstellung.
  • Aufgeklärt werden müssten die Skandale um die Bettenbelegung und Covid-Meldungen im Zusammenhang mit staatlichen Mittelvergaben, die Äußerungen von Funktionären der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des DIVI sowie das Zusammenwirken von Klinikunternehmen, Fachgesellschaften und Behörden zum Zweck des Missbrauchs öffentlicher Gelder.
  • Gegenstand müssten sein die Entscheidungen von Behörden auf Stadt-, Kreis-, Land- und Bundesebene sowie die persönliche Verantwortung der beteiligten Beamten.
  • Überprüft bzw. aufgehoben werden müssten die Strafbescheide und Betretungsverbote der Gesundheitsämter.
  • In medizinischen Einrichtungen müsste geprüft werden, inwieweit Übergriffe und Nötigungen gegen Mitarbeiter und Patienten stattfanden. Hier geht es um rechtswidrige Isolationspraktiken, unnötige Frühintubationen, Nichtbehandlungen oder Benachteiligungen von Ungeimpften.
  • In den Immenministerien der Länder und den Polizeiführungen müsste ermittelt werden, wer die Verantwortung für die brutalen polizeilichen Übergriffe gegen Corona-Demonstranten trägt.
  • Zu untersuchen ist das Verhalten von Heim- und Schulleitungen, ob sie gegen die Rechte ihrer Schutzbefohlenen verstoßen haben und welche Schäden dadurch entstanden sind.
  • Universitäten, Wissenschaftsverbände und die STIKO sind zu überprüfen, ob ihre grob falschen Aussagen zur medizinischen Sachlage und den Genimpfstoffen unter Vorteilsnahme getätigt wurden.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit?

Weitere Fragen, die zu klären sind: Wer haftet für die Schäden der Genimpfopfer? Ist unsere Justiz wirklich unabhängig? Schließlich: Liegt ein »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« vor? Laut Völkerstrafrecht handelt es sich dabei um einen ausgedehnten oder systematischen Angriff gegen die Zivilbevölkerung. Der umfassende Panikhype, das Drängen in den Lockdown und die Propagierung eines weitgehend wirkungslosen, potenziell gefährlichen Arzneimittels sprechen für ein konzertiertes Vorgehen ohne Rücksicht auf Leib und Leben der betroffenen Bevölkerungen. Der Zwang zu einem Menschenversuch und der Einbezug gruppenmoralischer Diffamierung heben den Corona-Hype laut Frank »in den Rang eines systematischen Angriffs auf die Zivilbevölkerung«. Zuletzt bleibt nichts als der Antrieb, Milliardengewinne ohne Respekt vor dem Leben zu erzielen. Die Hauptverantwortung für die Umsetzung des Angriffs liegt bei den Staatsregierungen. Australien und Neuseeland verstießen, abgesehen von China, am schlimmsten gegen den Menschenrechtskodex. Die Verbrechensdimension, mit der eine Massenanwendung gefährlicher Arzneimittel systematisch an Gesetzen und Sicherheitsvorschriften vorbei durchgesetzt wurde, ist in ihrem Umfang einzigartig und durch nichts gerechtfertigt. Ohne eine entsprechende kriminelle Energie ist sie nicht denkbar. Wissenschaft, Medien und Regierungen sind in die Verbrechen eingebunden. »Ohne die öffentliche Aufdeckung dieser international agierenden Strukturen«, so Frank, »wird jede Aufarbeitung und jede Anklage hinsichtlich der Corona-Vergehen- und Verbrechen unvollständig und im Kern unwirksam bleiben Die Angriffe werden sonst einfach fortgesetzt.«

Es ist nicht vorbei, die »globale Krisenlobby« steht bereits in den Startlöchern. Ihr Geschäftsmodell ist das Aufblasen normaler Probleme zu »Endzeit-Untergangskatastrophen«, vor welchen die Menschheit angeblich nur durch die Sistierung von Grundrechten und letztlich die Abschaffung der Demokratie gerettet werden kann. Hunger-, Migrations-, Kriegs- und Klimaprobleme bieten sich als Paniktreiber an. Worum es geht? Um Macht und Geld.


Hinweis: Dr. David Martin – Rede auf dem International Covid Summit III im Parlament der Europäischen Union am 3. Mai 2023 über die Geschichte der Corona-Patente und die Biowaffenforschung.

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